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Aufbau*des Sonnensystems: Crash-Sonde "Genesis" gibt ihre Geheimnisse preis

2004 stürzte die Nasa-Sonde "Genesis" ab - doch Forscher gaben das Wrack nicht auf. In jahrelanger Arbeit ist es ihnen gelungen, den Trümmern doch noch einige Geheimnisse zu entlocken: Das Ergebnis der Analysen führt die Wissenschaftler zu einem Rätsel aus der Frühzeit des Sonnensystems.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...770338,00.html
  1. #50

    der ansatz ist zwar

    Zitat von Tabris01 Beitrag anzeigen
    meine geistig-seelische Realität besteht aus ca. 10 Mrd Neuronen, die unter meiner Schädeldecke pausenlos vor sich hin "feuern" und dabei, als Nebenprodukt, diversen Zellkonglomeraten an Computern zu sitzen und miteinander über Sinn und Unsinn der Esoterik zu streiten.
    Es gibt keinen vom Physischen getrennten Geist, vilmehr ist der Geist der Körper und der Körper der Geist.
    Um das Bewusstseinsniveau zu erzeugen, auf dem wir, als (wertneutral) mehr oder minder gleichintelligente Lebensformen kommunizieren sind gewisse Körperfunktionen nötig, die das vorhandensein einer, vom Körper getrennten, Seele unwahrscheinlich werden lassen. (Sollte man mir eine falsifizierbare These auf den Tisch legen, lasse ich mich auch gern vom Gegenteil überzeugen, Wissenschaft ist schließlich das Dogma von der Dogmenlosigkeit.)

    Ich denke nicht, dass es bei der Entstehung des Sonnensystems "bewusste" Konstruktionsvorgänge gegeben hat, vielmehr werden sich die, ohne Zweifel interessanten, Ergebnisse der Sonde auf physikalische Vorgänge zurückführen lassen, aber dass ist nur meine persönliche Hypothese.
    nachvollziehbar, aber gerade die forderung nach falsifizierungen legt nahe, das sie sich auch "wissenschaftlich" für mich zusehr auf eine geräteverikifizierung verlassen.

    was mich persönlich an solchen ansätzen sehr stört, ist die abhängigkeit, die damit einhergeht. die immer noch in teilen umstrittene relativitätstheorie beispielsweise ist lange vor einer auch nur im ansatz technisch machbaren beweisführung entstanden.

    natürlich bin auch ich kein anhänger eines geozentrischen weltbilds. allerdings stört mich die selbstverständlichkeit, mit der viele leute persönlich ungeprüftes und sicher in weiten teilen auch unverstandenes einfach übernehmen und als beweisführung für sich annehmen - respektive weitergeben.

    ja auch ich nehme an, das wir im oberstübchen eine gallertartiges gebilde haben, das sich gehirn nennt und in dem viele komplizierte biochemische prozesse für unser denken verantwortlich sind.
    punkt - mehr würde ich mich nicht trauen, wenn es darum geht wirklich abgesichertes als argumentationsgrundlage zu verwenden - mehr kann theoretisch auch nicht, da gerade die verschiedenen botenstoffe bisher einfach nur namen erhielten und das wirken im system eine ziemliche stocherei im trüben bisher ist.
    wenn es anders wäre, hätten wir beispielsweise ein relativ problemloses pharmazeutisch zu behebendes krankheitsbild im bereich der psychischen erkrankungen.

    eine gesunde skepsis gegenüber bauernfängerei ist absolut empfehlenswert - ich würde mir jedoch gerade weil wissenschaft ja das streben nach neuen erkenntnissen ist, nicht von vorneherein alle optionen beschneiden, indem ich theoriehörig alles andere negiere.
  2. #51

    .

    Zitat von white eagle Beitrag anzeigen
    Nein, das ist nicht der Fall, das Gehirn ist lahmgelegt, denn das EEG zeigt eine Nulllinie. Das Gehirn kann also während des Nahtodes nichts erleben. Also geschieht das Erleben ohne Gehirn und ausserhalb des Körpers.
    Erste Aussage korrekt, zweite falsch.

    Wie sie schon korrekt angemerkt haben, erlebt das Gehirn während des "Nahtodereignisses" nichts. Es geht vielmehr darum was das Gehirn nachdem das Ereignis vorüber ist, aus dem fehlerhaften Speicher zieht. Niemand kommentiert seine Nahtoderfahrung live, es handelt sich um vermeintliche Erinnerungen an eine Zeit in der nichts gespeichert wurde.

    Beim Reboot werden diese fehlerhaften Sektoren dann mit Interpretationen alter Erfahrungen gefüllt und zu einer "Erinnerung" umcodiert, die dann verbal an leichtgläubige Mitmeinschen weitergereicht werden kann: "Ich erinnere mich ganz klar, da war ein helles Licht, und dann hab ich alle meine verstorbenen Verwandten mein Lieblingslied singen hören,´blablub"
  3. #52

    auch hier wieder ...

    Zitat von B.C. Beitrag anzeigen
    Erste Aussage korrekt, zweite falsch.

    Wie sie schon korrekt angemerkt haben, erlebt das Gehirn während des "Nahtodereignisses" nichts. Es geht vielmehr darum was das Gehirn nachdem das Ereignis vorüber ist, aus dem fehlerhaften Speicher zieht. Niemand kommentiert seine Nahtoderfahrung live, es handelt sich um vermeintliche Erinnerungen an eine Zeit in der nichts gespeichert wurde.

    Beim Reboot werden diese fehlerhaften Sektoren dann mit Interpretationen alter Erfahrungen gefüllt und zu einer "Erinnerung" umcodiert, die dann verbal an leichtgläubige Mitmeinschen weitergereicht werden kann: "Ich erinnere mich ganz klar, da war ein helles Licht, und dann hab ich alle meine verstorbenen Verwandten mein Lieblingslied singen hören,´blablub"

    ihre erklärung teile ich weitestgehend und halte sie für mindestens sehr wahrscheinlich.

    das ganze allerdings als gegeben zu kommunizieren, ist nicht weniger falsch, als das was sie dem zitierten poster vorhalten.
    es gibt hier keine gesicherten erkenntnisse, somit ist ihre aussage nicht weniger eine behauptung, als das von ihnen zitierte.
  4. #53

    ...

    Zitat von Miguel Beitrag anzeigen

    was mich persönlich an solchen ansätzen sehr stört, ist die abhängigkeit, die damit einhergeht. die immer noch in teilen umstrittene relativitätstheorie beispielsweise ist lange vor einer auch nur im ansatz technisch machbaren beweisführung entstanden.
    die relativitätstheorie gilt als eine der präzisesten theorien die wir haben. bisher sind alle vorhersagen, die die relativitätstheorie macht und die überprüft wurden auch eingetroffen. natürlich ist sie nicht vollständig, z.b. lässt sie die quantenphysik außer acht, aber deshalb zu behaupten sie sei umstritten ist übertrieben.

    dass die relativitätstheorie entstanden ist, bevor es technisch machbar war sie zu beweisen ist schlicht falsch. sie wurde 1919, also nach 4 jahren bei einer sonnenfinsternis bewiesen.


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