Atommüll: Bund hat noch kein Geld für Endlager-Suche übrig

Der Beschluss wurde als Neustart gefeiert: Bund und Länder*wollen*in ganz Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll suchen. Doch die Finanzierung ist unklar - die Erkundung könnte*um Jahre hinausgeschoben werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...800794,00.html
  1. #20

    was sind schon millionen?

    Zitat von paretooptimal Beitrag anzeigen
    Wer 72 Millionen EUR für die weitere "Erkundung" von Gorleben ausgibt, aber nur 3 Millionen EUR für die Suche nach einem neuen Endlager, hat nicht die Absicht "erkundungsoffen" zu suchen. So gesehen werden sich die Proteste in und um Gorleben noch mehr verstärken. Und das ist auch gut so.
    was sind schon 72 millionen euro? nix. politiker können so kleine zahlen schon gar nicht mehr wahrnehmen. heut gehts um millarden, billionen und billiarden. millionen sind doch popelkram.
  2. #21

    dümmer darf man nicht sein ...

    Da werden binnen Stundenfristen Milliarden in Brüssel verbrannt und für die Aufgaben im eigenen Land ist kein Geld da ???
    --
    Das versteht niemand - durch solche Aktionen schafft sich die Politik selbst ab.
  3. #22

    Naja

    Zitat von calido46 Beitrag anzeigen
    die Millionen, die der Castortransport gekostet hat hätte man auch dafür verwenden können, oder etwa nicht?
    Naja. So einfach können Sie das aber nicht rechnen, denn bei den 33 Milionen für den Einsatz sind ja die Gehälter der Polizisten eingerechnet, die Haftpflichtversicherung für die Polizeiautos, der Reifenabrieb der Autos und und und.
    Das meiste davon muss der Staat ja sowieso bezahlen. Man kann ja die Bereitschaftspolizisten nicht zwischendurch für 5 Tage entlassen, um deren Personalkosten zu sparen. Die müssen so oder so bezahlt werden, unabhängig davon ob sie nun in ihren Kasernen sitzen oder neben den Bahnschienen stehen. Von daher relativieren sich die Kosten dann immer noch erheblich.

    MfG
  4. #23

    Zertifikat

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    hiermit garantieren wir, dass diese 450000 kg hochradioaktiver Atommül nur aus Deutschland aus dem Jahre 2011 stammt.

    Zum
    31. Dezember 102011
    kann der Inhalt bedenkenlos entsorgt werden.

    Alle Fässer sind vorschriftsmässig nach DIN durchnummeriert und beschriftet.
    Es kann also nichts passieren.
    Sollte doch etwas passieren, wenden Sie sich einfach vertrauensvoll an uns.
    Wir garantieren Ihnen, dass wir für alle Folgekosten und Schäden aufkommen werden.


    Bundespräsidentin Angela Merkel (CDU)
    Rainer Brüderle (FDP),
    RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall
  5. #24

    Verdünnen statt vergraben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Endlager für hochradioaktiven Atommüll
    Da es auch statthaft ist viele tausend Tonnen chemisch behandelter Pflanzenabfälle ohne Genehmigung und Überwachung zu verbrennen, da es in Kleinmengen als so genannte Tabakwaren verfeuert wird, könnte man auch den Atommüll derart zerkleinern und mit nicht-strahlendem Material verdünnen, damit er anschließend gleichmäßig über die Republik verteilt werden kann.

    Außerdem würde sich diese zusätzliche Belastung neben den hunderten Tonnen radioaktiven Materials, das bei der Kohleverbrennung Jahr für Jahr in die Umwelt gelangt, nicht viel stärker bemerkbar machen.

    Die Endlager-Frage ist nur Teil einer zynischen und menschenverachtenden Handlungsweise des politischen Systems, die vermeidbare Risiken ignorant in Kauf nimmt und sich nicht professionell und systematisch damit auseinandersetzt, nach Lösungen sucht und dadurch künftigen Generationen keinen dampfen Haufen hinterlassen müsste.
  6. #25

    Na dann

    suchen wir halt ein paar Jahrmilliönchen - pro Generation einen der sucht ( da könnte man auch einen V Mann vom BND einen sogenannten Ariersucher nehmen) das würde nix kosten und mit ein wenig Geduld hätte sich die Sucherei erledigt. Vergessen und Verstahlt.. Eine politische Meisterleistung..
  7. #26

    Lasst die Stromkonzerne zahlen

    Warum müssen wir Steuerzahler Atomenergie subventionieren? Wer hat die Gewinne denn bekommen? Ach, die Stromfirmen.

    Also wie mit den Bänkern, Gewinne in die eigene Tasche, Verluste/Kosten an die Bürger weitergeben.

    Toll, dass Demokratie so gut in Deutschland arbeitet *hahaha.
  8. #27

    'Bund hat noch kein Geld für Endlager-Suche übrig',

    solange er vorrangig weltweit seiner Verantwortung (mit dem Scheckbuch) gerecht werden muss.
    Und daran wird sich so schnell auch bei vielen anderen höchst notwendigen innerdeutschen Projekten nichts ändern.......
  9. #28

    Wieso eigentlich der Bund?

    Atommüll: Bund hat noch kein Geld für Endlager-Suche übrig


    Wieso eigentlich der Bund? Haben nicht die Atomfirmen mittlerweile Milliarden am Atomstrom-Verkauf verdient? Und ihren Müll zum Teil kriminell verantwortungslos in irgendwelche Kuhlen (Asse) verkippt?

    Warum sind die Verursacher nicht ausschließlich für die Beseitung ihres ureigenen Mülls verantwortlich? Das bin ich doch auch mit meinem Hausmüll. Wie blöd sind unsere gewählten Volksvertreter eigentlich?
  10. #29

    knapp 30 Minuten Zeit?