Getty ImagesBeim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zeigte sich die Stärke neuer Antriebstechnik. Audi dominierte das Rennen mit seinen Hybridboliden. Zwei andere Teams, die mit neuen Fahrzeugkonzepten antraten, wurden zwar schon früh von der Strecke gekegelt. Doch das Thema Nachhaltigkeit ist im Rennsport angekommen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...839349,00.html
balance of performance, ne? eine angleichung der fahrleitungen sollte jetzt nicht das problem sein. gewichtreduktion bei verringerter motorleistung und weniger luftwiderstand war ja auch der versuch beim ganzen projekt, bzw der hintergedanke, drum ja auch massiver einsatz vom inverted wing am unterboden... der grundkurs fahrdynamik würde mich jetzt aber dennoch interessieren, herr instruktor :D
>> reglementänderungen: hybride sind jetzt auch erlaubt, nächstes jahr kommt ein wasserstoffrenner in die testbox, ab 2014 komplett modifiziertes reglement, alle paar jahre neue/veränderte rennklassen - geht doch. hab sogar gehört es wurden nach backflips ganze hügel abgetragen und wegen zu hoher top speeds zwei schikanen eingebaut... und da der deltawing ja anscheinend sowieso nicht konkurrenzfähig war, da kann man ich ja trotzdem starten lassen, zur allgemeinen belustigung vllt.
oha, mit unendlich kleinen ausdehnung... den hab ich vor jahrzehnten zum letzten mal von nem mathelehrer gehört. dass die gewichte knapp überm unterboden liegen und nicht oben auf dem big honking fin is klar, ein kopflastiges rennauto bringts nicht wirklich. und vorne/hinten hängt von der gewichtsverteilung im auto, motor-antriebs-konzept uvm ab, siehe auch rennflosse.
allgemein zum thema gewichte: soweit ich weiß (und jetzt auch nochmal nach suchen finden konnte) is das limit der lmp1 bei 925kg, das der lmp2 bei 775kg?
Herr Ingenieur bitte. Instruktor bin ich nicht ;-)
Ich empfehle für den Einstieg aus dem Hause Vieweg+Teubner:
* "Rennwagentechnik" ISBN 978-3-8348-0484-6
* "Fahrwerkhandbuch" ISBN 978-3-8348-0444-0
Ansonsten gibt es da noch spezielle Kurse von einem nette Franzosen, der es in Sachen Fahrdynamik echt drauf hat.
Na, dann sind die Grundlagen doch gelegt ;-)
http://private.fia.com/web/fia-public.nsf/A92E5D5FA619DA39C12579BF005B8574/$FILE/LMP%20%2812-13%29-%2812.03.2012%29.pdf
LMP 1 & LMP2 sind für jeweils 900kg Leergewicht spezifiziert (Art.4)
LMP 1 sind Werkseinsatz vorgesehen, LMP 2 mit Kostendeckelung für Einsatzteams (Motor und Chassis von unterschiedlichen Herstellern)
LMP 1, Diesel: 58l Tank
LMP 1, Benziner: 73l Tank
Energiespeicherung (Hybrid, Rekuperation) max 0,5MJ
Die 120km/h Grenze gilt nur für Fahrzeuge mit Front-E-Antrieb (in diesem Fall speziell AUDI, auf besondere Veranlassung von Peugeot, bevor sie sich aus Le Mans zurück gezogen haben).
In der Größenordnung 750-775kg liegt das Leergewicht der R18 Ultra, ohne Ballast, die e-tron knapp 100kg darüber (semi-offiziell):
Audi R18 beim 24h-Rennen Le Mans 2012: Der Favorit mit zwei LMP1-Konzepten - SPORT AUTO
Übrigens: "e-Tron" siehe im franz. Wöterbuch unter étron :-)
Stimmt sind nur 58 liter. Ich habe mich auf die englische Wikipedia verlassen, da stand 71l für hybride Diesel drin.
Dann ist ja der Verbrauch auch nur noch unter 35 Liter/100km.
Natürlich ist Stopp-and-Go besser für Hybride als ein Oval oder eine Strecke wie Malaysia. Aber wenn zwischen dem Stopp und Go immer >1 km lange Geraden sind, fällt die Beschleunigungsphasen nicht mehr so ins Gewicht. Ein Großteil der Energie gehen dann nicht mehr in die Beschleunigung (Aufbau Kinetischer Energie) sondern in den Luftwiderstand.
Optimal sind deswegen kurze Beschleunigungsphasen und heftige Bremsphasen; und keine langen Hochgeschwindigkeitsfahrten.
Audi ist der FC BAyern von Le Mans.