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Atomwende in Deutschland: Turbo-Ausstieg würde 230 Milliarden Euro kosten
Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
- #510 17.03.2011 15:15 von
- #511 17.03.2011 15:16 von
...falsch....
Das sind zwei Fragen, die nur scheinbar zusamenhängen.
Atomkraft ist nicht realisierbar. Punkt. Also raus.
Wie der Ersatz geht, könnte man mal andenken, ist aber zur Beantwortung der Frage nicht unbedingt nötig. Wenn "A" unhaltbar ist, kommt "A" weg - ganz einfach. Das hat nichts damit zu tun, wie "B" aussieht.
Ansonsten gerne noch mal: Da gehen weder Lichter aus, noch landen wir in der Steinzeit. Ein paar Gelder mal nicht den Idioten und Versagern gegeben - dann klappts auch mit der Energie. Abgesehen davon, daß ich wie jeder andere (Privat-)mann kein Problem hätte, mit ca. 25 % meines Energiebedarfs ein trotzdem erfülltes Leben zu führen.
Mich wundert die Angst, die da vor der Chance besteht.
peddersen - #512 17.03.2011 15:17 von
Nuakschott ?
Ich behauote, dass die Verschuldung nicht größer ist als der Wert der bestehenden Infrastruktur, die Sie hoffentlich nutzen. Warum soll ich am Ende meines Berufslebens nachfolgenden Generationen eine Infrastruktur lastenfrei zur Verfügung stellen, ich, der am Ende des Krieges geboren, solchen Luxus nicht vorfand? Wie schon vorher gesagt: wer schuldenfrei leben will, soll in Mauretaniens Wüste leben.
- #513 17.03.2011 15:18 von
- #514 17.03.2011 15:18 von
Genau so ist es!
Ja, sehr weit weg!
Statt hier herumzupöbeln (warum auch immer der sysop solche sachlich falschen und beleidigenden Tiraden zulaesst), sollten Sie sich mal informieren:
was Strahlendosis ist, wie hoch die ausgetretene Strahlung ist, was die Folgen sind und vor allem was in Tschernobyl passiert ist, und warum die Vorfaelle nicht vergleichbar sind. - #515 17.03.2011 15:19 von
- #516 17.03.2011 15:20 von
- #517 17.03.2011 15:20 von
- #518 17.03.2011 15:21 von
Vor allem
wäre auch die Vorbildwirkung, die eine Exportnation darstellt, wenn sie (auch wirtschaftlich) erfolgreich auf Atomenergie zugunsten EE verzichtet, beachtlich, würde einen Nachahmungseffekt auslösen können.
Dass dies sehr wohl möglich ist, dafür gibt es seriöse Gutachten.
Bisher haben jedoch die mächtigen Atomlobbyisten und -profiteure sehr erfolgreich mit den jeweiligen polit. Machthabern in DEU ihre Gelddrucklizenzen verteidigt, u.a. auch, indem sie das Vorantreiben/die Entwicklung der EE-Techniken behinderten und auch entsprechende Studien, Gutachten und Konzepte unterdrückten.
Dass 2002 die rot-grüne Regierung den Ausstiegsvertrag im Konsens mit den Energieriesen/AKW-Betreibern unter Dach und Fach brachte, war beeindruckend.
Umso verwerflicher mutet der schwarz-gelbe Verlängerungsdeal von 2010 an; dazu bestand nämlich - auch angesichts der vielen Störfälle mit Abschaltungen von Alt-Reaktoren wie z.B. u.a. Krümmel, Biblis, Neckarwestheim 1 und Isar 1 - nicht die geringste Veranlassung - im Gegenteil:
Die plötzlichen schwarz-gelben "Abschaltszenarien" wird der Steuerzahler nicht kostenfrei gegenüber den AKW-Betreibern erhalten.
Vertrag ist Vertrag - und muss jedem Vertragspartner Rechtssicherheit bieten, unabhängig davon, ob einer der Partner sich ohne Rechtsgrundlage (wie z.B. eine wirkliche neue Gefährdungslage) aus wahrscheinlich wahltaktischen Gründen ausklinken möchte. - #519 17.03.2011 15:21 von
Wenn der Atomausstieg nun 230 Mrd Euro kosten wird ..
.. wer hat den die Mrd. für den Atom-Wiedereinstieg bereitsgestellt. Laut Rot-Grün war der Ausstieg ja beschlossene Sache.
Ich vermute mal, dass die Atomlobby sich nicht von ihren ca. 70Mrd. Euro gewinnen in den nächsten 20 Jahren verabschieden will. Löst man dieses Gewinn-Problem dürfte es den Betreibern vollkommen egal sein, was mit den Atomklötzen passiert.
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