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Auf Sonntagsspaziergang: Wölfe attackieren Schwedin mit Baby

Plötzlich standen sie im Weg: Zwei Wölfe haben in Schweden eine Frau mit ihrer kleinen Tochter angegriffen. Mutter und Kind kamen mit dem Schrecken davon, ihr Hund hatte weniger Glück.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,757584,00.html
  1. #230

    Gefahren der Zivilisation

    Zitat von brain_in_a_tank Beitrag anzeigen
    Fuer alle Angsthasen, ziehen sie nach Berlin und erfreuen sie sich an der Wildnis der Grossstadt, Fuchsbandwurm inklusive...
    New York ist zu dieser Jahreszeit auch sehr zu empfehlen. Alles grünt, blüht und gedeiht, inklusive der Bettwanzen in den besten Hotels:

    http://www.nbcnewyork.com/news/local...117309923.html

    http://www.cdc.gov/nceh/ehs/publicat..._Statement.htm
  2. #231

    nicht gefährdet

    Zitat von meon Beitrag anzeigen
    Können Sie auch irgendwie begründen, warum ein Fussgänger mehr "Wert" sein sollte als eine komplette Spezies?
    Eben. Wenn pro Jahr von 80 Mio. Einwohnern jedes Jahr ein paar gefressen werden, ist die Population noch nicht gefährdet.
  3. #232

    Banale Testfrage

    Zitat von SethSteiner Beitrag anzeigen
    Ungeziefer? Ungeziefer sind Individuen die anderen Arten ihr Existenzrecht absprechen. Ich bin sicherlich kein militanter Tierschützer aber wenn es um Ausrottung geht, halte ich dieses Extrem für völlig vertretbar. Wölfe, Wale und alle anderen Lebensformen haben ein Recht auf Leben und wer es ihnen abspricht sollte Auschwitz mal einen Besuch abstatten. Grenzen ziehen ist sicher nicht verkehrt, Ausrottung hingegen ist ein Verbrechen.
    Wären Sie gegen die Ausrottung von zB. Zecken, Filzläusen, Flöhen etc.?
  4. #233

    Aha

    Zitat von SethSteiner Beitrag anzeigen
    Ungeziefer? Ungeziefer sind Individuen die anderen Arten ihr Existenzrecht absprechen. Ich bin sicherlich kein militanter Tierschützer aber wenn es um Ausrottung geht, halte ich dieses Extrem für völlig vertretbar. Wölfe, Wale und alle anderen Lebensformen haben ein Recht auf Leben und wer es ihnen abspricht sollte Auschwitz mal einen Besuch abstatten. Grenzen ziehen ist sicher nicht verkehrt, Ausrottung hingegen ist ein Verbrechen.
    Und wer gibt den Viehchern "das Recht"? Sie vielleicht? Ja genau, Sie erdreisten sich, anderen Menschen den Humbug zu verzapfen, dass es im Tierreich so etwas wie ein menschliches Recht gibt. Merken Sie eigentlich noch, wie abgehoben sie argumentieren, oder leben Sie in einer Fabelwelt?
    Was der Mensch mit Tier und Pflanze anstellt, das ist er nur sich und seiner sozialen Umwelt rechtlich verantwortlich. Und die können sehr, sehr unterschiedlich, sozusagen subjektiv ausgelegt sein.
    Noch was? Nein? Setzen!
  5. #234

    Für Lebensschützer

    Zitat von unterländer Beitrag anzeigen
    Sie haben vollkommen recht. Der Mensch muss Vorsicht walten lassen. Deshalb wird er in seiner Nähe (Spaziergänger mit Kinderwagen werden wohl kaum Dutzende von Kilometern in die Wildnis fahren, bevor sie loslaufen) vernünftigerweise Gefahren so weit elimininieren wie er kann. Und wenn das bedeutet, dass dabei Wölfe draufgehen .... besser als ein Spaziergänger.
    Weltweit (als auch in Deutschland allein) werden erheblich mehr Menschen durch Schußwaffen getötet als durch wilde Tiere. Bevor irgend jemand nach Abschießen oder gar Ausrottung von Wölfen , Bären, etc. schreit, sollte er/sie die Zahl der Schießprügel eindämmen. Das wäre vernünftig und würde Leben schützen.
  6. #235

    Warum ist "optional" in Wirklichkeit Zwang zum Titel?

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Weltweit (als auch in Deutschland allein) werden erheblich mehr Menschen durch Schußwaffen getötet als durch wilde Tiere. Bevor irgend jemand nach Abschießen oder gar Ausrottung von Wölfen , Bären, etc. schreit, sollte er/sie die Zahl der Schießprügel eindämmen. Das wäre vernünftig und würde Leben schützen.
    Ach, immer dieses "erst einmal/dann". Es gibt genauso ein "sowohl/als auch". Stellen Sie sich vor: In Deutschland werden weit mehr Menschen von Familienangehörigen/Bekannten umgebracht, als von Fremden. Trotzdem verfolgt man auch Mörder, die nicht aus dem persönlichen Umfeld stammen.
  7. #236

    Schauen Sie einfach ...

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    ...Da steht nichts von "mit DNA Abgleich bestätigt". Sondern es steht, dass die Frau durch andere Umstände ums Leben gekommen sein könnte, und dann anschließend von den Wolfen gefunden wurde. ("... the (woman) might have died of something else and wolves might have found the body.")
    ... auf die Seiten der Naturschutzbehörde dort. Es ist versteckt und läßt sich nicht verlinken - außer ein paar Wolfsenthusiasten hat niemand Zweifel daran gehegt, daß die Frau von Wölfen attackiert wurde. Diese Angriffe von Großprädatoren werden in N-Amerika systematisch von 'Tierschützern' bezweifelt, bis hin zu Unterlassungsklagen ggü. Betroffenen. Egal, ob es sich um Bären, Pumas oder eben Wölfe handelt.

    Unter der Eingabe Wolfsangriff / Alaska in englischer Sprache werden Sie von der gewohnten google-Flut von Nachrichtenseiten überschwemmt.
  8. #237

    Hust

    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    ... auf die Seiten der Naturschutzbehörde dort. Es ist versteckt und läßt sich nicht verlinken...
    Es lässt sich was nicht verlinken? Wie geht das denn? Wenn es sich nicht verlinken lässt, wird es wohl nicht geben. Sie haben eine Behauptung aufgestellt, die Sie nicht beweisen können. Punkt.
    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    - außer ein paar Wolfsenthusiasten hat niemand Zweifel daran gehegt, daß die Frau von Wölfen attackiert wurde.
    Tja, schon diese wertende Aussage von Ihnen entwertet Ihre Aussage vollständig.
    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    Diese Angriffe von Großprädatoren werden in N-Amerika systematisch von 'Tierschützern' bezweifelt, bis hin zu Unterlassungsklagen ggü. Betroffenen. Egal, ob es sich um Bären, Pumas oder eben Wölfe handelt.
    Gelegentliche unbewiesene Attacken auf Menschen – so what? Ich bin in einer sehr dünnbesiedelten Gegend im südwesten der USA aufgewachsen. Es war eben normal in der Wildnis rumzulaufen (oder zu reiten) mit dem Wissen, dass man eine Begegnung mit Puma, Bär, Coyote, Klapperschlange, Skorpion haben konnte. Wir hätten nie und nimmer gewünscht, dass all diese Tiere deswegen abgeknallt werden. Und wenn einer von uns von einem Tier tatsächlich angegriffen worden wären, wäre es auf das eigene Fehlverhalten zurückzuführen gewesen. Aber das gerade kann man einem verweichlichten Europäer kaum klar machen.
    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    Unter der Eingabe Wolfsangriff / Alaska in englischer Sprache werden Sie von der gewohnten google-Flut von Nachrichtenseiten überschwemmt.
    LOL. Sie sind aber lustig. Wir werden uns sicherlich einig sein, dass in N-Amerika die bekanntlich viele unbegründete Ängste haben - sie haben mehr Angst vor Terrorattacken als Herzattacken, aber dass die Chancen weitaus größer sind, die Herzattacke zu erleiden, ist wohl unstrittig, oder? Wenn ihnen (und Ihnen) das Leben der Menschen so wichtig wäre, dann müssten Sie erst Fettleibigkeit, Fahren im Rausch, Schusswaffen, Zigarettenrauch, allgemeine Dummheit, etc abschaffen. Aber nein, weil ein Wolf mal eine Frau attackiert haben soll, soll man alle Wölfe abknallen. Wie doof ist das denn?
  9. #238

    Hust

    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    ... auf die Seiten der Naturschutzbehörde dort. Es ist versteckt und läßt sich nicht verlinken...
    Es lässt sich was nicht verlinken? Wie geht das denn? Wenn es sich nicht verlinken lässt, wird es wohl nicht geben. Sie haben eine Behauptung aufgestellt, die Sie nicht beweisen können. Punkt.
    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    - außer ein paar Wolfsenthusiasten hat niemand Zweifel daran gehegt, daß die Frau von Wölfen attackiert wurde.
    Tja, schon diese wertende Aussage von Ihnen entwertet Ihre Aussage vollständig.
    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    Diese Angriffe von Großprädatoren werden in N-Amerika systematisch von 'Tierschützern' bezweifelt, bis hin zu Unterlassungsklagen ggü. Betroffenen. Egal, ob es sich um Bären, Pumas oder eben Wölfe handelt.
    Gelegentliche unbewiesene Attacken auf Menschen – so what? Ich bin in einer sehr dünnbesiedelten Gegend im Südwesten der USA aufgewachsen. Es war eben normal in der Wildnis rumzulaufen (oder zu reiten) mit dem Wissen, dass man eine Begegnung mit Puma, Bär, Coyote, Klapperschlange, Skorpion haben konnte. Wir hätten nie und nimmer gewünscht, dass all diese Tiere deswegen abgeknallt werden. Und wenn einer von uns von einem Tier tatsächlich angegriffen worden wären, wäre es auf das eigene Fehlverhalten zurückzuführen gewesen. Aber das gerade kann man einem verweichlichten Europäer kaum klar machen.
    Zitat von JEW-T Beitrag anzeigen
    Unter der Eingabe Wolfsangriff / Alaska in englischer Sprache werden Sie von der gewohnten google-Flut von Nachrichtenseiten überschwemmt.
    LOL. Sie sind aber lustig. Wir werden uns sicherlich einig sein, dass in N-Amerika die bekanntlich viele unbegründete Ängste haben - sie haben mehr Angst vor Terrorattacken als Herzattacken, aber dass die Chancen weitaus größer sind, die Herzattacke zu erleiden, ist wohl unstrittig, oder? Wenn ihnen (und Ihnen) das Leben der Menschen so wichtig wäre, dann müssten Sie erst Fettleibigkeit, Fahren im Rausch, Schusswaffen, Zigarettenrauch, allgemeine Dummheit, etc abschaffen. Aber nein, weil ein Wolf mal eine Frau attackiert haben soll, soll man alle Wölfe abknallen. Wie doof ist das denn?
  10. #239

    Abgedroschenes Thema

    Zitat von unterländer Beitrag anzeigen
    Ach, immer dieses "erst einmal/dann". Es gibt genauso ein "sowohl/als auch". Stellen Sie sich vor: In Deutschland werden weit mehr Menschen von Familienangehörigen/Bekannten umgebracht, als von Fremden. Trotzdem verfolgt man auch Mörder, die nicht aus dem persönlichen Umfeld stammen.
    Ich drücke es anders aus: es wäre begrüßenswert, wenn die Medien und bestimmte Interessengruppen aufhörten, völlig belanglose Vorkommnisse aufzubauschen und damit von den wichtigen Dingen abzulenken.

    Wolfsangriffe sind nur für diejenigen ein Thema, die ihr Kindheitstrauma nach zuviel Rotkäppchen-Vorlesen noch nicht überwunden haben oder für manche Jäger, die endlich mal einen Wolf abschießen möchten.


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