Die fetten Jahre sind vorbei: Atomausstieg und Brennelemente-Steuer drücken die Profite von E.on, RWE & Co. - ab 2013 kommen auch noch Milliardenkosten für CO2-Zertifikate dazu. Deutschlands Energieriesen stecken in der Strategiefalle. Werden sie zu Übernahmezielen für die ausländische Konkurrenz?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...765678,00.html
[QUOTE=mgy;7966716]Einspruch: Die DDR war eine Diktatur stalinistischer Prägung. Daher darauf zu schließen, Verstaatlichung innerhalb einer Demokratie sei Teufelswerk ist. m.E. nicht zulässig. Ich räume ein, dass ein Staatsbetrieb träger ist als ein Privatunternehmen. Aber hier gibt es sicher organisatorische Wege um eine Innovationsinfarkt zu vermeiden. Es ist mir trotzdem allemahl lieber ineffktive Staatsdiener zu finanzieren als öbszöne Gewinne von Privatleuten.[/QUOTE
Mit Verstaatlichung hatten die Deutschen ja schon ihre Erfahrung in der DDR. Was daraus geworden ist, wissen die
meisten. Der Staat ist bekanntermaßen gar nicht gut im Wirtschaften, aber üppig im Ausgeben von Geld, das bei
anderen geholt wird. Auch kann er nur so gut sein wie seine
Entscheidungsträger und Mitarbeiter, und wer meint, das
seien die Besten, der hat offenbar theoretische Funktionsträger vor Augen, aber nicht die realen Gestalten
der politischen Gegenwart. Nein, vom Staat und gar von
Verstaatlichung kommt das Heil nicht, eher schon das Elend.
Wäre nun gar der SPIEGEL verstaatlicht, dürfte man so eine Meinung wahrscheinlich gar nicht einmal mehr äußern.
Nein. "Naturfreunde".
Im Winter gibt es auch nicht immer Wind.
Ach, und die Anlage gibt es kostenlos? Btw, der Strom wird so oder so erzeugt und per EEG vergütet.
Was soll ich tun? Mir ein Stück Hirn entfernen lassen?
Es ist beschlossene Sache, dass der Wind gefälligst zu wehen hat wenn die Sonne gerade nicht scheint?
Alllles klar ;)
Sämtliches Eigentum von EOn würde verkauft werden, das reicht dann auch.
Btw, sie sieht es denn bei anderen Stromerzeugern aus?
Durch Kohleverstromung sterben in Deutschland 7000 Leute PRO JAHR!*. Gibt es da eine Versicherung? Nein, nciht mal eine Haftung.
Was haben die Fluggesellschaften für 9/11 gezahlt?
Jeder Mensch kann Ihnen potentiell Schaden zufügen, eine Haftpflichtversicherung ist nicht Pflicht.
*Lancet 370 (2007) 979
Genau ich glaubs auch.
Die Lebenmittelpreise würden sinken wenn massiv Biomasse zur Energiegewinnung genutzt würde. Und die Qualität der Lebensmittel würde steigen.
Wenn man dann eine Fläche so groß wie Asien mit Zeug anbaut was man dann verfeuert ( bei einem richtig schlechten Wirkungsgrad ) und kein Platz mehr hat um z.B. Kartoffeln anzubaun dann fallen natürlich die Lebensmittelpreis: Geht Klar.
Und jetzt noch mal zu den Biomasse KWK GroßKW. Wie kommt das Zeug da hin??
Ich seh das bei dem kleinen Biomasse-HKW in der Nachbarschaft das Ding hat ganze 2,3MW ( 0,0023GW ) und da kommt halbstündig LKW´s
Was soll passieren wenn so ein Ding mal 1500MW erzeugen soll
da brauchen wie ne Autobahn dafür. Und vom dem CO2 garnicht zureden der beim Transport anfällt.
Und für die Leute die es nicht wissen auch wenn man Biomasse verbrennt entsteht CO2.
Gut, aber man sollte zugeben, dass das ja wieder entzogen wird. Mit Ihren anderen Einwänden stimme ich weitgehend überein, aber es ist immer eine Frage der Wirtschaftlichkeit, hier der Gestehungskosten. In einem liberalisierten EU Energiemarkt wird auch Biomasse immer mit polnischem Atomstrom oder Strom aus Wasserkraft aus Norwegen im Wettbewerb stehen Er wir nur bei gleichen Preisen wettbewerbsfähig sein oder man subventioniert eben auf den Level runter.
Wenn man sich dumm genug anstellt dann herrscht sogar Lebensmittelknappheit ganz ohne dass man Energie verbraucht. Aber man kann Biomasse auch als Nebenprodukt bei der normalen Land- und Forstwirtschaft gewinnen. Und da man dann bei gleichen Kosten mehr Erträge bekommt werden die Produkte natürlich billiger.
Biomasse enthält etwa 37% der Energie wie die gleiche Menge fossile Brennstoffe. Und falls man sie um die halbe Erde transportieren will kann man sie vorher zu Holzkohle verarbeiten. Biomasse lässt sich also fast genauso einfach zur Energiegewinnung nutzen wie fossile Energieträger.
Wenn man Biomasse verbrennt wird nur so viel CO2 freigesetzt wie die Pflanzen bei der Erzeugung der Biomasse aus der Atmosphäre absorbiert haben. Deswegen ist Enegiegewinnung aus Biomasse CO2-neutral.
Interessanter Punkt.
Überhaupt wird bei aller "Ökö"-energie generell die Gesamtbilanz 'vergessen'.
Ob Solarpanel oder Windrädchen, ob Biomasse (Ihr Beispiel) etc... - von Gesamtökobilanz ist nie die Rede. Wohlweislich, denn das Ergebnis sähe noch trauriger aus; die Erzeugungsraten sind doch eh 'auf Kante genäht' schöngerechnet.
Der immense Schaden an der Natur (zB durch Flußkraftwerke) mal garnicht mit einbezogen, Landschaftsverschandelung erst recht nicht. Was sich gerne so grün gibt ist in Wahrheit nämlich ziemlich schmuddelig.