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Attentat von Toulouse: Frankreichs Dämonen

APEin Mann erschießt vor einer jüdischen Schule vier Menschen, zuvor tötet er drei Soldaten, die aus Nordafrika und der Karibik stammen. In Frankreich herrscht Angst vor einem Serientäter, der aus Hass tötet. Präsident Sarkozy spricht von Rassismus und Antisemitismus - Probleme, die lange unterschätzt wurden.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...822394,00.html
  1. #20

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Ich finde es sagt einiges über Sie aus, wenn Sie angesichts einer Mordserie wie dieser hier direkt die Gelegenheit nutzen, ethnische Minderheiten zu bashen, die unter den Opfern sind.
    Es sind die Leute kaum begraben da zieht man über ihre mangelnde Anpassungsfähigkeit her und ist sich auch nicht zu schade, zum Kontrast das Stereotyp vom anpassungsfähigen Ostasiaten zu bemühen, der ist devot genug daß er zur Belohnung sogar Minister werden darf.
    Die Formulierung "der ist devot genug daß er zur Belohnung sogar Minister werden darf." diskriminiert Vietnamesen und deren Leistungsfähigkeit. Ob man hier von sekundärem Rassismus sprechen kann, sollten Sie sich beim Blick in den Spiegel fragen.
  2. #21

    Es sagt noch mehr

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Ich finde es sagt einiges über Sie aus, wenn Sie angesichts einer Mordserie wie dieser hier direkt die Gelegenheit nutzen, ethnische Minderheiten zu bashen, die unter den Opfern sind.
    Es sind die Leute kaum begraben da zieht man über ihre mangelnde Anpassungsfähigkeit her und ist sich auch nicht zu schade, zum Kontrast das Stereotyp vom anpassungsfähigen Ostasiaten zu bemühen, der ist devot genug daß er zur Belohnung sogar Minister werden darf.
    Es sagt noch mehr über Sie aus, wie selektiv Sie den Opfermissbrauch wahrnehmen. Der ganze Artikel schon, ist ein Opfermissbrauch für die gute Sache "gegen Rechts".
    So ist die gesamte Trauerrethorik nicht nur in diesem Fall, zu einer politischen Aktion verkommen, die immer in den gleichen Aussagen endet.
    Opfer gibt es täglich viele, hier wie in Frankreich, aber nur wenige werden wahrgenommen. Voraussetzung ist, dass sie für die politischen Ziele tauglich sind. Das gilt für die Medien und die Politik gleichermaßen.
    Hier reihen sich Ihre Beiträge nahtlos ein.
  3. #22

    na da springen sie wieder auf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Mann erschießt vor einer jüdischen Schule vier Menschen, zuvor tötet er drei Soldaten, die aus Nordafrika und der Karibik stammen. In Frankreich herrscht Angst vor einem Serientäter, der aus Hass tötet. Präsident Sarkozy spricht von Rassismus und Antisemitismus - Probleme, die lange unterschätzt wurden.

    Attentat von Toulouse: Frankreichs Dämonen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    die MultikultiBasher, egal ob in F oder D, ist ja auch so schoen einfach. Dieser Planet ist multikulti, Europa ist es, D und F sind es und die Stadt in der ich lebe ist es auch. Wer das nicht sieht, verdraengt die Realitaet, sieht und hoert nichts. D ist als Exportweltmeister, wie kaum ein anderes Land im MultikultiBusiness. Sobald wir unsere Grenzen ueberschreiten, sind wir Auslaender und haben mehr oder weniger Anpassungschwierigkeiten an eine fremde Kultur. Ich habe weit mehr als die Haelfte meines Lebens im Ausland gelebt und weiss wovon ich rede. Moerder und Attentaeter entwickeln sich in allen Kulturen recht aehnlich, die Parameter gleichen sich. Sie liegen in unseren Genen, dem Prozess unserer Sozialisierung, unserem gesundheitlichen Zustand, unserer Erfahrung, auch aber in geringem Umfange unserer kulturellen Praegung und natuerlich unseren Gefuehlen.

    Multikulti lebt solange wie unsere Spezies, auch wenn Frau Merkel das Gegenteil behauptet. Ich behaupte sogar, wir werden insbesondere durch die neuen Techniken eine noch viel staerkere Verflechtung von Laendern und Kulturen erleben. Pauschale Urteile ueber bestimme Bevoelkerungsgruppen fuehren zu nichts, sind vielleicht fuer die Stammtischargumentation ganz nett, bringen aber keinerlei Erkenntnisgewinn.

    Es geht auch nicht um Blindheit auf dem rechten oder linken Auge, sondern darum sich an einem mittleren Weg zu orientieren, der sich an moderner Aufklaerung und Humanitaet zu orientieren hat. Fuer die Verurteilung von Straftaetern ist die Justiz verantwortlich und nur die, auch wenn sich gerade bei solchen Anlaessen, viele als Richter aufspielen.
  4. #23

    Wohl gesprochen...

    Zitat von geronimo49 Beitrag anzeigen
    Multikulti lebt solange wie unsere Spezies, auch wenn Frau Merkel das Gegenteil behauptet. Ich behaupte sogar, wir werden insbesondere durch die neuen Techniken eine noch viel staerkere Verflechtung von Laendern und Kulturen erleben. Pauschale Urteile ueber bestimme Bevoelkerungsgruppen fuehren zu nichts, sind vielleicht fuer die Stammtischargumentation ganz nett, bringen aber keinerlei Erkenntnisgewinn.

    Es geht auch nicht um Blindheit auf dem rechten oder linken Auge, sondern darum sich an einem mittleren Weg zu orientieren, der sich an moderner Aufklaerung und Humanitaet zu orientieren hat. Fuer die Verurteilung von Straftaetern ist die Justiz verantwortlich und nur die, auch wenn sich gerade bei solchen Anlaessen, viele als Richter aufspielen.
    ...aber: Wer garantiert Ihnen, dass die verstärkte wirtschaftlich, technisch, mediale, sonstwie Verflechtung der Kulturen schnurstracks auf den güldenen mittleren Weg führt, auf dem sich alle an "moderne Aufklärung und Humanität" halten? Ich sehe das nur sehr bedingt und in Teilbereichen entreten - so leid es mir tut und so gerne ich es anders hätte. Und je mehr ich bestimmte Kulturen kennen lerne, desto sicherer werd ich mir, dass ich mit ihnen nicht verflochten werden möchte. Das hat aber schon nichts mehr mit dem konkret diskutierten Fall zu tun... Sayonara.
  5. #24

    Attentat von Toulouse: Frankreichs Politikmafia

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Mann erschießt vor einer jüdischen Schule vier Menschen, zuvor tötet er drei Soldaten, die aus Nordafrika und der Karibik stammen. In Frankreich herrscht Angst vor einem Serientäter, der aus Hass tötet. Präsident Sarkozy spricht von Rassismus und Antisemitismus - Probleme, die lange unterschätzt wurden.

    Attentat von Toulouse: Frankreichs Dämonen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Sarcozy braucht Stimmen, positive Stimmen; die holt er
    sich, wenn er die Franzosen eint unter seinem Schirm!

    Zu den Morden fällt mit nur Gladio von Arte ein. Auch
    damals haben sogenannte Rechtsextreme die Menschen in
    Angst und Schrecken gehalten; wer war es am Ende: die
    Geheimzellen der Nato. Über ganz Europa sind diese Zellen
    verteilt, unabhängig voeinander und sofort einsatzfähig
    für alle möglichen Terroranschläge (siehe Norwegen, passt
    auch in dieses Schema).
    Auch jetzt haben die Menschen Angst und Schrecken und
    Wut; der Eigentliche Schuldige marschiert in ihren
    Trauerreihen und tut so, als ob er betroffen ist; er hat
    dagegen alle Fäden in der Hand - die Mfia lässt grüssen.

    Die Dramaturgie in diesem Szenario kann so jederzeit angepasst werden, indem diese Bluttat den Iranern in die Schuhe geschoben wird. Dies wäre dann ein weiterer Grund, den Iran mit Krieg zu überziehen.

    Ich trauere und hoffe, dass die Fädenzieher endlich
    erkannt und bestraft werden.
  6. #25

    Na dann...

    Zitat von Sherlock70 Beitrag anzeigen
    Man muss sich wirklich wundern, wie in einem Land, das mal von den Nazis erobert und unterdrückt wurde, Neonazis überhaupt eine Cahnce haben. Aber spätestens seit Le Penn ist klar, daß auch den Franzosen jüngere Geschichte weniger wert ist, als irgendwelche 200 jährige Kamellen. Das kann einfach nur ein Problem der Schulen sein.
    Mit den 200jährigen Kamellen meinen sie wahrscheinlich die großartige Vision einer egalitären und freien Gemeinschaft...und das Problem der Schulen wäre dann dass noch viel zu wenig über die Greuel der Nazis gesprochen wird.

    Vielleicht ist es ja genau andersherum; statt junge Menschen für großartige Visionen zu begeistern, also Ziele für die Zukunft zu setzen, werden sie bis ins Mark gelangweilt mit der ewigen Widerkäuerei der Verbrechen einer Epoche.
  7. #26

    Ein Vergleich der Schrecklichkeit

    Es gibt in der Geschichte Frankreichs nur einen einzigen weiteren Terrorfall, der ob seiner Monströsität vergleichbar wäre, der Anschlag von 1983, bei dem 8 Menschen zu Tode kamen und 55 schwer verletzt wurden: Orly Airport attack - Wikipedia, the free encyclopedia

    PS: Wieso gibt es keinen deutschen Wiki-Artikel dazu?
  8. #27

    Zitat von voltaire001 Beitrag anzeigen
    Es liegt wohl etwas an der Gruppe der Migranten oder wie ist sonst der Erfolg der vietnamesischen Migranten zu erklären. Da hat man´s innerhalb kurzer Zeit auf die Ministerebene geschafft, was wohl bei "Diskriminierung" nicht möglich gewesen sein dürfte.
    Rössler ist kein klassischer Fall eines zugewanderten Migranten, sondern ein Adoptivkind, großgezogen und erzogen von den deutschen Eltern.
  9. #28

    Zitat von oback-barama Beitrag anzeigen
    Rössler ist kein klassischer Fall eines zugewanderten Migranten, sondern ein Adoptivkind, großgezogen und erzogen von den deutschen Eltern.
    Das ganze Beispiel mit den vietnamesischen Einwanderern vs. andere Gruppen, ist ziemlich für den Hund, und blamiert immer nur denjenigen der es bringt.

    Hätte man statt anatolischer Bauern und vietnamesischer Akademiker, türkische Akademiker und vietnamesische Bauern einwandern lassen, wären die Zustände komplett andersrum.
    Aber keiner wollte türkische Akademiker einwandern lassen, und man wollte nur die unqualifizierten Kräfte, und aus Vietnam kamen nunmal sehr viel mehr Akademiker nach Europa und weniger Bauern.

    Jetzt kann man keinem Deutschen vorwerfen, dass sein Opa ein anatolischer Bauer und kein Akademiker aus Ankara war, und man kann auch nicht so tun, als wäre es eine persönliche Leistung des Deutschen, dass sein Opa ein vietnamesischer Akademiker und kein Bauer war.
  10. #29

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Das ganze Beispiel mit den vietnamesischen Einwanderern vs. andere Gruppen, ist ziemlich für den Hund, und blamiert immer nur denjenigen der es bringt.

    Hätte man statt anatolischer Bauern und vietnamesischer Akademiker, türkische Akademiker und vietnamesische Bauern einwandern lassen, .....
    Bei den in Deutschland lebenden Iranern ist das überwiegend der Fall.
    Also, die aller meisten Iraner stammen aus den bürgerlichen Familien, die damals von dem Mullah-Regime geflohen sind. Wollten also nicht in der Mullah-Diktatur leben.
    Und man sieht, in Deutschland, sind die Iraner, die mit abstand, am besten integrierten, gebildeten und sonst was.., Bürger mit dem muslimischen Hintergrund und mit ihnen gibt es so gut wie keine Probleme.








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