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Atommülllager Asse: Minister Altmaier startet erste Probebohrung

DPAMonatelang hatten die bürokratischen Vorarbeiten gedauert - doch dann ging alles ganz schnell: Pünktlich zum Besuch des neuen Umweltministers Peter Altmaier darf in der Asse eine Atommüllkammer angebohrt werden. Damit soll geklärt werden, ob der Strahlenmüll geborgen werden kann.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...836431,00.html
  1. #1

    Das Wahlvolk wird es ihn sicherlich danken

    Also was wir bislang gehört haben, ist Herr Altmaier eine sehr gute Wahl frei von Selbstdarstellung nur der Sache dienend.
    Das Wahlvolk wird es ihn sicherlich danken, weil es ja sonst viel Selbstbeweihräucherung der Darsteller gewöhnt ist..
  2. #2

    Ich stelle

    Zitat von sukowsky Beitrag anzeigen
    Also was wir bislang gehört haben, ist Herr Altmaier eine sehr gute Wahl frei von Selbstdarstellung nur der Sache dienend.
    Das Wahlvolk wird es ihn sicherlich danken, weil es ja sonst viel Selbstbeweihräucherung der Darsteller gewöhnt ist..
    nur mal die Frage unter welcher politischen Ägide damals die Asse ins
    Leben gerufen wurde.
    Wer glaubt das dieser Klientel heute an einer sauberen Lösung gelegen ist...
    ...träumt weiter.
    Traue nie dem Lächeln einer Katze
  3. #3

    Toll

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im April 1982 wurde die Kammer 7 dann verschlossen. Das Verschlussbauwerk ist etwa 20 Meter lang. Wie aus Aufzeichnungen des früheren Betreibers hervorgeht, besteht es aus Salzbeton, Mauersteinen und Bitumenfugen. Der genaue Aufbau soll beim Anbohren erkundet werden.
    Das ist ja echt beruhigend. Man weiss nicht einmal mehr, was man 1982 gebaut hat, aber die Anlage soll den Dreck 50.000 Jahre sicher verwahren. Und das in Deutschland, wo technische Standards wahrlich nicht die schlechtesten sind.
  4. #4

    Ich befürchte daß der jetzige Aktionismus

    als Ergebnis die Unmöglichkeit einer Bergung feststellen
    wird. Auch ist eine Frage im Vorfeld dieser Show noch
    garnicht angesprochen worden, wohin mit dem Dreck ?
    Sofern er überhaupt noch einmal das Tageslicht erblickt.
    Angela hat doch das Assekonzept abgesegnet in dem
    Job den der Herr Altmaier jetzt bekleidet.
    Kurzfristiges Denken in den Zeiträumen zwischen den Wahlen lösen keine Probleme die uns Jahrtausende
    erhalten bleiben und, auch in der Geologie gibt es keinen
    Status Quo, so händeringend das auch erhofft wird.
    Den Preis für diese Technologie beinhaltet eine Hypothek
    an dem uns nachfolgende Generationen verfluchen werden. Unter geologischen Zeiträumen betrachtet reichen
    die Überlegungen der heute Agierenden von zwölf bis
    Mittags, und die Parole scheint zu sein "Aus den Augen aus dem Sinn".
  5. #5

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Das ist ja echt beruhigend. Man weiss nicht einmal mehr, was man 1982 gebaut hat, aber die Anlage soll den Dreck 50.000 Jahre sicher verwahren. Und das in Deutschland, wo technische Standards wahrlich nicht die schlechtesten sind.
    Sollte das mit der Einlagerung so stimmen. Also zuerst Fässer unkontrolliert in eine Grube kippen, dann Steinsalz drüber. Anschließend noch Betonfässer drauf, dürfte eine Rückholung sagen wir mal schwierig werden.

    Stellen sie sich mal vor sie würden bauen:

    Grube Auf. Fässer reingeschmissen. Dann Sand drüber. Da kriegen sie wegen der Holräume zwischen den verkeilten Fässern und den Fässern selber einen prima statisch unbetimmbaren Untergrund. Versuchen sie mal auf so einem Untergrund eine Baugenehmigung für ihr Haus zu kriegen. Das Bauamt schickt sie unter Tränen vor Lachen weg. Anschließend sind sie die für die nächsten 20 Jahre Gesprachs stoff, nach dem Moto da wollte mal einer. LOL......


    Aber bei Atommüll da geht das. Ist klar. Bin echt mal gespannt wie es in der Kammer um die Rückholbarkeit bestellt ist....
  6. #6

    Falscher Aktionismus

    Die Region will, dass alle Abfälle aus Asse zurückgeholt werden.
    Damit wird aber die Umwelt und Menschen nochmals einer Strahlenbelastung ausgesetzt! Welch ein Wahnsinn! Hierzu sind auch Millionen von Steuergeldern notwendig. Das alles interessiert die Region und die politisch Verantwortlichen nicht.
    Die Empfehlung des Deutsch-Schweizerischer Fachverband für Strahlenschutz, die Fässer bergwerkstechnisch zu sichern, wäre die weniger kostenintensivere, bessere Lösung. Liest keiner, passt nicht zur Stimmung in der Region.
    Der Streit geht weiter, nicht nur wegen der Kosten.


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