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Attacke auf US-Vertretung in Bengasi: CNN wehrt sich im Streit um Botschafter-Tagebuc

APLegitimer News-Wert oder pietätlose Verletzung der Privatsphäre? Das amerikanische Außenministerium und die Familie des in Bengasi getöteten US-Botschafters erheben schwere Vorwürfe gegen CNN: Der Nachrichtensender habe ohne Zustimmung der Angehörigen aus privaten Tagebuch-Einträgen zitiert.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...857440,00.html
  1. #1

    Zitat aus dem Artikel:

    Nun tauche die Frage auf, so CNN weiter, warum das Außenministerium nicht mehr getan hat, um Botschafter Stevens und sein Personal zu beschützen. "Vielleicht ist die wahre Frage ja, warum das State Department jetzt den Überbringer der Nachricht attackiert."

    Da duerfte was dran sein.
  2. #2

    Einschätzung der Lage

    Muss schon erlaubt sein,solche Dokumente zu veröffentichen,
    auch wenn es der CIA nicht in den Kram passt.

    Sind sie vor Ort ? Und haben sie die Sicherheitslage
    in Libyen richtig eigeschätzt?
  3. #3

    Zauberlehrlinge

    Ich bedaure, dass der Botschfter auf diese Weise und überhaupt ermordet wurde. Er war allerdings Akteur bei dem "Arabischen Frühling" erb hat ihn grossteils an vorderster Front mitinitiiert und gestaltet. Vermutlich glaubten sich H. Clinton ebenso wie Stevens mächtiger zu sein als die Zauberlehrlinge als die sie sich nun darstellen. Dass Clinton dies nun nicht in der Öffentlichkeit sehen will ist nur konsequent. Die Veröffentlichung des Tagebuches als zeithistorisches Dokumment ist es auch. Die Gegendemonstration ein paar Tage später mit den Rufen "Nieder mit den Milizen" kann man nicht ernst nehmen. Sie soll den Geld- und Waffenlieferanten USA beruhigen. Kein Libyer wird meiner Meinung nach "spontan" tage nach dem Mordanschlag auf den Botschafter sowas skandieren. das ist einfach nur absurdes Theater.
    Im US Statedepartement bemerkt man langsam auch, dass die islamischen Fundamentalisten überall (Ägypten, FSA, Libien, Tunesien, die Macht übernehmen und beginnt gaaanz langsam rückwarts zu rudern. Die FSA wird fallen gelassen und steht ohne Rückhalt in der Bevölkerung und ohne Luftabwehr auf verlorenem Posten.
  4. #4

    Oh weia...

    "Man habe aus Respekt gegenüber der Familie nicht sofort zugegeben, im Besitz des Dokuments zu sein, "doch dann waren wir der Meinung, dass darin Themen behandelt werden, die nachrichtlich ausgewertet werden müssen", so der Sender in einem am Samstag veröffentlichten Statement. Die Reporter hätten die Inhalte aus Stevens' Buch zudem mit anderen Quellen gegengecheckt. Man habe also nicht exklusiv auf Stevens' Aufzeichnungen zurückgegriffen."

    Liebe(r) Autor(in)!

    Statement, Genetiv "s" im Deutschen und gegengecheckt?? Vielleicht supportet Sie nächstes Mal beim Schreiben eines Textes jemand??
  5. #5

    pressefreiheit------lol

    was soll denn das??? die amis wollen doch immer pressefreiheit ohne grenzen für andere länder. dann ist es doch völlig legitim, wenn ein sender in den usa alles publiziert, was er in die hände bekommt. ekelhaft isst nicht CNN, sondern die us-regierung. wenn es putin ginge, dann würden sie nach pressefreiheit schreien. aber wenn jemand das tagebuch des organisators des massenmordes in libyen veröffentlicht, dann ist es verwerflich und ekelhaft???....nein, der westen ist ekelhaft: wasser predigen, aber wein trinken.......einfach lächerlich
  6. #6

    Der Fluch der bösen Tat holt nun die VSA auch in Libyen ein

    Die Schelme, die immerzu Arges denken, haben ja schon lange geunkt, daß es nicht besonders klug von den VS-Amerikanern gewesen ist in Libyen die selben mohammedanischen Eiferer an die Macht zu bomben, die gegen die VS-Truppen in Baktrien und Mesopotamien zuvor im heiligen Krieg gekämpft hatten; doch die Gier nach dem libyschen Öl war zu groß und so kann nun der ermordete libysche Herrscher Shakespeares Richard II. rezitieren: „Die Liebe böser Freunde wird zur Furcht, Die Furcht zum Haß, und einem oder beiden Bringt Haß Gefahren und verdienten Tod.“ Es dürfte also nicht mehr lange dauern ehe die früher gefeierten Turnschuhrebellen von den VSA befehdet werden; denn ganz und gar eitel war der Jubel der VSA über den morgenländischen Frühling, da dieser nicht wie erhofft den Liberalen, sondern den mohammedanischen Eiferern die Macht verschaffen wird. Selbige aber neigen ganz und gar nicht dazu den VSA dienstbar zu sein, mögen sie auch anfangs Ergebenheit heucheln, um VS-Hilfe zu erhalten.
  7. #7

    Zitat von gangbangster Beitrag anzeigen
    was soll denn das??? die amis wollen doch immer pressefreiheit...
    Ham sie auch. Schließlich hat niemand CNN die Veröffentlichung verboten, oder?

    Die Meinungsfreiheit, also die Freiheit, Unsinn zu verzapfen, gilt übrigens auch für das State Department.
  8. #8

    Experten für Meinungs- und Pressefreiheit

    Zitat von gangbangster Beitrag anzeigen
    was soll denn das??? die amis wollen doch immer pressefreiheit...
    Ham sie auch. Schließlich hat niemand CNN die Veröffentlichung verboten, oder?

    Die Meinungsfreiheit, also die Freiheit, Unsinn zu verzapfen, gilt übrigens auch für das State Department.

    Ob Persönlichkeitsrechte verletzt wurden, wird ggf. zivilgerichtlich zu klären sein und nicht von der amerikanischen Regierung.
  9. #9

    Experten für Meinungs- und Pressefreiheit - lol

    Zitat von gangbangster Beitrag anzeigen
    was soll denn das??? die amis wollen doch immer pressefreiheit...
    Ham sie auch. Schließlich hat niemand CNN die Veröffentlichung verboten, oder?

    Die Meinungsfreiheit, also die Freiheit, Unsinn zu verzapfen, gilt übrigens auch für das State Department.

    Ob Persönlichkeitsrechte verletzt wurden, wird ggf. zivilgerichtlich zu klären sein und nicht von der amerikanischen Regierung.








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