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Attacke auf Schiedsrichter Fandel: Dänischer Fan muss 250.000 Euro Strafe zahlen

Ein 33-jähriger Däne muss etwa 250.000 Euro Schadensersatz zahlen. Er hatte bei der EM 2007 den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel attackiert und für einen Spielabbruch gesorgt. Das Gericht verdoppelte damit die in erster Instanz verhängte Strafe.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...808291,00.html
  1. #10

    Meine Herren

    Zitat von saxae Beitrag anzeigen
    Respekt vor diesem Gericht!
    In Deutschland wäre er straffrei ausgegangen. Dazu noch ein Resozialisierungsprogramm auf Hawaii und die Aufforderung weiterzuklagen, um noch Schmerzensgeld herauszuschinden, da ihn Polizisten böse angeschaut hätten.
    Langsam wird es nur noch nervig und beschämend.
    Immer jammern das die Justiz in D so schlecht ist. Immer Jammern das es woanders viel besser ist.
    Machen wir doch alle so richtig fertig.
    Ich kann nur noch den Kopf schütteln über soviel Idiotie !!.
  2. #11

    vollkommen richtig

    Zitat von loncaros Beitrag anzeigen
    Allein für die Ausrede "ich war doch besoffen" finde ich die Strafe angemessen.

    Alkohol ist keine Entschuldigung.
    dem kann ich nur 100%ig zustimmen. Man kann sich nicht unabsichtlich besaufen, also muss man damit rechnen, das man im Suff Mist anstellt. So muss es auch in der deutschen Rechtsprechung fuer Urteile im Strassenverkehr angewendet werden, dann gaebe es weniger Verletzte und Tote
  3. #12

    Hmm

    Zitat von saxae Beitrag anzeigen
    Respekt vor diesem Gericht!
    In Deutschland wäre er straffrei ausgegangen. Dazu noch ein Resozialisierungsprogramm auf Hawaii und die Aufforderung weiterzuklagen, um noch Schmerzensgeld herauszuschinden, da ihn Polizisten böse angeschaut hätten.
    Da haben Sie was falsch verstanden: Schadensersatzforderungen dienen nicht der Strafe, sondern dem Ausgleich von Schäden; der Bestrafung dient (überraschenderweise) das Strafrecht.

    Ich wüsste gern, ob die Schadensersatzgläubiger ebenfalls Berufung eingelegt hatten. Der Artikel erweckt den Eindruck, als gälte das Verbot der reforamtio in peius im dänischen Zivilprozess nicht.
  4. #13

    Schadensersat

    Zitat von BanchevMedon Beitrag anzeigen
    Dass Strafe und Schadenersatz zwei grundverschiedene Paar Schuhe sind, ist in HH noch nicht angekommen!?!
    Genau, hier geht es wohl um Schadensersatz, da es an den Fußballverband gezahlt wird, und nicht an den Staat. Und der kann in Deutschland auch so hoch werden.
  5. #14

    .

    Zitat von loncaros Beitrag anzeigen
    Allein für die Ausrede "ich war doch besoffen" finde ich die Strafe angemessen.

    Alkohol ist keine Entschuldigung.
    Warum sollte diese Strafe angemessen sein?. Ist jemand so schwer verletzt worden?. Ging hier eine Gefahr für Laib und Seele hervor??.
    Wie sollte dann Ihrer Meinung nach bestraft werden wenn er jemanden verletzt hätte?. Mit der Todesstrafe?.
    Also ich bitte mal darum darüber nachzudenken über was hier gestraft wurde.
    Was hier z.T. geschrieben wird ist nur noch beschämend und völlig daneben.
  6. #15

    Zitat von splynncryth Beitrag anzeigen
    So sehr ich Gewalt verachte - aber das ist doch nicht mehr normal. Für einen Ausraster, bei dem meines Wissens noch nicht einmal jemand verletzt wurde, ist hier die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht mehr gegeben.
    Für den Ausraster musste der Verband ebenfalls Strafe zahlen und Verluste hinnehmen, diese an den Verursacher weiter zu leiten finde ich in Ordnung.

    Wenn auf einer von mir veranstalteten Feier, Gäste dazu beitragen Chaos und Zerstörung anzurichten, dann darf ich den Schaden wohl einfordern?
  7. #16

    Das Leben eines Menschen ruinieren nur wegen eines Spielabbruchs?
    Leute, kommt mal zur Vernunft, härtere Strafen mildern nicht die "Kriminalität".
  8. #17

    Übertriebene Strafe - ich weiss eine bessere...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein 33-jähriger Däne muss etwa 250.000 Euro Schadensersatz zahlen. Er hatte bei der EM 2007 den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel attackiert und für einen Spielabbruch gesorgt. Das Gericht verdoppelte damit die in erster Instanz verhängte Strafe.

    Attacke auf Schiedsrichter Fandel: Dänischer Fan muss 250.000 Euro Strafe zahlen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Wenn er das Geld wirklich bezahlen muss, und nicht zufällig einen sehr überdurchschnittlichen finanziellen Hintergrund hat, dann ist sein Leben damit wirklich mehr oder weniger ruiniert - das scheint mir gnadenlos unangemessen.

    Gibts da keine besseren Lösungen? Z.B. dass solche Störenfriede 5 Jahre lang die Toiletten im Stadion putzen müssen, und das ganze wird dann gelentlich live auf der Stadionleinwand übertragen ... :-)
  9. #18

    Zitat von sara100 Beitrag anzeigen
    Warum sollte diese Strafe angemessen sein?. Ist jemand so schwer verletzt worden?. Ging hier eine Gefahr für Laib und Seele hervor??.
    Wie sollte dann Ihrer Meinung nach bestraft werden wenn er jemanden verletzt hätte?. Mit der Todesstrafe?.
    Also ich bitte mal darum darüber nachzudenken über was hier gestraft wurde.
    Was hier z.T. geschrieben wird ist nur noch beschämend und völlig daneben.
    Es geht ja hier eigentlich nicht um eine Strafe, sondern nur darum den finanziellen Schaden zu ersetzen. Seine Strafe bestand ja bereits darin, einige Tage im Gefänfnis verbringen zu "dürfen".
  10. #19

    Ne, da hamse recht

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Einen Menschen wegen des Abbruchs eines Fussball-SPIELS zu ruinieren - fantastische Idee!
    Finde auch, dass man jedem das Recht lassen muss, in besoffenem Kopf Amok zu laufen und auf Leute einzuschlagen. Wo kommen wir denn hin, wenn auch das noch unter Strafe gestellt wird?








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