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Atomwende und Profitschwund: Ausgestrahlt - Energieriesen in der Existenzkrise

Die fetten Jahre sind vorbei: Atomausstieg und Brennelemente-Steuer drücken die Profite von E.on, RWE & Co. - ab 2013 kommen auch noch Milliardenkosten für CO2-Zertifikate dazu. Deutschlands Energieriesen stecken in der Strategiefalle. Werden sie zu Übernahmezielen für die ausländische Konkurrenz?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...765678,00.html
  1. #130

    Nicht dumm

    Zitat von styxx66 Beitrag anzeigen
    Ehrlich Leute, wie blöd und geistig minderbemittelt ist eigentlich dieser Alptraum aus der Uckermark. Ist es mittlerweile so, dass für das Amt der Kanzlerin der Intelligenzquotient einer Stinkmorchel erforderlich ist??? Wer stoppt diese verstrahlte Bratwurst? Sie kanns einfach nicht und Ihre Horde von abnickenden Leichtmatrosen applaudiert. Strategisches Denken, zu viel verlangt, Fehlanzeige. Wir werden von den Dümmsten der Dummen regiert. Der Titel von Sarrazins Buch, "Deutschland schafft sich ab" bekommt durch diesen erneuten geistigen Blackout unserer verblödeten Politeliten eine ganz neue Qualität.
    Merkel gibt dem Volk was es will und hofft als Belohnung wieder gewaehlt zu werden. Sie ist also nicht dumm, sondern berechnend.
  2. #131

    Göttlich

    Zitat von franziskus Beitrag anzeigen
    Können Sie mir einen Ratschlag geben, wie das funktioniert. Meine Nachbarn wollen Atomstrom und ich möchte Ökostrom. Gibt es einen Verteiler, der Atomstrom vom Ökostrom trennt?
    Hahaha, der war gut, danke. Habe laut aufgelacht.

    Oder war die Frage ernst gemeint?
  3. #132

    Titel

    Zitat von NoQuarter Beitrag anzeigen
    Jaja, der Neid der anderen is bedauerlich. Fließen die Gewinne nicht mehr, wird auch nicht mehr investerit. Punkt! Aber wir haben es ja geschafft die Gewinne zu drücken. Herzlichen Glückwunsch!
    Nö, kein Neid, sondern Schadenfreude. Aber dazu stehe ich auch!
  4. #133

    Und genau das

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    RWE gehört doch schon zu ca. 1/6 kommunalen Anteilseignern. Die anderen, welche ihre Anteile verkauft haben, haben dafür ja eine Gegenleistung erhalten. Es steht jeder Kommune frei wieder Anteile zu erwerben, ganz legal an der Börse (E.On hat z.B. über 80% Streubesitz).
    Verstehen die dummen Deutschen einfach nicht. Wenn sie Ihre Stromversorgung besitzten wollen, dann sollen sie Aktien kaufen.
  5. #134

    Kernkraftwerke Versus EE

    Zitat von fritz65 Beitrag anzeigen
    Durch mehrere Studien wurde bestätigt, dass die Erneuerbaren ausreichen, um unseren Strombedarf zu decken.

    Zentral ist die Vernetzung, damit die Produktionsschwankungen ausgeglichen werden können.

    Die Konzerne sollen aufhören zu jammern, sondern neue Produkte entwickeln. Sonst braucht sie niemand mehr!
    Kernkraftwerke erreichen bis zu 8000 Betriebsstunden im Jahr, die Windkraftanlagen letztes Jahr 1340, d.h. Faktor 6 zu 1.
    Letztes Jahr wurden 1550 MW an Windkraftanlagen neu installiert. Das entspricht ca. 260 MW Atomstrom. Ein Block von 800 MW Atomstrom muß also ersetzt werden durch 4800 MW Windkraftanlagen. Hochmoderne Anlagen von maximaler Dimension erreichen 3 MW. Das wären also 1600 Windstromgiganten (Format Kölner Dom). Auf dem Meer zu verankern in 30 - 40 m Tiefe (im Wattenmeer geht nicht!), an Land aufzustellen gegen wachsenden Widerstand der Anlieger ("Verspargelung der Landschaft").
    http://www.faz.net/p/Rub867F03D44419...~Scontent.html
    Photovoltaik kommt im Jahr auf rund 700 Vollaststunden, d.h. Faktor 1:11. Den Flächenverbrauch kann sich jeder selbst ausrechnen - Desertec, abgesehen von Sandstürmen, ein politisch nicht vertretbares Abenteuer, bleibt also allenfalls Spanien - nach der letzten Gurken- und Tomatenpanne wird man dort die Deutschen mit offenen Armen erwarten.
    Bleibt im Wesentlichen die Kohle:
    1 Kg Uran 235/92 ist äquivalent 2.000.000 Kg Steinkohle (nicht Braunkohle!)
    Klimatheoretiker können sich jetzt ausrechnen, wieviel CO2 die Verstromung von 2000t Steinkohle produziert.
  6. #135

    x

    Zitat von NoQuarter Beitrag anzeigen
    genau wie mit der Vielzahl gesetzlichen Krankenkassen? ;) Wo ist da der Wettbewerb? Das was die Großkonzerne verdienen wird auch gleichzeitig investiert. Bau besserer Kohlekraftwerke, Offshore Parks in der Nordsee, Beteiligungen an Erneuerbarer Energie sowie die Entwicklung der E-Autos.. Mal schaun ob der Staat genauso handelt oder vielleicht doch die Investitionskosten auf den Bürger abwelst? So ist das mit dem Neid der deutschen..

    Erstens haben die Großen in der Vergangenheit ordentlich Gewinne ausgeschüttet.

    Zweitens: nur weil sie inverstieren, muss man ihnen das Geld in den Rachen werfen? Mit den Investitionen werde schließlich die Erlöse von morgen generiert. M.E. wäre es erstrebenswert, die Energieversorgung auf viel Schultern zu verteilen. Große Gewinne der Konzerne führen nur zu einer Zementierung Ihrer Monopolstellung.
  7. #136

    viel einfacher!

    Zitat von konradmd Beitrag anzeigen
    Aber wenn ein AKW durch radioaktive Verseuchung Schäden in Milliardenhöhe verursacht, stellt sich eOn hin und grinst "Sind pleite" und der Staat/Steuerzahler darf das zahlen.
    ...
    Die Haftung ist auf 2,5 Milliarden gedekelt, da müssen sie noch nicht mal pleite machen. Wenn pleite dann die AWK-Betreiber-GmbH, dann gehts der "Mutter"-AG immer noch blendend. Alles bestens ausgetüftelt, nach dem bekannten Motto, "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren"
  8. #137

    Das hatten wir schon mal

    Zitat von mgy Beitrag anzeigen
    Alles ist m.E. besser als wie es in den letzten Jahren gelaufen ist: Die Großen machen obszöne Gewinne weil sie ihre Marktpositionen ausnutzten und die Risiken der Atomkraft sozialisiert sind. Keine Versicherung würde diese Risiken versichern und Risiken sind wirtschaftlich gesehen Kosten, die wir alle tragen auch wenn der Supergau nicht eintritt.
    Da sind mir doch die Stadtwerke lieber, denn deren Gewinn wird eben nicht privatisiert. Und auch wenn die weniger effektiv arbeiten als die Großen, so finden da sicher mehr Menschen Arbeit als in den Konzernen. Also lieber ein öffenliches Schwimmbad und ein Heer von ÖDlern als ein privater Golfplatz!

    Kein Wunder dass hier viele ein Problem mit Kapitalismus und den Gewinnen haben, denn es ist z.T. einfach obszön was da abläuft. Wenn jemand mit Arbeit Geld verdient, ist dagene nichts zu sagen. Das System krankt aber an der Gier der Menschen. Wer kann bedient sich ohne Rücksicht auf die Allgemeinheit. Der derzeitige Kapitalismus funktioniert in vielen Fällen so, dass die Chancen und Gewinne privatisiert werden, die Kosten und Risiken dagegen verstaalticht.

    Daher sage ich: Wirtschaftszweige wie der Bankensektor und Versorgung mit Energie, Wasser, etc und Infrastrukturen gehören in staatliche Hand! Die Landwirtschaft sollte von kleinen und mittelständischen Betrieben geprägt sein.

    Und der Staat macht keinen Gewinn - siehe Schuldenberg.
    Allenfalls sind hier überversorgte und korrukte Politiker die Profiteure.

    Credo: Mehr Staat wagen!
    Das volkseigene Energiekombinat Schwarze Pumpe lässt grüßen! Eigentlich ist nicht der dumm, der einen Fehler macht, sondern der, der den Fehler wiederholt. Der Staat als Unternehmer ist innovationsfeindlich, weil eine Innovation für einen Staatsbediensteten mit zusätzlicher Arbeit bei gleichem garantierten Einkommen verbunden ist. Oder woher kam der technologische Rückstand der DDR? Bezüglich der Gewinnstrategie der Konzerne haben Sie Recht. Diese haben sich unser Land in Claims aufgeteilt, die sie über die Strombörse in Leipzig abschotten. Dieses Kartell kann nur durch den politischen Willen aufgebrochen werden. Wie man leicht erkennt, hatten auch SPD-Minister daran kein Interesse. Im Gegenteil, nach einer Ministerentscheidung war ein Posten beim entsprechenden Energiekonzern gesichert. Aber da wäre noch eine Frage zu klären: Wer hat denn diese Politiker gewählt, über die sich alle das Maul zerreißen? Und politische Unmoral hört nicht etwa bei der CDU auf, wie es der Aberglaube meint. Herr Joschka Fischer mag als Beispiel dienen.
  9. #138

    Lustig

    EnBW ist ja auch einer dieser Atomkonzerne. Mal sehen, was der jetzt macht. Hat ja Gruene Eigentuemer. Sollen die uns doch mal vormachen, wie man die Energiewende richtig angeht.
  10. #139

    Photovolteik

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das tut der PV aber keinen Abbruch, denn zu den Zeiten wenn PV viel Strom produziert ist normalerweise auch der Bedarf recht gross.
    Für was???
    Für den Betrieb von Klimanalagen?
    Leben wir in den "Südländern" oder im "Norden Europas"?

    PS: PV liefert gerade einmal 1-2% der benötigten Strommenge,
    kaasiert aber 55% der EEG-Subventionen.








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