Forum


 

Atomwende in Deutschland: Turbo-Ausstieg würde 230 Milliarden Euro kosten

Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
  1. #1

    Rolle Röttgen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
    oops, na wenn das so ist, dann bitte doch nich abschalten
  2. #2

    Na und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
    Was glaubt ihr eigentlich was ein GAU kostet und wie er die Landschaft verändert? Und wie lange? Schon mal an die Folgewirkung /-kosten gedacht, wenn z.B. in Stuttgart etwas passieren sollte? Was passiert dann mit der deutschen Automobilindustrie? Ein Blick auf die Karte hilft. Welche Unternehmen da so sitzen ...
    Im übrigen: Die Kosten trägt in beiden Fällen am Ende der Bürger, nicht die Atomindustrie!
  3. #3

    die trommeln fangen jetzt schon an..

    dass die Steuerzahler, wie in der Finanzkrise, die Kosten dafür tragen müssen.

    die Medien spielt wie immer, mit.
  4. #4

    Das doch nicht teuer!

    230 Milliarden : 9 Jahre = 25,5 Milliarden pro Jahr.

    Und natürliche Landschaft haben wir nach Jahrhunderten menschlichen tuns sowieso nicht mehr. Nutzen wir die Chancen. Wir brauchen Arbeit auf dem flachen Land.

    Es ist ein Herausforderung an uns als Gesellschft.
    Wir schaffen das!
  5. #5

    Ausstieg sofort wenn so billig ist!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
    Hallo,

    was so wenig? Das wären mal gerade ca. 25mrd im jahr und das ist nicht viel wenn ich dann noch abziehe was wir bei einem ausstieg sparen da gehene experten von bis zu 500mrd aus in 30 jahren.
  6. #6

    Strahlung abwehren?

    Hallo,
    ich könnte so langsam verzweifeln. Da wundert man sich warum die Deutschen die Jod-Tabletten hamstern und dann steht in diesem Artikel, dass der menschliche Körper mit Jod die Strahlung abwehren kann, mir bleibt die Spucke weg.

    Bitte formulieren Sie den Artikel so schnell wie möglich um. Mit solchen Falschinformationen werden gefährliche Medikamente empfohlen, welche nur in bestimmten Situationen hilfreich sind. Bei vielen Personengruppen können die Jod-Tabletten sehr negativ auf die Schilddrüse wirken. Strahlung abwehren kann man damit überhaupt nicht, man kann damit nur die Einlagerung von radioaktivem Jod verhindern. Jod ist aber sicher nicht der Stoff, der über 9000km von Japan nach Deutschland transportiert wird.
  7. #7

    Turbo-Ausstieg würde 230 Milliarden Euro kosten

    1. Steigen die Strompreise IMMER!
    2. Atomenergie kommt der Gesellschaft noch weit teurer, denkt man alleine an den Atommüll.
    3. Woher kommen die Aber-Milliarden Gewinne der Energieprofiteure?
  8. #8

    kein deutsches Problem

    warum gehen diese Studien immer fast ausschließlich von Deutschland aus?

    Es ist doch Idiotie in Deutschland flächendeckend Wind- und Solarenergie erzeugen zu wollen, wenn es Gegenden gibt, die dafür einfach deutlich besser gemacht sind. (vielleicht mit der Ausnahme der Offshore-Flächen in der Nordsee)

    Man muss das Thema mindestens EU-weit angehen (und vielleicht sorgen die Geschehnisse in Japan ja für eine stärkere länderübergreifende Diskussion)

    Projekte wie Desertec sind perfekt dafür geeignet, da es kein Energieerzeugungs, sondern ein Speicherungs- und Verteilungsproblem gibt.
    Schon alleine in Spanien oder Portugal könnte man deutlich effektiver Solarkraft nutzen - und die Flächen wären auch da.

    Ein rein deutscher Lösungsansatz wird nie das volle Potential der EE nutzen können.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
    Naja, wenns Geld kostet, ja dann lassen wirs halt.
    Was sind solche Aussagen - wie die da oben - bescheuert. WAS GENAU kostet WEN WIEVIEL und WIEVIEL kommt an anderer Stelle wieder rein? Selbstverstänlich kostet das irgendwie Geld. Ein Super-GAU kostet aber auch einiges, denn wenn man beispielsweise eine Großstadt evakuieren müsste, weil die Gegend radioaktiv verseucht ist, dann wird das auf jeden Fall teuerer. Auf der anderen Seite wird das Geld ja auch nicht verbrannt, sondern ausgegeben. Das heißt, jemand KRIEGT ja auch dieses Geld. Umsätze, Gewinne, Steuern, Arbeitsplätze, usw., ist ja nicht so, dass das Geld dann auf einmal weg wäre.

    Aber schön, dass die Pro-Atom-Lobby hier wieder PANIK schürt, weil bei DENEN möglicherweise die Gewinne geschmälert werden.
    Ganz putzig.








TOP



TOP