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Auffanggesellschaften: Schlecker-Mitarbeiter können auf Rettung hoffen
dapdDie meisten Bundesländer machen bei der Bürgschaft mit - und damit vermutlich den Weg frei für Transfergesellschaften für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter. Doch Niedersachsen überrascht mit einer Absage in letzter Minute.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824146,00.html
- #10 28.03.2012 05:23 von
purer Aktionismus
Der Grund wird eher im rationalen Denken liegen.
Diese Transfergesellschaften sind doch populistisches weisses Pulver.
Gerade im Fall Schlecker, in dem die Beteiligten über die gesamte Fläche der BRD verteilt sind, ist eine Transfergesellschaft unnötig. Das können die regionalen Jobcenter besser und schneller.
Qualitfikation in 6 Monaten. Diese Schlecker-Verkäuferinen sind doch als Verkäuferin qualifiziert. Was soll denn da noch draufqualifiziert werden. Begrüssungsformel in allen deutschen Dialekten?
Qualifikationsaktionen wie wir sie aus der Hartz-IV-Qualifikationsorgie kennen?
Schlimm dass es immer noch Gewerkschaftern und Politikter gelingt, sich mit so einem dämlichen Aktionnismus in Szene zu setzen. - #11 28.03.2012 05:41 von
Ehrich gesagt...
...weiss ich nicht, was diese Transfer Gesellschaft bringen soll. Was sollen Frau Surbier, Tante Gerda und die Yvonne dort lernen ? Schelcker war eine Nische in der viele mit ungeradem Lebenslauf, Wiedereinsteiger und Teilzeitkräfte eine Stelle fanden. DieAufffangsgesellschaft wird für die meinsten nur eine Verschleppung der Situation bringen . Als Fazit werden nur Kosten bleiben.
- #12 28.03.2012 05:54 von
Nds hat recht
Bin zwar kein Freund der FDP,aber recht hat Nds: Schluss mit staatlichen Auffanggesellschaften für Pleitefirmen - das gilt auch für Banken.
Ich bin es leid, mit meiner Einkommens - u. Gewerbesteuer die Folgen für Unternehmenspleiten zu zahlen.
Das gehört nicht zu den Aufgaben des Staates.
Immerhin haben wir noch eine Soziale, nicht sozialistische Marktwirtschaft. Mir tut jeder leid, der unverschuldet arbeitslos wird, aber da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir helfem jedem oder keinem.
Ich bin für Letzteres - #13 28.03.2012 06:11 von
Gut so. Keine Sonderregelungen unabhängig davon wie groß ein Unternehmen ist oder war. Warum sollte jemand anders behandelt werden, bloß weil er / sie im Zuge einer großen Unternehmensinsolvenz entlassen wird und nicht im Rahmen einer kleinen bzw. mittelständischen Unternehmenspleite. - #14 28.03.2012 06:13 von
Ob FDP...
oder nicht, es ist nur immer wieder erstaunlich mitanzusehen, wie SPD Politiker um die Ecke biegen, wenn namensträchtige Unternehmen pleite gehen, um Gelder für NULLNUTZEN zu verschwenden.
30.000 Unternehmen sind in 2011 in Deutschland pleite gegangen, OHNE Transfergesellschaft.Ab zum Arbeitsamt hieß es für die Leute. Aber welchen "systemrelevanten" Nutzen hat Schlecker ? Welche überragenden Fähigkeiten deren Mitarbeiter ?
Wenn der Laden pleite geht ist es Aufgabe der Bundesanstalt für Arbeit für Qualifizierungen und Arbeitsbeschaffungen zu sorgen. Die Transfergesellschaften haben NICHTS, aber auch rein GAR NICHTS in der Vergangenheit an Arbeitsplätzen geschaffen. Sie haben nur Geld verplempert. - #15 28.03.2012 07:04 von
Diese Transfer- oder Auffanggesellschaft ist nichts anderes als ein Aufschub für die Mitarbeiter auf Kosten von uns Steuerzahlern! Man kann die Zustimmungen der Länder (bis auf Niedersachsen und evtl. Sachsen) dementsprechend als populistisches Geschenk betrachten - so Leid einem die betroffenen Mitarbeiter auch tun, aber der Staat dürfte sich hier nicht einmischen...
Fassen wir es doch mal zusammen: Schlecker hat über Jahre hinweg durch ein schlechtes Management geglänzt - andere Discounter hingegen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Das Angebot an Schleckerfilialen ist folgerichtig wesentlich höher als die Nachfrage, d.h. wenn die Filialen nun schließen ist das "nur" ein normaler Prozess in der (freien???) Marktwirtschaft, der zugegebenermaßen sehr selten stattfindet (auch bzw. vor allem durch politischen Interventionen/Subventionen) - #16 28.03.2012 07:14 von
Doppelte Kosten?
Wozu braucht es eigentlich eine Auffanggesellschaft für Schlecker Mitarbeiterinnen, die obendrein noch über die gesamte Republik verteilt sind?
Wir haben eine (teure) Einrichtung in diesem Land mit dem schönen Namen Arbeitsagentur. Dort kann man Weiterqualifizierung und Bewerbertrainings erhalten. Wozu also weiteres Geld in eine Transfergesellschaft stecken? - #17 28.03.2012 07:23 von
Entscheidung richtig, nicht zu unterstützen
Ich finde es richtig, dass Schlecker keine Staatsgelder erhält. Da wird immer von Konkurrenz und dem Vorhandensein eines Marktes geredet, aber wenn ein Marktteilnehmer von der Bildfläche verschwindet, dann plötzlich wird er quasi zum Staatsunternehmen umtituliert und der Unternehmer wird vom Staat reich beschenkt.
Bei jedem Menschen, der H4 bezieht, werden mit den Methoden der Staasi und des BND durchleuchtet und schikaniert (verfolgungsbetreut), aber hier wird Geld einem Geldsack Schlecker hinterhergeworfen und Arbeitsloser ist nicht gleich Arbeitsloser; die einen werden fallen gelassen und die Schlecker'schen Arbeitslosen werden in ihrer Arbeitslosigkeit noch geadelt. So schlecht, wie die Bedienung in den meisten Schlecker-Läden war, da sind die Angestellten auch selber mit dran schuld, dass ihr Laden in die Insolvenz rutschte. Wer hat schon Lust, sich vom Schlecker-Personal anblaffen zu lassen? Genau das haben die bei Schlecker mit der Kundschaft gemacht. - #18 28.03.2012 07:29 von
keine Staatsknete für insolvente Firmen und deren Mitarbeiter/innen
Kein Mensch mit H4 erhält solche weitreichende Unterstützung wie (derzeit) Schlecker und die Schlecker-Mitarbeiter/innen. Während Menschen auf H4 genötigt werden, unfängliche Verfolgungsbetreuung und Aushorchung nach geheimdienstlichen Methoden zu dulden, kommen die Schlecker-Mitarbeiter/innen und Schlecker selber davon, ohne Stress mit der Arbeitsagentur oder einer anderen Schnüffelbehörde zu haben.
So grottenschlecht, wie die Bedienung in den Schlecker-Läden war, da können die Mitarbeiter/innen der Schlecker-Läden ruhig selber mal auf und mit H4 rumsitzen. Denn die Schuld für die Schlecker'sche Pleite bei Anderen zu suchen, ist einfach. Aber die Angestellten von Schlecker sind zum großen Teil selber schuld, dass keiner mehr in deren Läden einkaufen ging. - #19 28.03.2012 08:12 von
Was soll das?
für solche fälle gibt es bereits eine auffanggesellschaft: die bundesagentur fur arbeit! wenn der kleine handwerksmeister mit 20 leuten pleite geht, oder bauarbeiter jeden winter heim geschickt werden, gibts auch keine extrawurst...
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