Spanien ist zumindest in Europa das Musterland für "mañana".
Immer nur auf die Griechen zu schielen, die sich kräftig aus dem EU-Fördertopf bedient haben, übersieht die Spanier, die ebenfalls die Hand bis zum Schultergelenk in der Kasse hatten und sich künstlich arm gerechnet haben.
Ich meine, die Spanier waren auch im Vorfeld heftigst gegen die 2004er EU-Osterweiterung, da sie damit ihren Status als besonders förderungsbedürftig verlieren würden.
Dann der Bauboom, der zigtausende von Bettenburgen hingepflanzt hat und ansonsten sieht es in Spanien ja trübe aus. Das zeigen auch die Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit. 50%! Jetzt erst möchten sie unser duales Ausbildungssystem übernehmen.
Wer jahrzehntelang nur im jetzt und heute gelebt, aber alles erst morgen tun wollte, wird eben eines Tages eben Probleme haben.

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