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Atomsperrvertrag: Fünf-Jahresplan für den Weltfrieden
DPAStreit um Irans Atomprogramm, Raketenstarts in Nordkorea, das Unglück von Fukushima: Nuklearwaffen und Kernenergie bleiben Risikofaktoren. Der Atomwaffensperrvertrag ist das beste Instrument, diese Gefahren klein zu halten - er muss nun an die neuen Anforderungen angepasst werden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830174,00.html
- #1 30.04.2012 12:49 von
- #2 30.04.2012 13:05 von
Keine Ahnung, ob Burt so naiv ist oder nur so tut. Sein Land ist längst zur Hure der USA verkommen, eines Landes also, das ziemlich offenkundig nach der Weltherrschaft strebt. Die USA werden ihre Atomwaffen niemals aufgeben, vielmehr fließen enorme Summen in die Entwicklung neuer Mininukes und sonstiger neuer Waffen. Man beobachte nur die Kriegsspiele in Asien derzeit. Die USA und auch die anderen paar westlichen Atommächte wollen eine globale Hierarchie, an deren Spitze weiterhin nur sie stehen und der Welt diktieren, was sie darf und was nicht, denn man hat ja jederzeit noch das Atom-Ass im Ärmel.
Deshalb kann ich alle Länder verstehen, die auch an Atomwaffen basteln, nicht weil ich Atomwaffen gut finde, sondern weil ich keine Orwell-Welt unter der Gängelung eines von Dummheit, Gewalt und Extremismus gekennzeichneten Landes wie der USA möchte. Es sollten möglichst viele Staaten den Sperrvertrag aufzukündigen und den bisherigen Atommächten mit einem Ultimatum drohen. Sollten nicht bis zu einem bestimmten Stichtag alle Atomwaffen entsorgt sein, werden sie selbst welche entwickeln. Dann wird der Westen auch erfahren, wie schwer es ist, etwas zu beweisen, was man nicht beweisen kann, also was man vom Iran ständig verlangt.
Europa sollte sich endlich von den USA lösen. Diese Land ist nicht mehr das gute Amerika, das man von früher zu kennen glaubte. Es ist ein Land, das in Europe im großen Maßstab Industriespionage gegen seine vermeintlichen Freunde betreibt, unter Nutzung von Militärbasen und modernster Schnüffeltechnik, und zugleich wie aus den Wikileaks hervorging über Europa lästert. Aber die Europäer sind noch immer blind und feige, stecken den USA sogar noch über immer mehr einseitige Abkommen Bank- und sonstige persönliche Daten von EU-Bürgern in den Rachen.
EU, Merkel, etc. - ihr seid eine Schande. - #3 30.04.2012 13:25 von
Jaaaaaaa....
kannte 5 Jahrespläne nur aus den Kommunismus. Toll jetzt für den Weltfrieden- und dies von einen Spielcasino Zocker aus Engelland.....wie aufregend ...er will nicht dass andere Leute auch so böse Atomraketen haben..wie selbstlos..die würden sich ja wehren wenn sie über den Tisch gezogen würden - wie vor schauend und zukunftsorientiert .... sie sollten öfters mal so schöne Märchen hier schreiben Mister Burt....
- #4 30.04.2012 13:30 von
Mängel am Atomwaffensperrvertrag werden ausgeblendet
Nach wie vor sind wir für ein universelles, verstärktes System von Kontrollen, mit denen die Einhaltung der internationalen Verpflichtungen aus dem Nichtverbreitungsregime verifiziert wird.
Ist ja schön und gut. Nur sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Atomwaffensperrvertrag praktisch überhaupt nicht beschrieben wird, welche Kosequenzen sich ergeben, wenn man bei solchen Kontrollen feststellt, dass da jemand diesen Vertrag bricht.
Großbritannien hat zusammen mit den anderen NVV-anerkannten Atommächten eine Einigung mit den Asean-Staaten erzielt, wonach wir die zehn Mitglieder der südostasiatischen atomwaffenfreien Zone nicht mit Kernwaffen bedrohen werden.
Ein Versprechen, das man leicht geben kann, weil es ebenso leicht wieder gebrochen werden kann. Was bedeutet denn konkret, dass man nicht mit Atomwaffen bedroht wird. Doch offenbar nicht mehr, als das man die atomaren Raketen nicht auf diese Länder ausrichtet. Und was haben die Asean-Staaten davon? Die Ausrichtung der Raketen wieder zu ändern würde nicht mehr als 5 Minuten dauern.
Vielleicht kann man ja so langsam damit anfangen, dass die 5 Atommächte kein Vetorecht mehr bei der UN haben. Ein wichtiges Thema in Bezug auf den Atomwaffensperrvertrag! Alistair Burt blendet das völlig aus. Ist ja auch klar, als britischer Außenstaatssekretär wird er das nicht thematisieren. Schließlich profitieren die Briten von diesem Vetorecht, und bei aller Liebe zu einer atomwafenfreien Welt, aber die eigenen Pfründe dürfen dabei nicht angetastet werden. - #5 30.04.2012 13:50 von
- #6 30.04.2012 14:22 von
Mr. Burt argumentiert wie ein Brandstifter, der mehr Löschwasser für die Feuerwehr fordert. Großbritannien hat allein mit der Modernisierung seiner U-Boot Flotte die Anzahl seiner Atomsprengköpfe verdreifacht. Wenn die Briten anfangen ihre Atomwaffen nachprüfbar zu verschrotten, kann sich Mr. Burt wieder zu Wort melden.
- #7 30.04.2012 14:27 von
Ich fürchte während und auch nach dem "kalten Krieg" ist es zu einer furchtbaren Hochrüstung(mehrfacher nukleare Overkill),und wenn atomare Sprengköpfe abgerüstet werden dann weil sie veraltet sind(die neuen stecken schon auf den Raketen) und werden in die Weltmeere geschmissen(Abrüstung).
- #8 30.04.2012 14:39 von
Stimmt...
...Anforderung nummer 1:
Länder die den Vertrag unterschrieben haben, gelten weiterhin als gefährlich. Siehe IRAN.
Anforderung 2:
Länder die es nicht für nötig halten sich international an diesen Vertrag zu halten, gelten weiterhin als friedlich und ungefährlich. Siehe ISRAEL.
Anforderung 3:
Diese Verträge sind nur dann etwas wert, wenn es uns/USA/NATO passt ansonsten ist es völlig egal ob jemand mitspielt oder nicht. - #9 30.04.2012 15:07 von
Das widerspricht
aber seiner Aussage:
"Die Kernwaffenbestände der offiziellen Atommächte (China, Frankreich, Großbritannien, Russland und USA), ....[/QUOTE]
Wieso sollten die Briten das machen, solange keine Einigung aller Atomwaffenstaaten zur nuklearen Abrüstung in Sicht ist ?
Das kann noch dauern, aber daran zu arbeiten ist sinnvoll.
Bis dahin sollte gegen die Weiterverbreitung von A - Waffen vorgegangen werden und die friedliche Nutzung, des Kraftpaketes Uran, im Vordergrund stehen.
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