Atommüll-Lager Asse: Gabriel nennt Verzögerung bei der Bergung inakzeptabel

DPASPD-Chef Sigmar Gabriel übt scharfe Kritik am neuen Terminplan: Die Bergung der Atommüll-Fässer aus dem maroden Bergwerk Asse kann womöglich erst in 24 Jahren beginnen. Auch der neue Umweltminister Altmeier zeigt sich enttäuscht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...835893,00.html
  1. #1

    Gibt es einen Alternativlage für die geborgenen Fässer? Sonst würden sie unter freiem Himmel schneller verrotten und die Umwelt erst recht verseuchen.
  2. #2

    Aus den Augen aus dem Sinn

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Gibt es einen Alternativlage für die geborgenen Fässer? Sonst würden sie unter freiem Himmel schneller verrotten und die Umwelt erst recht verseuchen.
    Aber klar doch: in Russland landet der Abfall aus (west)europäischen Atomkraftwerken doch auch einfach ungeschützt auf einem Acker unter freiem Himmel, wie man sehr schön bei GE beobachten kann. Stellen wir doch unsere 130.000 Fässer einfach dazu, merkt doch keiner.
  3. #3

    Ausgerechnet Herr G.

    Wann war Herr Gabriel doch gleich Umweltminister??---Lachnummer---
  4. #4

    Merkels Unfähigkeit

    als Umweltministerin und ausgewiesene promovierte Physikerin ? ? ?,offenbar von Quantenphysik keine Ahnung, wie jetzt auch von Finanzpolitik, könnt Ihr doch dem Röttgen die Versäumnisse nicht in die Schuhe schieben. Das paßt in den Kram der scheinheligen Pfaffentochter .Es wird Zeit , sie für die Sauerei -126 000 Fässer strahlenden Mülls, darunter wird auch hochradioaktiv verstrahlter vermutet ,einfach in den Schacht der Asse II zur Freude der Atombetreiber kippen zu lassen.Die Katastrophe der Grundwasserverseuchung droht nicht erst seit gestern. Geschätzte Bergungskosten 10 Mrd. E. Die Kanzlerin -Null gehört an den Pranger gestellt, ehe sie noch weiter Unheil anrichten kann!
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD-Chef Sigmar Gabriel übt scharfe Kritik am neuen Terminplan: Die Bergung der Atommüll-Fässer aus dem maroden Bergwerk Asse kann womöglich erst in 24 Jahren beginnen. Auch der neue Umweltminister Altmeier zeigt sich enttäuscht.

    Atommüll in Asse: SPD-Chef Gabriel kritisiert Verzögerung der Bergung - SPIEGEL ONLINE
    Großmaul Gabriel mal wieder....
    Was hat er denn gemacht als Ministerpräsident von Niedersachsen und als Bundesumweltminister? Genau: NICHTS!!!
    Also schön den Ball flach halten, sonst gibt's ein Eigentor Dickerchen!
  6. #6

    sozen-solidarität

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD-Chef Sigmar Gabriel übt scharfe Kritik am neuen Terminplan: Die Bergung der Atommüll-Fässer aus dem maroden Bergwerk Asse kann womöglich erst in 24 Jahren beginnen.
    Auch der neue Umweltminister Altmeier zeigt sich enttäuscht.
    Atommüll in Asse: SPD-Chef Gabriel kritisiert Verzögerung der Bergung - SPIEGEL ONLINE
    vielleicht kann siggi pop ja auf tatkräftige hilfe von seinem spd-parteifreund, klaus von dohnanyi, bauen, wenn der nun selbst ins marode bergwerk hinabsteigt und eigenhändig mit anfasst, um die atommüll-fässer wieder ans tageslicht zu holen - als zeichen ehrlicher reue.
    schliesslich war dohnahnyi es, der 1972 als staatssekretär im bundeswissenschaftsministerium "felsenfest" behauptete:
    „Das Eindringen von Wasser [in die Asse] kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.“
    (nach Frankfurter Rundschau vom 16. Juli 2009)
    das wusste der kluge mann ganz, ganz genau - und zwar für mindestens 24.000 jahre (halbwertszeit).
    doch schon 1989, keine zwanzig jahre später, leckte es im bergwerk!
    im gleichen brustton der überzeugung und mit allem ihm zur verfügung stehenden politikernachdruck spreizt sich der schlaue klaus noch heute in jeder tv-talk-show als personifizierter sachverstand, in helmut schmidtscher elder-statesman-pose selbstredend mit ähnlich selbsgewisser kunstpause - zu praktisch allen möglichen themen.

    ubrigens,
    schon seit 1965 wurde vor der instabilität der gube gewarnt.
    seit 1906 wurden salzlösungszuflüsse, also der wassereinbruch dokumentiert.
    Atommülllager Asse
  7. #7

    Das Chaos soll verheimlicht werden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD-Chef Sigmar Gabriel übt scharfe Kritik am neuen Terminplan: Die Bergung der Atommüll-Fässer aus dem maroden Bergwerk Asse kann womöglich erst in 24 Jahren beginnen. Auch der neue Umweltminister Altmeier zeigt sich enttäuscht.

    Atommüll in Asse: SPD-Chef Gabriel kritisiert Verzögerung der Bergung - SPIEGEL ONLINE
    Warum dauert der Beginn 24 Jahre?
    Das Chaos soll verheimlicht werden. Die "Experten" wissen nicht mehr weiter und wollen die Wahrheit nicht mehr erleben und verantworten.

    Die rechtlichen Regeln für das Einlagern wurden doch sehr schnell geschaffen. Ach ja, das war ja nur ein Versuchsbergwerk und keine Atomanlage.
    Nun muss die Einsturzgefährdung eben lange warten und der Wasserzufluss auch.
  8. #8

    Alternativlage nicht in Sicht

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Gibt es einen Alternativlage für die geborgenen Fässer? Sonst würden sie unter freiem Himmel schneller verrotten und die Umwelt erst recht verseuchen.
    Fragen Sie mal die Amerikaner, die suchen seit 60 Jahren nach einer Alternativlage, haben zig Milliarden Dollar in die Erforschung solcher Alternativlagen gesteckt, leider vergebens. Es gibt keine Alternativlage.
    Obwohl doch die Franzosen lagern mittlerweile 25% ihres Mülls in Rußland auf einem Parkplatz.
    Aber ich bin guten Mutes, daß unsere Einheitspartei unter, muhaha Altmeier, noch vor der nächsten Bundestagswahl das Problem lösen wird was in 60 Jahren zwei Weltmächte plus Inder plus Chinesen plus Briten plus Franzosen und zig weitere nicht geschafft haben.

    Ansonsten, mal ab von dem parteiengeplänkel: ASSE ist ein Bilderbuchbeispiel für Organisierte Kriminalität in Deutschland, inklusive systematischer Rechtsbeugung durch die Justiz, die eigentlich schon längst sämtliche Beteiligten mit Straf- und Disziplinarverfahren hätte eindecken müssen. Warum bloß tut sie es nicht? Wo wir doch in einem lupenreinen Rechtsstaat leben?
  9. #9

    Och Joh!

    Ich würde mich sehr freuen, wenn der ach so proaktive SPD-Chef Sigmar Gabriel in Verantwortung als Vorsitzender der Partei, der wir die wesentliche Füllung dieses Lagers, entgegen dem bereits seinerzeit bekannten Salzlösungszutritt, im ersten Schaufelbagger in den Schacht einfährt, um ein paar Fässer medienwirksam heraus zu holen. Am besten bereits morgen. Dabei kann er dann auch für sein Versagen in Bezug auf dieses Lager, als ehemaliger Ministerpräsident von Niedersachsen und Bundes-Umweltminister, einstehen.