Zitat von
inko.gnito
Zu einer objektiven Diskussion würde gehören, den angeblichen Kosten eines Umstieges, die Kosten der Alternative gegenüberzustellen.
Unsere Kernkraftwerke wurden für eine bestimmte Laufzeit konzipiert. Da geistern ca. 40 Jahre herum. Irgendwann sind die Teile jedenfalls einfach im Eimer. Alle verwendeten Materialien altern. Warum wollte der gute Deutsche denn sonst alle 5 Jahre ein neues Autowägelchen...
Wir müßten uns also daran machen, die bestehenden Meiler durch neue zu ersetzen. Gesetzt den Fall, dies wäre überhaupt ohne Bürgerkrieg möglich, entstünden auch so Kosten im dreistelligen Milliardenbereich. Und wir hätten übrigens schon längst mit der Planung beginnen müssen...
Ganz nebenbei sollten wir den Erfindungsreichtum unserer Ingenieure und auch unserer Hobby-Bastler nicht unterschätzen. Auch muß es nicht zwingend notwendig sein, Nahrungsmittel zu BioGas zu vergären und somit noch mehr Mais-Monokulturen zu erzeugen. Mit dem Abfall der Biotonne geht das mittlerweile auch ganz gut. Das Fraunhofer Institut soll einen Hefepilz auf der Pfanne haben, der auch den Ernte-Abfall recht gut in Gas umwandelt.
Ein Umstieg hin zu Wind, Wasser und Biomasse hätte auch den großen Vorteil, daß wir zu immer größerem Teil unabhängig von Importen werden. Uran wird qauch nicht billiger...