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Attacke auf Schiedsrichter Fandel: Dänischer Fan muss 250.000 Euro Strafe zahlen

Ein 33-jähriger Däne muss etwa 250.000 Euro Schadensersatz zahlen. Er hatte bei der EM 2007 den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel attackiert und für einen Spielabbruch gesorgt. Das Gericht verdoppelte damit die in erster Instanz verhängte Strafe.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...808291,00.html
  1. #20

    Wir sind verantwortlich ...

    Zitat von sara100 Beitrag anzeigen
    Warum sollte diese Strafe angemessen sein?. Ist jemand so schwer verletzt worden?. Ging hier eine Gefahr für Laib und Seele hervor??.
    Wie sollte dann Ihrer Meinung nach bestraft werden wenn er jemanden verletzt hätte?. Mit der Todesstrafe?.
    Also ich bitte mal darum darüber nachzudenken über was hier gestraft wurde.
    Was hier z.T. geschrieben wird ist nur noch beschämend und völlig daneben.
    ... für das, was wir tun. Unser ganzes Leben lang.
    Ich verstehe die Summe nicht als Strafe - er zahlt sie an den dänischen Fussballverband, der ja finanzielle Schäden durch den Blödsinn hatte. Und das wird nun ersetzt.
    Dies schreibe ich jetzt ganz und gar ohne Häme, ohne Gehässigkeit - der Mann hat den Schaden angerichtet und muss ihn nun begleichen - was soll daran falsch sein?
  2. #21

    Spielabbruch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein 33-jähriger Däne muss etwa 250.000 Euro Schadensersatz zahlen.
    Klar, Strafe und Schadensersatz muss sein. Aber wieso wurde das Spiel abgebrochen? Dem Schiri ist nix passiert, da haette man auch weiterspielen koennen, ergo selbst Schuld an den Ausfaellen, lieber Fussballverband.
  3. #22

    ....

    Zitat von splynncryth Beitrag anzeigen
    So sehr ich Gewalt verachte - aber das ist doch nicht mehr normal. Für einen Ausraster, bei dem meines Wissens noch nicht einmal jemand verletzt wurde, ist hier die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht mehr gegeben.
    Es geht ja nicht um den Ausraster alleine, sondern auch um die Tatsache, dass das Spiel abgebrochen wurde. Desweiteren will man sich vor Nachahmern und davon gab es ja einige in letzter Zeit schützen. Das Fans, wenn man diesen hier so nennen mag, sich die Birne volllaufen lassen ist deren Privatsache. Wenn Sie aber ohne Rücksicht auf andere, in dem Falle eines ganzes Stadions voller Menschen einen Spielabbruch erzwingen, oder aber Gerichte bemühen sich mit den Konsequenzen eines solchen Abbruchs zu beschäftigen, sowie dem eigenen Verein geschadet haben dann finde ich das Urteil doch ziemlich glimpflich.
  4. #23

    Verstehe ich Sie richtig?

    Zitat von NilsCA Beitrag anzeigen
    Klar, Strafe und Schadensersatz muss sein. Aber wieso wurde das Spiel abgebrochen? Dem Schiri ist nix passiert, da haette man auch weiterspielen koennen, ergo selbst Schuld an den Ausfaellen, lieber Fussballverband.
    Erst bei Vollinvalidität oder Tod des Schiedsrichter wäre ein Spielabbruch angemessen gewesen?
  5. #24

    Das vermute ich auch!!!

    Zitat von saxae Beitrag anzeigen
    Respekt vor diesem Gericht!
    In Deutschland wäre er straffrei ausgegangen. Dazu noch ein Resozialisierungsprogramm auf Hawaii und die Aufforderung weiterzuklagen, um noch Schmerzensgeld herauszuschinden, da ihn Polizisten böse angeschaut hätten.
    Da hat ein Gericht mal "richtig" entschieden, Nachahmungstäter werden sich so etwas jetzt eher zweimal überlegen! Schade, dass so was in Deutschland nicht möglich ist.
  6. #25

    Schlaumeier

    Zitat von Fion Beitrag anzeigen
    Da haben Sie was falsch verstanden: Schadensersatzforderungen dienen nicht der Strafe, sondern dem Ausgleich von Schäden; der Bestrafung dient (überraschenderweise) das Strafrecht.

    Ich wüsste gern, ob die Schadensersatzgläubiger ebenfalls Berufung eingelegt hatten. Der Artikel erweckt den Eindruck, als gälte das Verbot der reforamtio in peius im dänischen Zivilprozess nicht.
    Was mich immer wieder nervt im SPON-Forum, sind so blöde Akademiker-Oberlehrer-Antworten wie Ihre. Hat doch jeder verstanden, was damit eigentlich gemeint war - na gut, außer Ihnen natürlich ...
  7. #26

    Vorsicht,...

    Zitat von NilsCA Beitrag anzeigen
    Klar, Strafe und Schadensersatz muss sein. Aber wieso wurde das Spiel abgebrochen? Dem Schiri ist nix passiert, da haette man auch weiterspielen koennen, ergo selbst Schuld an den Ausfaellen, lieber Fussballverband.
    ... den Spielabbruch und die Platzsperre muss man auseinanderhalten; das eine hat mit dem anderen nicht zwangsläufig etwas zu tun.
    Bei einem tätlichen Angriff auf u.a. den Schiedsrichter, schreiben die FIFA-Satuten vor, das Spiel abzubrechen. Das hat der Schiri keinen Spielraum.
    Die Platzsperre und die Geldstrafe waren die Konsequenz aus dem Angriff. Der Spielabbruch steht da in keinem Zusammenhang. Geldstrafen und Platzsperren werden auch bei anderen Vergehen verhängt, die keinen Spielabbruch nach sich ziehen.
  8. #27

    Sinnhaftigkeit?

    "Gegen das erste Urteil aus dem Jahr 2009 hatte er mit der Begründung Berufung eingelegt, dass er die Strafe über 900.000 Dänische Kronen (ca. 121.000 Euro) nicht bezahlen könne. Außerdem sei er von niemandem an dem Eindringen auf das Spielfeld gehindert worden und darüber hinaus zum Zeitpunkt der Tat betrunken gewesen. Seinen Platzsturm bezeichnete Noervig als "Idiotie". Doch statt die Strafe zu mildern, verdoppelte das Berufungsgericht jetzt den Betrag."

    Natürlich muss das Rennen aufs Spielfeld und belästigen des Schiedsrichters irgendwie geandet werden. Nichtsdestotrotz kann die Sinnhaftigkeit dieses Urteils durchaus hinterfragt werden. Denn wem ist denn letztendlich mit einer Strafe geholfen die der betroffene 'Fan' vermutlich in seinem Leben nicht wird abzahlen können? Eine Strafe in einer Größenordnung wie sie sonst teilweise bei fahrlässiger Tötung verhängt wird, sehe ich hier auf jeden Fall als eher fehl am Platze an...
  9. #28

    ...

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    Erst bei Vollinvalidität oder Tod des Schiedsrichter wäre ein Spielabbruch angemessen gewesen?
    Das einzige was Vollinvalide ist, sind ihre Vergleiche und Übertreibungen. Verstehe nicht was man damit bezwecken will.
  10. #29

    -

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Einen Menschen wegen des Abbruchs eines Fussball-SPIELS zu ruinieren - fantastische Idee!
    Es ist ja allgemein bekannt das UEFA und FIFA höchst ehrenwerte Sportverbände sind. Dass sich ein Gericht zum Büttel von Leuten wie Blatter und Co. macht ist der wahre Skandal.
    Aber vermutlich brauchte die UEFA die 61TEuro weil mal wieder etwas geregelt werden mußte.








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