Auffällige Jugendliche: Wohin mit wilden Schülern?

Nina BraunMichael, 12, gilt als auffällig. Er prügelt sich oft, hat eine lange Reise durch den Jugendhilfe-Dschungel hinter sich. Als er seinen Lehrern zu anstrengend wird, schließen sie ihn vom Unterricht aus. Dabei müssen in Deutschland alle Kinder gemeinsam lernen - doch viele Schulen sind überfordert.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...814149,00.html
  1. #1

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Hier sind, wie immer, die Eltern in der Pflicht. Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, Kinder zu erziehen. Die Schule hat einen Bildungsauftrag und kann nur auf der Erziehung der Eltern aufbauen bzw diese im kleinen Rahmen korrigieren und erweitern.

    Wenn die Eltern bei der Erziehung ihres Kindes versagt haben, dürfen darunter gleichtaltrige nicht leiden, indem sie von diesen Kindern im Unterricht gestört werden. Die Eltern zu bestrafen ist keine Lösung des Problems, alle auffälligen Kinder zusammen in eine Sonderschule stecken bringt nur dann etwas, wenn daran angeschlossen eine Art staatliches Erziehungsheim steht ... dann kommen wir aber in juristisch und gesellschaftlich ganz heikle Gefilde ...
  2. #2

    Schon wieder "ADHS"?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Michael, 12, gilt als auffällig. Er prügelt sich oft, hat eine lange Reise durch den Jugendhilfe-Dschungel hinter sich. Als er seinen Lehrern zu anstrengend wird, schließen sie ihn vom Unterricht aus. Dabei müssen in Deutschland alle Kinder gemeinsam lernen - doch viele Schulen sind überfordert.

    Auffällige Jugendliche: Wohin mit wilden Schülern? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Nein - ich bezweifle nicht, dass es ADHS gibt. Keine Frage, das ist ein durchaus ernstzunehmendes Krankheitsbild. Nur: es ist auch ein vermeidbares. Ist es nicht auffällig, dass sich die ADHS-Fälle geradezu häufen? Eventuell sollte da mal nachgeforscht werden, warum das so ist, und ob nicht die Hälfte der Fälle gar kein ADHS ist, sondern schlichtweg krasses Versagen des Elternhauses darstellt.

    Außerdem mag' ich die generelle Schlussfolgerung nicht, wonach krankhafte Störer unbedingt in ansonsten normalen Klassen unbedingt durchgeschleppt werden müssen - und nicht in Sonderklassen mit geringerer Schülerzahl und mindestens zwei Lehrern geschickt werden. Diese Schüler brauchen MEHR Aufmerksamkeit! Und die bekommen sie in Klassenverbänden von 25, 30 Schülern einfach nicht. Diese "Integrationsbemühungen" diesbezüglich schaden jedenfalls langfristig den echten ADHS-Fällen und den gesunden Schülern gleichfalls: die Lernathmosphäre wird gestört und die Qualität des Unterrichts sinkt.
  3. #3

    .

    Tragisch für den Jungen und seine Familie, aber nur weil ein Kind Probleme hat darf keine ganze Klasse darunter in Form von verlangsamten Unterricht oder ggf. Aggressionen leiden.

    Die Lehrer an normalen Schulen brauchen ihre Energie um die 25 anderen Schüler vorzubereiten und nicht um sich um einen auffäligen zu kümmern!
  4. #4

    Zitat von Zapallar Beitrag anzeigen
    Wenn die Eltern bei der Erziehung ihres Kindes versagt haben, dürfen darunter gleichtaltrige nicht leiden, indem sie von diesen Kindern im Unterricht gestört werden.
    ADHS oder andere Verhaltensauffällikeiten haben nichts mit einem Versagen er Eltern zu tun. Es sind phsychische Erkrankungen und Eltern sind nunmal keine Psychotherapeuten, genausowenig natürlich die Lehrer. Hier ist der Staat gefragt in Form von Psychologen an den Schulen auch solche Kinder zu betreuen. Immerhin verbringen Kinder heutzutage einen Großteil des Tages in der Schule, da kann ich mich als Vater ja nicht daneben setzen um die kleinen auch dort zu erziehen.

    Immer wieder schön auch das afrikanische Sprichwort: "Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen". Erziehung findet nicht nur im Elternhaus statt, sondern genauso außerhalb, in der Schule, im Sportverein wo auch immer. Es gibt halt einfache Kinder und schwierige, Menschen sind nun mal verschieden.
  5. #5

    Die Wahl haben

    Rein theoretisch ist es sicher richtig, einen verhaltensauffälligen Schüler in einer nicht verhaltensauffälligen Klasse, Verhalten lernen zu lassen. Aber wer möchte, dass sein Kind mit einem verhaltensauffälligen gewaltbereitem Schüler in einer Klasse sein muss? Erwachsene können wählen, wo sie sich aufhalten und mit wem sie Kontakt haben.
  6. #6

    Zitat von The Captain Beitrag anzeigen
    Nur: es ist auch ein vermeidbares. Ist es nicht auffällig, dass sich die ADHS-Fälle geradezu häufen? Eventuell sollte da mal nachgeforscht werden, warum das so ist, und ob nicht die Hälfte der Fälle gar kein ADHS ist, sondern schlichtweg krasses Versagen des Elternhauses darstellt.
    "…und schon wieder wurden Eltern auf frischer Tat erwischt, als sie durch Mikrowellen, Chemtrails und Drogen gezielt den Dopaminhaushalt ihres Kindes gestört haben - alles strikt nach den einschlägigen Instruktionen von NWO, Bilderbergern, Freimaurern und der OstseeküsteHochfinanz. OMG!!!einself! Ulf Kotte hat sowas von Recht!".

    Mit anderen Worten: gleich im zweiten Beitrag schon ein ADHS-Leugner, willkommen! *Fanfaren*
    Informieren Sie sich über das Krankheitsbild "AD(H)S", bevor Sie diesen gepflegten Unsinn, zumal öffentlich, von sich geben. Immerhin haben Sie eine gern verbreitete Verschwörung nachgeplappert, es ist nicht Ihres. Das ist schon mal gut.
    Was ist nun wirklich so schwierig daran, nachzulesen, dass es sich bei ADS um eine angeborene Stoffwechselstörung handelt?

    Um auf Ihre Frage zu antworten: Es wird ADHS öfter als vor zig Jahren diagnostiziert, weil diese Störung vor zig Jahren nicht erforscht war und diesen Namen nicht trug. Stattdessen hieß es: hyperaktiv, hypoaktiv, Träumer, Zappelphilipp, auffällig, "minimale Zerebralstörung", Neurose… reicht's?
  7. #7

    Mobbing akzeptabel?

    Zitat von Zapallar Beitrag anzeigen
    Wenn die Eltern bei der Erziehung ihres Kindes versagt haben, dürfen darunter gleichtaltrige nicht leiden, indem sie von diesen Kindern im Unterricht gestört werden. Die Eltern zu bestrafen ist keine Lösung des Problems, alle auffälligen Kinder zusammen in eine Sonderschule stecken bringt nur dann etwas, wenn daran angeschlossen eine Art staatliches Erziehungsheim steht ... dann kommen wir aber in juristisch und gesellschaftlich ganz heikle Gefilde ...
    So,so, Mobbing sehen Sie dagegen als etwas Natürliches und Akzeptiertes an. Das ist wohl typisch für Deutschland. In keinem anderen Land der Welt werden z.B. Schüler wegen guter Leistungen derart als Streber (gute Leistungen in der Schule sind in D wohl auch eine Krankheit) angefeindet wie in Deutschland.

    Mir ging es als damaligem Klassenbesten ähnlich, und heute bin ich froh, dass ich es trotzdem bis zum Doktortitel geschafft habe, heute nicht mehr in Deutschland lebe und als Ingenieur in der Schweiz gut verdiene, aber dem Deutschen Sozialstaat nicht einen Cent an Steuern überlasse, um gescheiterte Mobbing-Täter durchzufüttern (selbst die Mehrwertsteuer bei Einkäufen in Deutschland lasse ich mir an der Grenze erstatten).
  8. #8

    Zitat von Zapallar Beitrag anzeigen
    Hier sind, wie immer, die Eltern in der Pflicht. Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, Kinder zu erziehen. Die Schule hat einen Bildungsauftrag und kann nur auf der Erziehung der Eltern aufbauen bzw diese im kleinen Rahmen korrigieren und erweitern.

    Wenn die Eltern bei der Erziehung ihres Kindes versagt haben, dürfen darunter gleichtaltrige nicht leiden, indem sie von diesen Kindern im Unterricht gestört werden. Die Eltern zu bestrafen ist keine Lösung des Problems, alle auffälligen Kinder zusammen in eine Sonderschule stecken bringt nur dann etwas, wenn daran angeschlossen eine Art staatliches Erziehungsheim steht ... dann kommen wir aber in juristisch und gesellschaftlich ganz heikle Gefilde ...
    Vielleicht möchten Sie sich weiterbilden und nicht ,wie so viele,alle über einen Kamm scheren......
    ADHS-ADS AufmerksamkeitsDefizit(Hyperaktivitäts)Störung
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Michael, 12, gilt als auffällig. Er prügelt sich oft, hat eine lange Reise durch den Jugendhilfe-Dschungel hinter sich. Als er seinen Lehrern zu anstrengend wird, schließen sie ihn vom Unterricht aus. Dabei müssen in Deutschland alle Kinder gemeinsam lernen - doch viele Schulen sind überfordert.
    So so, in Deutschland müssen also alle Kinder gemeinsam lernen. Und warum macht dieser Michael, 12, das dann nicht? Hat er das Gesetz nicht gelesen, oder was?