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Aufbau Ost: Pleitestädte im Ruhrgebiet wollen Solidarpakt kündigen

DPAGeschlossene Schwimmbäder, kaputte Straßen, marode Gebäude. Seit Jahren leiden viele Kommunen unter massiven Schulden. Die Oberbürgermeister besonders betroffener Städte im Ruhrgebiet wollen nun handeln und den Solidarpakt für den Aufbau Ost kündigen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822411,00.html
  1. #570

    Falsches Konzept

    Warum muss bei einem solchen Ballungsraum, wo ein Ort in den anderen übergeht jede Stadt seine eigene Verwaltung haben.
    Ein Zusammenschluss zu wenigen grossen gemeinden würde effizienter und kostensparender. Daneben kann man dann auch die Infrastruktur aufeinander abstimmen und Geld sparen.

    Dann stände NRW auch besser da.
    hinzukommt das komplett politische Versagen sich der geänderten Zeit anzupassen.
  2. #571

    Zitat von Bierpinsel Beitrag anzeigen
    Die wurden aber mit WEST-deutschen Mehrheiten gewählt!
    Eben !
    Umgekehrt ist das undenkbar.
  3. #572

    Im Prinzip ja, aber...

    Zitat von sonnenthau Beitrag anzeigen
    ... Geschichte wurde ab der 5. Klasse gelehrt - und das bei weitem gründlicher als heutzutage - ich kann das beurteilen da ich die Inhalte der Fächer meiner Kinder sehr genau kenne ...Glauben Sie mir, unser Geschichtsunterricht war um Längen gründlicher ... allerdings nur bis 1920 etwa ... ab da an gings bergab :)
    ...
    Gut, mir fehlt der Vergleich zu heute, aber so toll fand ich unseren Geschichtsunterricht nun auch wieder nicht. Und auch Ihre Grenze im Jahr 1920 habe ich anders in Erinnerung.
    Nach meiner Erinnerung ging es im Schweinsgalopp durch die Jahrhunderte, bis zur Geburt von Karl Marx. Das wurde so cirka in der 7. oder 8. Klasse erreicht. Und ab da ging es fast ausschließlich um die Geschichte der deutschen und später der russischen/sowjetischen Arbeiterbewegung. Alle anderen Ereignisse waren eher Randerscheinungen. Die deutschen Einigungskriege bis 1871 haben wir beispielsweise nur darum etwas ausführlicher behandelt (im Lehrbuch stand dazu fast nix), weil unser Lehrer das so wollte.
  4. #573

    Das stimmt nicht!

    Zitat von sonnenthau Beitrag anzeigen
    ... Geschichte wurde ab der 5. Klasse gelehrt - und das bei weitem gründlicher als heutzutage - ich kann das beurteilen da ich die Inhalte der Fächer meiner Kinder sehr genau kenne ...Glauben Sie mir, unser Geschichtsunterricht war um Längen gründlicher ... allerdings nur bis 1920 etwa ... ab da an gings bergab :)

    PS: Ich bin gläubig (christlich) aber Religion hat kein Schulfach zu sein!
    Bekannte aus der DDR hatten von den Griechen und Römern nur gehört, daß es sie gegeben hat.
    Religion ist im Unterricht unverzichtbar! Wie wollen Sie denn, von der europäischen Geschichte (Reformation) mal ganz abgesehen, die Situation im Nahen Osten und in der übrigen islamischen Welt verstehen, wenn sie keine Ahnung von Religion haben. Das gilt auch für südeurpäische Länder. Übrigens haben wir im Religionsuntericht auch Fremdreligionen wie z. B. Judentum, Islam und Buddhismus durchgenommen. Das gehört doch einfach zur Allgemeinbildung. Wahrscheinlich verwechseln Sie Religionsunterricht mit Bekehrung.
  5. #574

    Zitat von unemployed50 Beitrag anzeigen
    Ja es ist so, während man im Osten durch Dörfer fahren kann die jenseits von allen Hauptstrassen liegen hat man in Wuppertal oder Solingen schon Probleme.
    Weg mit dem Soli! Das sage ich als Ossie!
    Da setze ich noch einen drauf. Der Soli muss bleiben. Aber weg mit Solingen! Sagt ein Wesie.
  6. #575

    Zitat von DerVO Beitrag anzeigen
    Zum Glück kenne ich auch noch andere Leute, die bei der Wiedervereinigung ganz anderen Leitlinien folgten. Ich kenne sie auf beiden Seiten der Mauer und ich kenne sie zur Genüge.

    Und aus wirtschaftlicher Sicht war die WV für Westdeutschland natürlich kein tolles Geschäft. Jedenfalls in den ersten 20 Jahre nicht. Aber unser Land ist eben nicht in erster Linie kapitalistisch, sondern freiheitlich.
    Danke für diese Schlussfolgerung, auch wenn viele anderer Meinung sind.
  7. #576

    Da haben Sie

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Was Geschichte und Religionskenntnisse angeht, stimme ich Ihnen weitgehend zu.
    Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob "die Ossis" wirklich weniger Allgmeinbildung als "die Wessis" haben. Meine Erfahrung ist, dass die Wessis oft mindestens ebenso wenig wissen, ihr Unwissen aber immerhin mit einer viel größeren Selbstsicherheit und Überzeugung ausbreiten.
    sicher Recht. Daß es auch im Westen mit der Allgemeinbildung rasch bergab geht ist mir leider erst nachträglich eingefallen.
  8. #577

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Oh je, eigentlich muss man das unkommentiert stehenlassen, Herr Schleswig...

    "Menschenwürdig bewohnbar"? Sagen Sie mal, aus welcher Dokumentation haben sie denn diesen Unsinn? Auf jeden Fall verraten mir ihre Worte eine tiefgreifende Verstörung, welches man als "Mauer-im-Kopf"-Syndrom beschreiben kann.
    Es ist einfach erschreckend, dass sich nach fast einem Vierteljahrhundert bei einigen Ex-BRD-Mitbürgern immer noch der Glaube in den Köpfen hält, die DDR-Bevölkerung hätte in feuchten Erdhöhlen gelebt, verstrahltes Wasser aus dreckigen Löchern gesoffen und sich in Kartoffelsäcke gehüllt, die von der Sowjetunion gespendet wurden.
    Als die Mauer geöffnet wurde wurden auch Bilder über den Zustand der Häuser in ostdeutschen Grossstädten veröffentlicht. Die waren tatsächlich kurz vor dem Zusammenbrechen. Von farbigen Fassaden schon gar nicht zu reden.

    Warum habt ihr die mit der BRD-Hilfe nicht selbst wieder aufgebaut ? Es hat euch ja niemand gezwungen in die alten Bundesländer zu flüchten, um dort euer Glück zu machen.
  9. #578

    Natürlich wurde vieles

    [QUOTE=blackkwood;9855398]

    Das alles zweifle ich keineswegs an, und dennoch platzt mir dabei die Hutschnur:
    Mangels Qualität und Effizienz war nämlich keine dieser Industrien auf dem Weltmarkt jemals konkurrenzfähig. Abgenommen wurden die Produkte (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nur von den sozialistischen Bruderländern. Denn im Vergleich zu dem Schrott, der bei denen produziert wurde, waren die Produkte in der Tat ja richtig gut.

    QUOTE]

    was im Quelle- oder Neckermann-Katalog abgebildet war, im Osten produziert. Und in der Tag - es war mehr als die wenigen Ausnahmen. Also zumindest Westdeutschland hat diese Erzeugnisse sehr wohl gekauft - weil sie nämlich gut und preiswert waren :)

    Autos hingegen konnte der Osten tatsächlich nicht bauen - wollte es vielleicht auch nicht, ich weiss nicht, denn in Mitteldeutschland wurden ja schon früher gute und viele Autos gebaut ...

    Wir haben davon allerdings nichts gesehrn
  10. #579

    Geschichte war mein Lieblingsfach

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Gut, mir fehlt der Vergleich zu heute, aber so toll fand ich unseren Geschichtsunterricht nun auch wieder nicht. Und auch Ihre Grenze im Jahr 1920 habe ich anders in Erinnerung.
    Nach meiner Erinnerung ging es im Schweinsgalopp durch die Jahrhunderte, bis zur Geburt von Karl Marx. Das wurde so cirka in der 7. oder 8. Klasse erreicht. Und ab da ging es fast ausschließlich um die Geschichte der deutschen und später der russischen/sowjetischen Arbeiterbewegung. Alle anderen Ereignisse waren eher Randerscheinungen. Die deutschen Einigungskriege bis 1871 haben wir beispielsweise nur darum etwas ausführlicher behandelt (im Lehrbuch stand dazu fast nix), weil unser Lehrer das so wollte.
    und ich hatte das Glück einen phantastischen Geschichtslehrer zu haben :)








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