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Attentat von Toulouse: Frankreichs Dämonen

APEin Mann erschießt vor einer jüdischen Schule vier Menschen, zuvor tötet er drei Soldaten, die aus Nordafrika und der Karibik stammen. In Frankreich herrscht Angst vor einem Serientäter, der aus Hass tötet. Präsident Sarkozy spricht von Rassismus und Antisemitismus - Probleme, die lange unterschätzt wurden.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...822394,00.html
  1. #10

    Unterschätzte Probleme

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Mann erschießt vor einer jüdischen Schule vier Menschen, zuvor tötet er drei Soldaten, die aus Nordafrika und der Karibik stammen. In Frankreich herrscht Angst vor einem Serientäter, der aus Hass tötet. Präsident Sarkozy spricht von Rassismus und Antisemitismus - Probleme, die lange unterschätzt wurden.

    Attentat von Toulouse: Frankreichs Dämonen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    "Probleme, die lange unterschätzt wuren" - ich lach' mich tot.
    In Deutschland ziehen Neonazis zehn Jahre durch die Lande und schießen um, wen sie Lust haben. Wie weit sie dabei - und sei es durch Wegschauen - von beamteten Provokateuren unterstützt wurden, bleibt wohl ungeklärt. In Frankreich hat Sarkozy schon lange Stimmung dafür gemacht, dass Roma aus Frankreich hinausgeworfen werden, und jetzt sieht er offensichtlich ganz plötzlich Anlass, Morde für einen großen Wahlkampfauftritt im Namen von Toleranz und Völkerverständigung zu nutzen. Wer vor Jahren vor den Folgen europäischer Zwangsvereinheitlichung bzw. vor möglichen Folgen von EU - Nationalismus gewarnt hat, wurde als Rechtspopulist denunziert, und wer es sich erlaubt hat, darauf hinzuweisen, dass Behörden und Gerichte in Deutschland auf dem rechten Auge - auch hinsichtlich der dort so zahlreichen Femifaschistinnen - blind sind (4m58s), der wurde eben ignoriert.
    Vielleicht sind Ignoranz und Denunziation ja doch nicht das ideale politische Handwerkszeug.
  2. #11

    Zitat von voltaire001 Beitrag anzeigen
    Es liegt wohl etwas an der Gruppe der Migranten oder wie ist sonst der Erfolg der vietnamesischen Migranten zu erklären. Da hat man´s innerhalb kurzer Zeit auf die Ministerebene geschafft, was wohl bei "Diskriminierung" nicht möglich gewesen sein dürfte.
    Die Vietnamesen hatten gegen der französische Kolonialismus gekämpft und zahlreiche französische Soldaten getötet , und als Asiaten sie sind trotzdem den Franzosen lieber als die west-afrikaner in dessen Ländern , die französische Armee noch immer stationiert ist und wo , die françafrique(Kolonialismus neuer Art) herrscht...Sarkozy hat neulich in letztes Jahr in Cote d'Ivoirewild bombardiert und hunderte von Inländer getötet.

    Warum die Franzosen Afrika nicht verlassen , und gehen nach "Indochina" um dort Rohstoffen zu plündern?? Sie sind dort so integrationsfähig
  3. #12

    Zitat von voltaire001 Beitrag anzeigen
    Es liegt wohl etwas an der Gruppe der Migranten oder wie ist sonst der Erfolg der vietnamesischen Migranten zu erklären. Da hat man´s innerhalb kurzer Zeit auf die Ministerebene geschafft, was wohl bei "Diskriminierung" nicht möglich gewesen sein dürfte.
    sie treffen den nagel auf den kopf - genau so ist es!
  4. #13

    xxx

    Zitat von voltaire001 Beitrag anzeigen
    Es liegt wohl etwas an der Gruppe der Migranten oder wie ist sonst der Erfolg der vietnamesischen Migranten zu erklären. Da hat man´s innerhalb kurzer Zeit auf die Ministerebene geschafft, was wohl bei "Diskriminierung" nicht möglich gewesen sein dürfte.
    Ich finde es sagt einiges über Sie aus, wenn Sie angesichts einer Mordserie wie dieser hier direkt die Gelegenheit nutzen, ethnische Minderheiten zu bashen, die unter den Opfern sind.
    Es sind die Leute kaum begraben da zieht man über ihre mangelnde Anpassungsfähigkeit her und ist sich auch nicht zu schade, zum Kontrast das Stereotyp vom anpassungsfähigen Ostasiaten zu bemühen, der ist devot genug daß er zur Belohnung sogar Minister werden darf.
  5. #14

    Dämonen

    Die Dämonen bevölkern ganz Europa.
    Wir sollten uns auch langsam daran gewöhnen, dass Rassismus nicht einfach eine Sache zwischen Weiß und Nichtweiß ist, sondern ein Phänomen, das immer dann auftritt, wenn eine kritische Masse zwischen inkompartiblen Kulturen und Religionen erreicht ist.
    Der Hass auf Juden allerdings hat viele Väter und uralte Wurzeln.
    Da hat die Polizei eine reichliche Auswahl vom linken bis zum rechten Rand. Mittlerweile aber hauptsächlich bei Zuwanderern aus der moslemischen Welt.

    Das Ganze nennt sich wohl neudeutsch Multikulti.
  6. #15

    Mein Mitgefühl an Frankreich.
    Ich bin mir sicher die dortigen Sicherheitsbehörden sind in der Lage die Verbecher.

    Der Artikel selber verschweigt allerdings den Grund für den anwachsenden Antisemetismus in Europa. Dabe isti jedem Bürger und insbesondere jedem jüdischen Bürger von Malmö über Berlin bis Frankreich bekannt warum sie wieder einmal nicht sicher in Europa sind.

    Es scheint allerdings so als ob nur wenige Menschen wagen des Kaisers neue Kleider als das zu bezeichnen was sie wirklich sind.
  7. #16

    Mit Verlaub...

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Ich finde es sagt einiges über Sie aus, wenn Sie angesichts einer Mordserie wie dieser hier direkt die Gelegenheit nutzen, ethnische Minderheiten zu bashen, die unter den Opfern sind.
    Es sind die Leute kaum begraben da zieht man über ihre mangelnde Anpassungsfähigkeit her und ist sich auch nicht zu schade, zum Kontrast das Stereotyp vom anpassungsfähigen Ostasiaten zu bemühen, der ist devot genug daß er zur Belohnung sogar Minister werden darf.
    ...der Artikel ist tatsächlich etwas irreführend formuliert, da Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus ohne nähere Beleuchtung in einen Topf geworfen werden. Fakt ist aber, dass antisemitische Auswüchse in Frankreich zu einem Gutteil auf das Konto von Personen mit (meist muslimischen) Migrationshintergrund gehen. So eben auch der im Artikel erwähnte bestialische Mord in Paris:

    Prozess in Paris - Von "Bande der Barbaren" zu Tode gefoltert - Panorama - sueddeutsche.de
  8. #17

    Zur Belohnung Minister?

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Ich finde es sagt einiges über Sie aus, wenn Sie angesichts einer Mordserie wie dieser hier direkt die Gelegenheit nutzen, ethnische Minderheiten zu bashen, die unter den Opfern sind.
    Es sind die Leute kaum begraben da zieht man über ihre mangelnde Anpassungsfähigkeit her und ist sich auch nicht zu schade, zum Kontrast das Stereotyp vom anpassungsfähigen Ostasiaten zu bemühen, der ist devot genug daß er zur Belohnung sogar Minister werden darf.
    "... devot genug...", "... zur Belohnung Minister...". Diesen Zusammenhang meinen Sie nicht wirklich ernst, oder?
    Ich denke es wird hier über Herrn Rösler gesprochen. Und ich denke dass ein hohes Ministeramt keine Belohnung für devotes Verhalten, sondern vielmehr Lohn für jahrelanges parteipolitisches Taktieren, Intrigieren und Netzwerken ist. Im Idealfall noch verbunden mit fachlicher Kompetenz, ja.

    Hätte es da bei uns in D größere Hürden bezüglich Herrn Röslers ursprünglicher Herkunft gegeben, dann wäre er im Leben nicht soweit gekommen. Insofern bin ich sehr zufrieden mit unserem politischen System. Meine Meinung.
  9. #18

    Die Opfer sind immer Schuld

    Zitat von WolfHai Beitrag anzeigen
    Jedesmal, wenn ich von ausländerfeindlichen Aktionen lese, die nicht in Deutschland stattfinden, denke ich: zum Glück nicht in Deutschland. Sollen sich mal zur Abwechslung andere schämen. Die deutsche Selbstschäm-Industrie hat mein Mitgefühl mit den Opfern irgendwie in den Hintergrund gedrängt. Schade eigentlich.
    Nicht nur ihr Mitgefühl. Nehmen wir die "Döner Mörde" zum Beispiel: haben sie die Internet-Kommentare dazu gelesen? Kein Mitgefühl mit den 10 Opfern, nein, der Schuld sei entweder den Linken zuzuschrieben, die eine Mutli-kulti Gesellschaft gewollt haben, die die "schweigende Mehrheit" nicht wollte; oder die Ausländer selbst, die sich nicht integrieren wollen.
    Und jetzt wiederholt sich die gleiche Geschichte. Wenn der irre Mörder ein Französe sein sollte, dann werden sie das gleiche Quatsch wiederholen (Politiker vs Schweigende Mehrheit). Wen ein Ausländer, genauso: hatten wir es nicht gesagt, dass sie nur Probleme verursachen?
    Also am Ende alle passt im rechten Weltbild.
  10. #19

    Zitat von fabian03 Beitrag anzeigen
    Unterschätz hat man wohl in Frankreich wie in Deutschland vorallem die Probleme die aus der massenhaften Einwanderung von Menschen aus fremden Kulturkreisen entstehen. Unterschätzt und die autochthone Bevölkerung allein gelassen, von der Politik ebenso wie vom linksgrünen Medienkartell, das vor allem damit beschäftigt ist sich in irrwitzigen Multikulti-Fantastereien zu ergehen.
    .
    Na klar, haben die Politiker die autochtone Bevölkerung mit allen diesen bösen Ausländern allein gelassen, dann was soll das arme Volk noch tun? Schießen auf Imbissbetreiber, Soldaten und Kinder, natürlich; oder Bomben in Oslo platzieren, dann dutzende "jünger Marxisten" niedermetzeln; oder Linke Teenager in Ostdeutschland terrorisieren; oder oder oder...
    Dann wundert ihr euch, dass wir Grieche euch "Nazis" nennen; aber entschuldigung, ihr habt kien Schuld, sondern linksgrünen Medien, die Multikulti-Fantasien verbreitet haben, na klar!


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