Peter WagnerEin immer selteneres Erlebnis: Sonntags erfüllt der Braten im Ofen das ganze Haus mit den verheißungsvollen Schwaden. In unserer kleinen Kochschule schlagen wir deshalb nun das Kapitel über das Schmoren auf. Und beginnen Rezept für Zweierlei vom Osterlamm mit Jaroma-Kohl und Oreganojus.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...825345,00.html
So langsam kriege ich den Verdacht, die extrem lauten "Missionierungsveganer" arbeiten gezielt darauf hin, jegliche Kritik an der Fleischwirtschaft ins lächerliche zu ziehen.
Vielleicht lesen Sie sich zuerst meinen einfach nur kritischen ersten Kommentar und den Vorschlag durch, das veröffentliche Rezept-Verhältnis mal beispielsweise den Ratschlägen von Ernährungswissenschaftlern anzupassen und dann die Reaktionen darauf. Ich habe noch nicht mal zu Fleischverzicht aufgerufen und dann kommen solche Reaktionen.
Dazu sage ich dann nur: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Diese Herrschaften wollten einfach nur provozieren und sind ohnehin nicht zu überzeugen.
Den Link habe ich gesetzt, weil er eindrücklich zeigt, worauf unser Konsum beruht! Aber die, die hier so antworten, würden auf jeden anderen Link, auch auf diesen Selbst-Wenn-Broschüren bestellen - Albert Schweitzer Stiftung genauso reagieren.
Darum keine Sorge, ich behellige Sie auch nicht weiter. Das lohnt sich nicht!
soweit mir beim lesen des Artikels klargeworden ist, geht's dabei eigentlich um Kochtechniken und selbige werden nur an einem Beispiel erlauetert. auch ihre links verweisen nicht auf hilfreiche Seiten, diese Kochtechniken (vielleicht) noch etwas genauer zu erlaeutern koennten. 6!setzen!
Daran muss ich beim Lesen dieser Kolumne auch immer denken. Es gibt zwar durchaus Anregungen zu Kochtechniken und wissenschaftlichen Hintergründen, allerdings habe ich hier noch nie ein Rezept gefunden, dass ich mit vertretbarem logistischem und finanziellem Aufwand hätte nachkochen können.
Immer eine unglaubliche Zahl teils exotischer und/oder nur sehr schwer zu bekommender Zutaten (Jaromakohl!).
Wenn man nicht gerade neben dem Viktualienmarkt wohnt, sind die Rezepte von Herrn Wagner schlicht nicht umsetzbar.
Mich würde mal interessieren, ob der Herr es auch schafft, mit gängigen, auch auf dem platten Land in weniger als 50 Kilometer Umkreis zu sbeschaffenden Zutaten ein Rezept für ein schmackhaftes Gericht auf die Beine zu stellen, das dann auch noch halbwegs erschwinglich für Ottonormalverbraucher ist.
Mich würde mal interessieren, ob der Herr es auch schafft, mit gängigen, auch auf dem platten Land in weniger als 50 Kilometer Umkreis zu sbeschaffenden Zutaten ein Rezept für ein schmackhaftes Gericht auf die Beine zu stellen, das dann auch noch halbwegs erschwinglich für Ottonormalverbraucher ist.[/QUOTE]
Genau das macht er doch immer wieder im Wechsel mit Rezepten, bei denen der Fortgeschrittene nicht gleich einpennen muss. Wenn Ihnen einfache Sachen wie Wagners perfekte Pommes, die Zwiebelsuppe, der Kürbis mit Carbonarasoße oder die Selleriesuppe (alles in den letzten Wochen hier gekocht) zu schwierig sind, sollten Sie vielleicht diese Kolumne besser nicht lesen und statt dessen eines dieser 5-Zutaten-in-10-Minuten-Kochbüchlein vom Kaufhauskrabbeltisch kaufen.
Ihrem ersten Absatz stimme ich durchaus bei.
Aber nachkochbare Rezepte gibt es inzwischen zu Tausenden im Internet. Oder man kann wahlweise die hundsgewöhnlichen Rezepte nachkochen, die uns Sterneköche auf den verschiedenen TV-Stationen präsentieren. Man lernt dort vor allem, wie man Zwiebeln hackt.
Die Rezepte von Herrn Wagner sind für mich Leserezepte. Es macht Spass, sie zu lesen und sich vorzustellen, wie man das Ganze kocht.
Irgendwie tut mir der Forist schon herzlich leid - was hat das Vorstellen von Kochrezepten (hier das Thema "Sonntagsbraten") mit der persönlichen Einstellung zum Fleischkonsum zu tun? Mir fehlt hier jegliches Verständnis für den/die Foristen/-in!
Ich empfehle mal eine Reise in ein Land, wo ein Essen ohne Fleisch kein Essen ist und beispielsweise Hühnerfleisch (Vorsicht: Scherz!) als Gemüse bezeichnet wird. Ich rede von Südafrika!
Kudu und Oryx schmecken hervorragend - insbesondere geschmort!!!
Meine Güte, wieso ausgerechnet jetzt?
Wagners Zutatenliste und "Expertentipps" lassen mich ja öfters schmunzeln oder sorgen ab und zu auch für ein Sträuben der Nackenhaare..
Aber heute?
Kein spezieller Rotwein für das Rezept für 20,-€ die Buddel, ja nicht einmal einer aus einer bekannten oder Wagner verbundenen Kellerei oder Weinhandlung..
Und für den Jaroma kann man doch auch anderen Kohl nehmen..
..Wirsing, Weisskohl, ggf Chiccorie..
Wenn Sie aufs Wagners Musikempfehlung verzichten, ist es immer viel schlimmer, als einzelne Rezeptbestandteile zu verändern! *gg