Namen sind nur Schall und Rauch? Nicht ganz. Wissenschaftler haben das Verhalten von Online-Flirtern untersucht, Ergebnis: Der Vorname spielt bei der Partnersuche eine Rolle. Ein Ranking zeigt, wer die besten Chancen auf dem Liebesmarkt hat. Sorry, liebe Kevins, ihr gehört nicht dazu.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,772248,00.html
""Maik" war damals korrektes SED-Deutsch, denn der Name war im Osten jahrzehntelang sehr beliebt, er sollte aber, von offizieller Seite verordnet, nicht englisch, in der Sprache des Klassenfeindes, geschrieben werden.!"
Ok, wieder was gelernt.Erklärt, warum diese Schreibweise häufiger vorkommt. Maik Äfer wäre mal ein schöner Name ;-)
Dann erweitere ich den Kreis der schrecklichen Namen um
-Eugen-Jonathan
-Benedikt
-Tyson (ganz,ganz schlimm, seine Eltern konnten sich nicht mal einen Kampfhund leisten den sie so nennen können und sind, wie nicht anders erwartet beide langzeitarbeitslos,es handelt sich um meine Nachbarn)
"Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose"
So die Wahrnehmung von Fachkräfte im Bereich frühkindliche Förderung.
Das tut mir leid, aber Ihre Eltern teilten eben den Namens-Geschmack mit sigifikant vielen Vertretern des Prekariats. Andererseits, macht der "Alexander" durchaus wieder einiges wett.
Strengen Sie sich an, werden Sie ein Leuchturm-Kevin, dann dreht sich sicherlich irgendwann der Wind.
Dieser Beitrag zeigt mal wieder deutlich, wie oberflächlich unsere Gesellschaft ist.
Eine Person allein auf den Namen zu reduzieren ist einfach nur primitiv.
Aber der "schlaue" Bürger hört auf unsere Massenmedien ohne sich selbst ein Bild von der Realität zu machen.
Es ist traurig, dass so viele Menschen in dieser Illusion leben.
Das ist Massenidiotie!
Wenn ich das schon lese:
"Kevins sind allein zu Haus" - "Solche Namen haben nur sozial schwache Menschen (kurz: "Asoziale") ". Im Motto "bloß Abstand halten".
Nun stellt sich doch die grundlegende Frage, wer diese Namen sozial so verkümmern lässt?
Die Gesellschaft selbst oder die Medien?
Zu erwähnen ist auch, dass viele Menschen, welche einen Partner suchen, erst einmal darauf achten, wie viel Geld dieser verdient.
Kevin ist hier in Deutschland nicht gerade der Name, welchen unsere "Bonzen" vergeben.
Also fällt er für intellektuelle Frauen, welche plump auf einen gut situierten Partner setzen, weg.
Das könnte für Kevins auch von Vorteil sein.
So fallen viele materialistisch bezogenen Menschen wiederum für Kevins weg.
Ich heiße übrigens auch Kevin (22) und stamme nicht aus einer sozial schwachen Familie.
Außerdem bin ich auch nicht allein zu Haus.
Fazit:
Ich empfehle Ihnen, sich selbst ein Bild von der Realität zu gestalten als nur auf das zuhören, was sich irgendwelche Leute zusammen reimen um Geld zu verdienen und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Beste Grüße
Kevin
In der 9. Klasse habe ich mal das Verhalten von mir nicht bekannten Mitschülern auf den Schulhof beobachtet mir überlegt, welchen Vornamen die Leute haben könnten.
Die Erfolgsquote war gering. Aber eben nicht null.
Der Mensch denkt in Schubladen. Das ist nicht verwerflich, sondern notwendig, um die komplexe Welt überhaupt in angemessener Zeit zu bewältigen.
Ich habe noch nie ein Auto bei einem kleinen Händler gekauft. Ist mir zu unsicher. Wirklich begründen kann ich das nicht wirklich. Dafür hatte ich aber auch noch keine nennenswerten Probleme mit meinen Autos bzw. mit den Händlern, falls es noch was zu tun gab.
Ganz klares Schubladendenken. Ich verlasse mich auf den Ruf des Autohauses, das geht schneller als erstmal den Händler persönlich kennen zu lernen und zu gucken, ob ihm ein Auto abkaufen möchte.
Du hast das Problem ja hier erkannt: Im wahrgenommen Universum ist der Name Kevin eher in der finanziellen wie geistigen Unterschicht zu finden. Das ist totaler Quatsch, aber so ist die Schublade nunmal.
Und trotzdem ärgerst Du Dich über den Namen, bzw. die Bedeutung, die diesem Namen zugeschrieben wird und betonst, dass Du nicht sozial schwach oder alleine zu Hause bist.
Ich bin übrigens Sascha und weder unterbelichtet, noch Nazi - auch nicht in Kombination - noch trete ich in der Schwarzwaldklinik auf oder fahre auf dem Traumschiff.
Gestern kam auf iBash, dass sich Claudia 'nen Schäferhund gekauft hat.
Und Du läufst im Jogging-Anzug oder Morgenmantel rum? Wenn Du also mit Deinen Vans-Marken-Klamotten auf's Parkett steigst und Dich ein Mädel fragt, wie Du heißt, wird das Deine Marken preislich schon abgecheckt haben.
Und wenn Du dann fragst, wie sie heißt und sie sagt "Isch bin datt Jaqueline-Chantalle", dann reagierst Du wie?
Die Empfehlung ist vollkommen korrekt, aber leider im Alltag nicht lebbar. Das einzige, was Du machen kannst, ist die Betonung von den Dingen zu nehmen, die von Dir als Kevin erwartet werden.
So, wie Claudia besser Katzen als Haustiere nehmen sollte, so solltest Du auf weitere erwartete Merkmale verzichten, die auf die Assi-Schublade passen könnten und entsprechend humorvoll und seriös über den Dingen stehen.
Der Mensch denkt in Schubladen. Das ist nicht verwerflich, sondern notwendig, um die komplexe Welt überhaupt in angemessener Zeit zu bewältigen.
Ich habe noch nie ein Auto bei einem kleinen Händler gekauft. Ist mir zu unsicher. Wirklich begründen kann ich das nicht wirklich. Dafür hatte ich aber auch noch keine nennenswerten Probleme mit meinen Autos bzw. mit den Händlern, falls es noch was zu tun gab.
Ganz klares Schubladendenken. Ich verlasse mich auf den Ruf des Autohauses, das geht schneller als erstmal den Händler persönlich kennen zu lernen und zu gucken, ob ihm ein Auto abkaufen möchte.
Du hast das Problem ja hier erkannt: Im wahrgenommen Universum ist der Name Kevin eher in der finanziellen wie geistigen Unterschicht zu finden. Das ist totaler Quatsch, aber so ist die Schublade nunmal.
Und trotzdem ärgerst Du Dich über den Namen, bzw. die Bedeutung, die diesem Namen zugeschrieben wird und betonst, dass Du nicht sozial schwach oder alleine zu Hause bist.
Ich bin übrigens Sascha und weder unterbelichtet, noch Nazi - auch nicht in Kombination - noch trete ich in der Schwarzwaldklinik auf oder fahre auf dem Traumschiff.
Gestern kam auf iBash, dass sich Claudia 'nen Schäferhund gekauft hat.
Und Du läufst im Jogging-Anzug oder Morgenmantel rum? Wenn Du also mit Deinen Vans-Marken-Klamotten auf's Parkett steigst und Dich ein Mädel fragt, wie Du heißt, wird das Deine Marken preislich schon abgecheckt haben.
Und wenn Du dann fragst, wie sie heißt und sie sagt "Isch bin datt Jaqueline-Chantalle", dann reagierst Du wie?
Die Empfehlung ist vollkommen korrekt, aber leider im Alltag nicht lebbar. Das einzige, was Du machen kannst, ist die Betonung von den Dingen zu nehmen, die von Dir als Kevin erwartet werden.
So, wie Claudia besser Katzen als Haustiere nehmen sollte, so solltest Du auf weitere erwartete Merkmale verzichten, die auf die Assi-Schublade passen könnten und entsprechend humorvoll und seriös über den Dingen stehen.[/QUOTE]
Hallo und vielen Dank für Dein ausführliches Statement.
Es ist mir klar, dass wir in einer "Schubladen- Gesellschaft" leben und man keine Chance hat etwas dagegen zu unternehmen.
Ich ärgere mich halt über diese Art von Vorurteilen. Genauso ärgern sich bestimmt viele Deutsche, wenn Ausländer behaupten, dass wir nur Weißwurst essen und wie auf einem bayrischen- Fest gekleidet rum laufen ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein.
Den Jogging- Anzug packe ich nur aus, wenn ich joggen gehe oder halt Sport mache. Dafür sind die Dinger schließlich gemacht und nicht um damit einkaufen zu gehen usw..
Wenn mich ein Mädel mit "ich bin datt Chantalle" ansprechen würde, würde ich ihr einen Deutsch- Nachhilfekurs empfehlen und dann zusehen, dass ich die Tür schon in der Hand habe ;-)
Für mich als junger, selbstständiger Mediengestalter, kommt die Studie relativ ungünstig.
Also diese Studie >>"Kevin ist kein Name..."<<
Da bei mir auf der Internetpräsenz "Geschäftsführer: Kevin..." steht, könnten mir wichtige Kunden fern bleiben.
Aber ich denke meine Referenzen sollten das verhindern.
Ich sehe das Ganze als eine kleine Herausforderung und nicht als Demütigung.
So können wir Kevins zeigen, dass auch wir in der Lage sind, ein Paar Schubladen höher zu klettern.