Zitat von
zudummzumzum
Von zwei Orten wissen wir heute mit hinreichender Genauigkeit, dass sie ungeeignet für die Atommüll-Endlagerung sind: Asse und Gorleben. Sie nur um einer Kompromissformel Willen auf der Landkarte zu lassen, ist einfach nur idiotisch (was leider kein Gegensatz für derzeitiges Regierungshandeln darstellt). Und es kann auch bei der Suche nicht darum gehen, sich auf eine Stätte zu einigen, die weniger ungeeignet ist als die beiden, sondern ein Endlager müsste "perfekt" sein - oder sich machen lassen. Und klipp und klar: Die Kosten für diese Perfektion sind gefälligst von der Atomindustrie zu tragen, zur Not mit moderater Verteuerung des Atomstroms. Weil - das ist der Clou der Sache, das die EEG-Umlage ja verringern könnte. Wenn sich "konventioneller Strom" verteuert, wird Ökostrom kokurrenzfähiger, die Differenz zwischen erzielbarem Strompreis und Einspeisevergütung sinkt.
Im Prinzip sollte man sich darüber freuen, dass jetzt überall gesucht wird - je aufwendiger und sinnloser, desto besser ... wenn nicht diese Kosten vom Steuerzahler aufgebracht werden müssen. Wie wäre es mit einer gemischt öffentlich-privaten Finanzierung wie bei S21 oder BER? Damit wäre sichergestellt, dass jeder nur denkbare Kostenrahmen gesprengt wird.