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Attacke auf Callcenter: Trillern für eine bessere Welt

Sie sind weder minderbemittelt noch besoffen? Dann dürften Sie von Callcenter-Anrufen genauso genervt sein wie ich. Zum Glück hat sich eine Frau aus Pirmasens zur Rächerin aller Telefongeschädigten aufgeschwungen - mit einer Trillerpfeife, was zugegebenermaßen illegal ist. Trotzdem danke!

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...835434,00.html
  1. #260

    Zitat von frederic_1618 Beitrag anzeigen
    die brave protestantische Tugend: "Was du nicht willst, das man dir tù, das füge auch keinem anderen zu."
    Sagen Sie das den BerufsbelästigerInnen!

    Als deren Opfer brav und tugendhaft die andere Wange auch noch hinzuhalten kann's nicht sein - und nein, das ist natürlich keine Selbstjustiz, sondern schlichte Gegenwehr; genau wie bei einem körperlichen Angriff: Wer zuschlägt, muß halt damit rechnen, an jemanden zu geraten, der in gleicher Weise zurückschlägt - warum denn nicht...? oO
  2. #261

    Arbeitnehmer Schutz

    Ich finde der Arbeitgeber gehört verklagt. Es wäre technisch ein leichtes ein Telefonanlage zu bauen die so gefährlich laute Töne gar nicht weitergibt.
  3. #262

    technisch nicht möglich

    Zitat von langenscheidt Beitrag anzeigen
    Körperverletzung ist kein Ulk.
    Das ist ja auch keine Körperverletzung sondern üble Nachrede. Die Pfeiferin hätte sich wehren müssen. Weder moderne noch alte Telefone können derartigen Schalldruck aufbauen, um Gehörorgane zu schädigen - es sei denn, die CCA hat selbst ihren headset-Verstärker zu laut eingestellt, die Schädigung durch Dritte oder psychosomatisch erfahren oder einfach die Unwahrheit behauptet. Auf alle Fälle hätte sich die Pfeiferin wehren können, wenn unser Rechtssystem nicht so unberechenbar und krank wäre. Berechenbar sind nur die juristischen Akteure, bei denen am Ende das Geld der Justitiaopfer hängenbleibt.
  4. #263

    sperren

    Festnetznummer, Mobilnummer, E-mail-Adresse usw. in der Robinsonliste eintragen lassen und Ruhe ist!
  5. #264

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind weder minderbemittelt noch besoffen?
    800€ für eine körperverletzende Straftat, Frau Burmester verherrlicht diese Körperverletzung und der Spiegel druckt das auch noch ... Ich glaube, in so einer Welt möchte ich lieber minderbemittelt und besoffen sein.

    Liebe Spiegelredaktion, nehmt diesen unsäglichen, zur Nachahmung einer Straftat aufrufenden Artikel vom Netz, ehe Eure Anwälte viel Arbeit leisten müssen.
    ... und die Frau Burmester hat sich ja wohl selber disqualifiziert.
    Ich hoffe, die deutsche Presselandschaft ist noch nicht so tief gesunken, von dieser Frau weitere Artikel zu erwarten.
  6. #265

    2342342

    Zitat von jayjayjayjay Beitrag anzeigen
    und nocghwas, schonmal jemanden angezeigt der einen falschen namen nennt? oder gar eine unterdrückte rufnummer nutzt? nein, das endet meist im nichts und hindert den täter nicht im geringsten an seinen taten. .................................................. .............................
    Kaltakquise mit unterdrückter Rufnummer? Ist schon lange verboten, glaube nicht, daß das noch jemand macht. Die Anzeige ist technisch ganz einfach doch herstellbar, bei dem Massengeschäft ist immer einer dabei der das Wissen und die Zeit hat dagegen vorzugehen. Die Strafen sind nämlich so happig, daß es richtig weh tut. Ich kenne persönlich einen Fall, in dem auf ein ungefragt zugesandtes Werbefax ein Anruf gereicht hat. Einfach mit der Bitte um eine Gratiskurzreise, dafür keine Meldung an die Bundesnetzagentur. Hat geklappt.
  7. #266

    Richtiger Ansatz

    Niemand zwingt die Angestellten des Callcenters dort zu arbeiten. Sie wollen dort arbeiten, es ist eine freie Entscheidung ihrerseits. Geldgier ist es, die sie verleitet diese ganz eindeutig unerwünschten Anrufe durchzuführen (und zwar Geldgier auf niedrigstem Niveau).

    Würde dort niemand arbeiten gäbe es auch diese Anrufe nicht. Ganz einfach. Das gilt übrigends für alle anderen unangenehmen Unternehmen genauso. Dieses 'wenn ichs nicht mache machts ein anderer' Gerede ist Selbstbetrug.

    Also diese Menschen sind schlecht bezahlt, entwürdigt und die Morallosigkeit ihrers Handelns ist ihnen bewusst. Sie machen es aber trotzdem. Was ist dann also der nächste Schritt? Genau: Man fügt der Tätigkeit ein schwer kalkulierbares Risiko hinzu. Wunderbarer Gedanke.

    Personen die sich (so billig) bestechen lassen um gegen das Wohl ihrer Mitmenschen zu handeln, auf täglicher Basis, sollen ruhig bestraft werden.
  8. #267

    233423434

    Zitat von scu Beitrag anzeigen
    Festnetznummer, Mobilnummer, E-mail-Adresse usw. in der Robinsonliste eintragen lassen und Ruhe ist!
    ja, wogegen soll das helfen? Anrufe innerhalb einer Geschäftsbeziehung sind trotzdem erlaubt, Anrufe ohne Anlass sowieso verboten. Die seriösen Werbemailversender haben zumindest ein Opt-Out, die illegalen lassen sich davon nicht beeindrucken.
  9. #268

    keine Trillerpfeife bitte

    Auch wenn man den Wunsch hat den unerwünschten Anrufer körperlich abzustrafen: Es ist unangebracht.

    Eine Trillerpeife kann das Gehör nachhaltig schädigen, der Call Center Mitarbeiter hat einen Headset auf, er hat keine Chance die Attacke abzuwehren (ebenso wenig wie der unerwünscht angerufene den Anruf abwehren kann ...).

    Die Call Center Angestellten verdienen nicht gut, so eine Job sucht man sich nicht unbedingt freiwillig aus. Zudem gibt es ja die unterschiedlichsten Dienste, höchst seriöse wie höchst unseriöse.

    Moderne Call Center sind mit aktueller Technik ausgerüstet. Und das heißt dass die Telefonanlagen einen Schutz bzw, einen akustischen Begrenzer gegen Trillerpfeifen und Co eingebaut haben. Im Zweifelsfall stört man also nur seine Nachbarn und nervt sich selbst.

    Wer eine Fritz!Box von AVM an seinem Anschluß betreibt, der kann eingehende Anrufe von bestimmten Rufnummern blockieren. Die kommen nie wieder durch. Allerdings braucht man dazu einen PC und muss sich ein bisschen damit auskennen.

    Im Übrigen kann man Anrufer freundlich und bestimmt dazu auffordern die Rufnummer zu löschen und künftige Anrufe zu unterlassen. Das funktioniert meist. Einen Redeschwall und Fragen des Anrufers kann man mit einem entschlossenen "Stop!" unterbrechen und dann mitteilen dass künftige Anrufe zu unterbleiben haben.

    Die meisten Werbeanrufen agieren von Deutschland aus und halten sich dran. Eine Abmahnung käme ihnen teuer zu stehen.

    Gegen Anrufe aus der Schweiz oder anderen Ländern kann man nicht viel machen - außer die Rufnummer in der Telefonanlage (Fritz!Box und andere) zu sperren.

    Ob man jeden Anruf annimmt bei dem keine Rufnummer übermittelt wird kann man sich auch überlegen. Bei unbekanntem Unrufer sollte man sich grundsätzlich nie mit seinem Namen melden, nur mit einem "Hallo".

    Außerdem: Bei unseriösen Werbeanrufen ist folgendes wichtig: Das Wort "ja" unbedingt vermeiden (oder irgendeine Form der Zustimmung) egal was die Frage ist. Statt dessen "nein!" sagen oder "ich lehne das ab". Im Zweifelsfall immer wieder wiederholen. Und zwischendrin ein energisches "Stop!" um dem Anrufer mitzuteilen: "Ihr Anruf ist unerwünscht. Ich untersage Ihnen weitere Anrufe! Löschen Sie meine Rufnummer". Wenn man nicht mehr weiter weiß (Stress) einfach diesen einen Satz stupide wiederholen und dann einfach auflegen.
  10. #269

    Arme Schweine?!

    Wieso gehen hier alle davon aus, daß CC-Mitarbeiter arme Schweine sind?! Wir sind genauso Servicemenschen wie die Verkäuferin im Lebensmittelmarkt! Und die meisten von uns machen einen tollen Job. Wer bei seinem Anbieter hinterlegt, daß er nicht angerufen werden möchte, der wird auf diesem Wege auch nicht kontaktiert. Nur komischerweise rufen genau diese Leute dann irgendwann an & beschweren sich daß man sie nicht über irgendwelche Tarifreduktionen o.ä. informiert hat!
    Ich bin seit mehr als 6 Jahren in dem Job, sowohl In- als auch Outbound, kann da tatsächlich von leben & abends nach dem Dienst noch immer in den Spiegel schauen!
    Auch bekomme ich keinerlei unerwünschte Anrufe der "Kollegen", da ich schlicht & einfach beauftragt habe mich aus den Daten rauszunehmen. Und natürlich nicht so blöd bin, bei Daten-Sammel-Gewinnspielen teilzunehmen!
    Frau Burmester sollte sich vielleicht zukünftig erst informieren bevor sie etwas veröffentlicht!
    Ich denke, wenn sie sich freundlich - gerne auch telefonisch - mit einem seriösen CC-Anbieter in Verbindung setzt, wird sie garantiert mal eingeladen sich mit der Realität dieser Branche vertraut zu machen.
    Wenn sie daran kein Interesse hat... selber schuld!


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