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Atomwende in Deutschland: Turbo-Ausstieg würde 230 Milliarden Euro kosten

Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
  1. #1020

    .

    Zitat von kippelman Beitrag anzeigen
    Was mich immer wieder verwundert ist, mit welch unglaublicher Sturheit Atomausstieg mit vollständigem Ersatz durch erneuerbare Energien gleichgesetzt wird.

    Wer den schnellsten und gleichzeitig bezahlbaren Atomausstieg will, soll doch mal die beiden Dinge trennen. Ein paar neue Gaskraftwerke als Übergangslösung und schon kann man schnell und unproblematisch raus aus der Atomkraft und braucht gleichzeitig nicht jeden EEG-Irrweg im Schweinsgalopp zu nehmen.

    ...
    Gaskraftwerke haben einen schlechten Wirkungsgrad und verbrennen Fossile Energie, erzeugen daher viel CO2. Zwar nicht so viel wie Kohlekraftwerke, pro Kilowattstunde nur ca. ein viertel, allerdings trotzdem ne Ganze Menge im Vergleich zu KKW's.

    Der Vorteil von Gasturbinenkraftwerken ist die Fähigkeit, schnell hochzufahren. Daher setzt man sie zum Abfangen von Lastspitzen ein.

    KKW's dagegen sind Grundlastkraftwerke. Diese durch Gaskraftwerke zu ersetzen würde erstens dazu führen, dass wir die CO2-Grenzen des Kyotoprotokolls nicht einhalten, zweitens dass der Strom deutlich teurer wird (die Dinger sind teuer und nicht sehr effizient), und drittens würde dann auch eine ganze Menge Gas verbraucht werden. Das würde dazu führen, dass auch wiederum unsere Heizkosten sowie die KPG-Kosten für KFZ's teurer werden, da die Nachfrage stark ansteigt.
  2. #1021

    Geht DOCH!

    Zitat von gankuhr Beitrag anzeigen
    Gaskraftwerke haben einen schlechten Wirkungsgrad und verbrennen Fossile Energie, erzeugen daher viel CO2. Zwar nicht so viel wie Kohlekraftwerke, pro Kilowattstunde nur ca. ein viertel, allerdings trotzdem ne Ganze Menge im Vergleich zu KKW's.

    Der Vorteil von Gasturbinenkraftwerken ist die Fähigkeit, schnell hochzufahren. Daher setzt man sie zum Abfangen von Lastspitzen ein.

    KKW's dagegen sind Grundlastkraftwerke. Diese durch Gaskraftwerke zu ersetzen würde erstens dazu führen, dass wir die CO2-Grenzen des Kyotoprotokolls nicht einhalten, zweitens dass der Strom deutlich teurer wird (die Dinger sind teuer und nicht sehr effizient), und drittens würde dann auch eine ganze Menge Gas verbraucht werden. Das würde dazu führen, dass auch wiederum unsere Heizkosten sowie die KPG-Kosten für KFZ's teurer werden, da die Nachfrage stark ansteigt.
    Erneuerbare Energien "Grundlastfähig" machen!
    Aus dem erneuerbaren Strom, Wind, Sonne, Geothermie, wird durch Elktrolyse Wasserstoff erzeugt und wird dann, bei 60%Wirkungsgrad, mit CO2 in "Thermischer Synthese" in Methan(Erdgas) umgewandelt. Die entstehende Abwärme (ca.80 Grad) kann in Nahwärmenetze eingespeist werden.
    Das "Erneuerbare Erdgas" wird in unser vorhandenes Erdgasnetz eingespeist und steht als Langzeitspeicher mit einem Energieinhalt von ca. 200TWh zu Verfügung(elektr. 120TWH),Stromverbrauch DE jährlich 635TWh, also gesicherte Stromerzeugung für ca. 75 Tage!
    Aus diesem Gasnetz werden deutschlandweit Siemens GUD-Kraftwerke und dezentrale BHKW´s im KWKK- Modus betrieben, deren Abwärme in Nahwärmenetze eingespeist wird und zum Heizen oder direkt über Absorbtionskühlaggregate zur Kühlung (Klimaanlagen, Frischkühltesen) genutzt werden können!
    Auf den Aufbau zusätzlicher Höchstspannundsleitungen kann so verzichtet werden, da das Erdgasnetz die Energieübertragung übernimmt!

    Als Kurzzeitspeicher stehen dann Pumpspeicher-Kraftwerke und Druckluft-Kraftwerke und eventuell die Akku´s der Eletromobile zur Verfügung.

    Info:http://www.weltderphysik.de/de/8581.php

    http://www.solar-fuel.net/loesung/be...ge-in-planung/

    MfG,
    "Weserübung"
  3. #1022

    .

    Zitat von gankuhr Beitrag anzeigen
    Gaskraftwerke haben einen schlechten Wirkungsgrad und verbrennen Fossile Energie, erzeugen daher viel CO2. Zwar nicht so viel wie Kohlekraftwerke, pro Kilowattstunde nur ca. ein viertel, allerdings trotzdem ne Ganze Menge im Vergleich zu KKW's.
    Gaskraftwerke haben unter den thermischen Kraftwerken sogar den höchsten Wirkungsgrad - um die 60% sind drin. Problem ist der teure Brennstoff, der importiert werden muss. Und dieser Rohstoff ist ebenfalls nicht endlos verfügbar.
    Der Vorteil von Gasturbinenkraftwerken ist die Fähigkeit, schnell hochzufahren. Daher setzt man sie zum Abfangen von Lastspitzen ein.

    KKW's dagegen sind Grundlastkraftwerke. Diese durch Gaskraftwerke zu ersetzen würde erstens dazu führen, dass wir die CO2-Grenzen des Kyotoprotokolls nicht einhalten, zweitens dass der Strom deutlich teurer wird (die Dinger sind teuer und nicht sehr effizient), und drittens würde dann auch eine ganze Menge Gas verbraucht werden. Das würde dazu führen, dass auch wiederum unsere Heizkosten sowie die KPG-Kosten für KFZ's teurer werden, da die Nachfrage stark ansteigt.
    Das wird auch nicht passieren. Die AKW werden durch Kohlekraftwerke ersetzt. Oder der Strom wird aus dem Ausland importiert (Cattenom, Temelin...)

    Sollen sich doch die Grünbewegten zerfleischen, was das kleinere Übel ist.

    Als Beruhigungspille werden in Süddeutschland noch ein paar Windräder aufgestellt - und Pumpspeicherwerke, bis der erste Grünbewegte ein Atomstrom-Elektron darin entdeckt.
  4. #1023

    Ähm...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Laut einem Szenario des IWES für SPIEGEL ONLINE*wäre der Turbo-Ausstieg bis 2020 möglich. Er wäre allerdings teuer - und würde die Landschaft total verändern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...751293,00.html
    Vier havarierte Atomkraftwerke sind billig und die Landschaft bleibt unverändert...aha *kratzkratz*
  5. #1024

    Sie - die Gauklertruppe in Berlin - sie wollen's halt wissen...

    ...sei's drum!!!

    Zitat von amerlogk Beitrag anzeigen
    230 Milliarden : 9 Jahre = 25,5 Milliarden pro Jahr.

    Und natürliche Landschaft haben wir nach Jahrhunderten menschlichen tuns sowieso nicht mehr. Nutzen wir die Chancen. Wir brauchen Arbeit auf dem flachen Land.

    Es ist ein Herausforderung an uns als Gesellschft.
    Wir schaffen das!
    Mal 'ne dumme Frage - auch zur Glaubwürdigkeit oder Nichtglaubwürdigkeit der EVU:

    2001 wurde der Ausstieg aus der Atomkraft bis 2021
    zwischen Energiewirtschaft und Rot-Grün beschlossen.
    Richtig?
    Logischerweise sollte in den 10 vergangenen Jahren doch
    schon einiges in Richtung Ausstieg in Angriff genommen worden sein?
    Richtig?
    Zumindest die Rücklagen dafür da sein?
    Es wären dann jährlich so grob über'n Daumen 10 Mrd. € - Kosten... Wenn die Umstellung 230 Mrd. kostne soll...
    Richtig?
    Darin sind doch sicher auch die üblichen strukturellen Massnahmen inbegriffen, die sowieso bei der Stromversorgung und einem Versorgungsnetz anfallen...
    Wie das in einem Dienstleisungsbetrieb normal ist - Richtig?

    Aufgekündigt wurde die Vereinbarung von den EVU vor 6 Monaten - nicht vor 6 Jahren - mit der Grossmann-Bembel-Murksel-Kungelei, am Parlament vorbei - dass sich sogar CDU-Bundestagspräsident Lammert mehr als berechtigt darüber erregte....

    Oder war das ganze nur ein Bluff höchsten Grades?

    2005 fiel im Münsterland wegen >80 jährigen Hochspannungssmasten grossräumig über Tage mitten im eisigen Winter das Netz aus - 4 Jahre nach dem Ausstiegsbeschluss...

    Umsatz 2005 im Netzbetrieb: um die 18 Mrd. €
    Ausgegeben wurde für's Netz?
    0,6 Mrd. €...
    Wofür?


    Dafür - so die Bundesnetzagentur:


    Erläuternd ist zu dieser Grafik anzumerken, dass Ausgaben sowohl die Aufwendungen zur Instandhaltung bestehender Infrastruktur als auch Investitionen zur Errichtung von neuer Netzinfrastruktur erfassen.
    Die Gurken-Wildsautruppe in Berlin packt's nicht mehr, sonst würde eine Bundesregierung - die einen solchen Namen verdient - diese Abzocker-Oligarchie mal kräftig am Wickel packen und an deren volkswirtschaftlichen Verpflichtungen und Aufgaben erinnern - ggfls. mit politischer Gewalt.

    2010 - Gewinnvorhersage der EVU: 31 Mrd.€

    2009 - schlechtestes Wirtschaftjahr der jüngeren Geschichte:
    25 Mrd. €# - bei 10% weniger Stromproduktion...

    Jeder ziehe daraus seine Schlüsse - spätestens beim nächsten Wahlgang - siehe Baden-Württemberg!


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