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Atommüll-Transport: Französische Aktivisten blockieren Castor-Gleise

Wenige Stunden vor Start des Castor-Transports ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten gekommen:*Berichten zufolge wurden mehrere Aktivisten*festgenommen,*hunderte Atomkraftgegner mit Tränengas zurückgedrängt. Am Nachmittag sollen sich die Waggons in Bewegung setzen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...799423,00.html
  1. #20

    .

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    ***
    Ob wohl das gemeint war, dass man demnächst einen Polizeiknüppel zwischen die Lichter bekommt, wenn immer gewarnt wurde, dass bei einem Atomausstieg "bald die Lichter ausgehen"?
    Damit ist gemeint: wenn sie irgendwo auf dem Gleis stehen, können sie froh sein, wenn nicht vor dem Castortransport ein ICE durchrauscht.
  2. #21

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    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Richtig wäre gewesen, schon vor 50...60 Jahren regenerative Energieerzeugung (wie Sonne und Wind) zu entwickeln und aufzubauen.
    Leider haben physikalische Gesetze deutlich längere Geltungsdauer als grüne Spinnerei. Selbst wenn man vor 1000 Jahren angefangen hätte zu forschen, muss man Strom immer noch speichern um Tag/Nacht oder Jahreszeiten zu überbrücken. Mit Chemiebomben (auch Akkus genannt) kann man das Problem nicht in großen Stil lösen, mit Umweltzerstörung (Pumpenspeicherkraftwerke) auch nicht.
  3. #22

    Grüne Spinnerei

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Leider haben physikalische Gesetze deutlich längere Geltungsdauer als grüne Spinnerei.
    Wäre es Ihnen also lieber, wenn grüne Spinnerei eine längere Geltungsdauer hat, als physikalische Gesetze? Ich glaube nicht. Aber vielleicht sind es solche kleine Hemmnisse beim klaren Denken, die dazu führen, dass man andere Dinge auch nicht richtig überschaut:
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Selbst wenn man vor 1000 Jahren angefangen hätte zu forschen, muss man Strom immer noch speichern um Tag/Nacht oder Jahreszeiten zu überbrücken. Mit Chemiebomben (auch Akkus genannt) kann man das Problem nicht in großen Stil lösen, mit Umweltzerstörung (Pumpenspeicherkraftwerke) auch nicht.
    Man muss weder das eine noch das andere ausschließlich und in großem Stil machen.

    Mit einem Mix aus Akkus, Methan, Wasserstoff, Pumpspeicherwerken und anderen bekannten oder noch zu entwickelnden Speicherverfahren, ergänzt durch biologische Brennstoffe, die dann Strom liefern können, wenn er gebraucht wird, ist es möglich. Man muss es nur wollen. Da das alles dann eher dezentral funktioniert, kann ein Angehöriger der "Antilobby" damit natürlich nicht mehr so bequem das ganz große Geld machen. Das wäre auch eine mögliche Erklärung, warum das in Ihren Augen alles "nicht geht".
  4. #23

    Auf Thema antworten

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Mit einem Mix aus Akkus, Methan, Wasserstoff, Pumpspeicherwerken und anderen bekannten oder noch zu entwickelnden Speicherverfahren, ergänzt durch biologische Brennstoffe, die dann Strom liefern können, wenn er gebraucht wird, ist es möglich.
    Sie verwechseln theoretische Möglichkeit mit technischen/wirtschaftlichen Machbarkeit.

    Dass man zig Technologien braucht, die jede für sich unzuverlässig arbeiten und nur 10-20% der installierten Leistungen als Strom wirklich produzieren können, um ein konventionelles Kraftwerk zu ersetzen, zeugt nicht gerade von Realitätssinn.

    Außer Sie oder Ihre Verwandten verdienen kräftig daran, solche unwirtschaftliche Produkte durch politisches Lobbying dem Volk aufzuzwingen.
  5. #24

    Aufzwingender Dinosaurier

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Sie verwechseln theoretische Möglichkeit mit technischen/wirtschaftlichen Machbarkeit.
    ...sprach der letzte Dinosaurier. Jetzt kann man ihn als Versteinerung im Museum bewundern. Wie zur Demütigung wird seine Vitrine obendrein noch mittels Strom aus einer Fotovoltaikanlage beleuchtet.
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Dass man zig Technologien braucht, die jede für sich unzuverlässig arbeiten und nur 10-20% der installierten Leistungen als Strom wirklich produzieren können, um ein konventionelles Kraftwerk zu ersetzen, zeugt nicht gerade von Realitätssinn.
    Was eine unzuverlässige Technologie - noch dazu mit unbeherrschbaren Nebenwirkungen - ist, kann man zur Zeit in Fukushima eindrucksvoll sehen. Noch unzuverlässiger geht es nicht.

    Dass Sie den hochgefährlichen Unfug, der das Volk am Ende auf gewaltigen Kosten und Umweltschäden sitzen lässt, immer noch schönreden wollen, zeugt überhaupt nicht von Realitäts-, bestenfalls von Geschäftssinn.

    Was Sie mit den 10-20% ausdrücken wollen, sollten Sie schon genauer erklären und begründen. Wir sind hier nicht bei der Ziehung der Lottozahlen.
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Außer Sie oder Ihre Verwandten verdienen kräftig daran, solche unwirtschaftliche Produkte durch politisches Lobbying dem Volk aufzuzwingen.
    Nichts davon trifft zu, und das gilt weder für unwirtschaftliche, noch für wirtschaftliche Produkte; noch betreibe ich ein "Aufzwingen" in irgend einer Form.

    Dass Sie es nicht unterlassen können, vom "Aufzwingen" zu reden, ist nur peinlich für Sie: Ihr tolles Produkt wird genau heute wie schon so oft in der Vergangenheit mit Knüppeln, Wasserwerfern und Tränengas dem Volk aufgezwungen.
  6. #25

    ...

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Das ist sehr zweifelhaft. Richtig wäre gewesen, schon vor 50...60 Jahren regenerative Energieerzeugung (wie Sonne und Wind) zu entwickeln und aufzubauen.
    Einerseits ist es dafür nun zu spät, was vor 50-60 jahren getan wurde lässt sich heute nicht mehr ändern. Andererseits sind Wind und Sonne selbst heute nach riesigen Investitionen noch immer keine Alternative. Unwahrscheinlich, dass das vor 50..60 Jahren besser gelaufe wäre.

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Was im Weg stand, waren Machtpolitiker, die ohne "die Bombe" nicht auskommen wollten im Verein mit Energieversorger-Quasi-Monopolisten,
    Kernkraftwerke zur Stromerzeugung haben mit Waffenproduktion nicht viel zu tun. Die Stromversorgung war in vielen Staaten staatlich.

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Tschernobyl und Fukushima wäre uns dann erspart geblieben und der strahlende Müllhaufen, dessen Ausmaß der Folgeschäden für kommende Generationen und die komplette Biosphäre der Erde überhaupt noch nicht einschätzbar ist, wäre nicht weiter angewachsen, wenn man rechtzeitig gestoppt hätte.
    Statt Tschernobyl und Fukushima hätten wir mehr Tote, mehr Erkrankte und schlimmere Umweltauswirkungen. Statt einen kleinen strahlenden Müllhaufen hätten wir riesige Müllmengen direkt der der Biosphäre.


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