Ein 33-jähriger Däne muss etwa 250.000 Euro Schadensersatz zahlen. Er hatte bei der EM 2007 den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel attackiert und für einen Spielabbruch gesorgt. Das Gericht verdoppelte damit die in erster Instanz verhängte Strafe.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...808291,00.html
Da haben Sie was falsch verstanden: Schadensersatzforderungen dienen nicht der Strafe, sondern dem Ausgleich von Schäden; der Bestrafung dient (überraschenderweise) das Strafrecht.
Ich wüsste gern, ob die Schadensersatzgläubiger ebenfalls Berufung eingelegt hatten. Der Artikel erweckt den Eindruck, als gälte das Verbot der reforamtio in peius im dänischen Zivilprozess nicht.
Warum sollte diese Strafe angemessen sein?. Ist jemand so schwer verletzt worden?. Ging hier eine Gefahr für Laib und Seele hervor??.
Wie sollte dann Ihrer Meinung nach bestraft werden wenn er jemanden verletzt hätte?. Mit der Todesstrafe?.
Also ich bitte mal darum darüber nachzudenken über was hier gestraft wurde.
Was hier z.T. geschrieben wird ist nur noch beschämend und völlig daneben.
Für den Ausraster musste der Verband ebenfalls Strafe zahlen und Verluste hinnehmen, diese an den Verursacher weiter zu leiten finde ich in Ordnung.
Wenn auf einer von mir veranstalteten Feier, Gäste dazu beitragen Chaos und Zerstörung anzurichten, dann darf ich den Schaden wohl einfordern?
Das Leben eines Menschen ruinieren nur wegen eines Spielabbruchs?
Leute, kommt mal zur Vernunft, härtere Strafen mildern nicht die "Kriminalität".
Wenn er das Geld wirklich bezahlen muss, und nicht zufällig einen sehr überdurchschnittlichen finanziellen Hintergrund hat, dann ist sein Leben damit wirklich mehr oder weniger ruiniert - das scheint mir gnadenlos unangemessen.
Gibts da keine besseren Lösungen? Z.B. dass solche Störenfriede 5 Jahre lang die Toiletten im Stadion putzen müssen, und das ganze wird dann gelentlich live auf der Stadionleinwand übertragen ... :-)