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Atommüll: Bund hat noch kein Geld für Endlager-Suche übrig

Der Beschluss wurde als Neustart gefeiert: Bund und Länder*wollen*in ganz Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll suchen. Doch die Finanzierung ist unklar - die Erkundung könnte*um Jahre hinausgeschoben werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...800794,00.html
  1. #140

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Wer weiß, was man in 100 Jahren mit Sand anstellen kann?
    Genau! Nix weiß man. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Schwer vergleichbar, da ein Forschungsbergwerk. Das hätte man auch verschließen können, die Möglichkeit wurde a a priori ausgeschlossen weil man lieber Politik damit machen wollte.
    Die Art und Weise, wie dort mit hochradioaktiven Stoffen umgegangen wurde, läßt nichts Gutes für andere Endlager erwarten.
    Die Asse wird uns noch viele Milliarden kosten, die Schuld trägt unter anderem Frau Dr. Merkel.
    Ich hoffe, Sie wird eines Tages dafür zur Rechenschaft gezogen!

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Umstrukturierungen. Kommt in vielen Unternehmen vor.
    Darf ich Sie zitieren, wenn diverse Atomkraftbefürworter hier die Entlassungen auf die Energiewende schieben?

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Weil eine faktische Enteignung nun mal Löche rin die Bilanzen reißt.
    Die faktische Enteignung wurde lange vorher angekündigt, einzig die Ignoranz hat die Unternehmen weiter auf Kernkraft setzen lassen.
    Kurzsichtige Unternehmensführungführung, den Dividenden geschuldet.
    Sowas rächt sich.
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Dividenten und Steuern.
    Keine Investitionen in die Zukunft?
    Was für Graupen leiten diese Unternehmen?

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Natürlich. Gewinne sind das, was nach den Investitionen übrig bleibt.
    Nichts spricht gegen Gewinne, das ist das primäre Ziel eines Unternehmens.
    Aber welche Investitionen?
    In die Zukunft wohl eher nicht.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Eins das Geld verdienen und in den deutschen Markt kommen will. Für Gasprom z.B. interessant.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Ich versuche Ihnen zu erklären, dass eine Finanzierung auf ewig nicht nötig ist. Ein Lager zu betreiben und offen zu halten ist nicht sonderlich teuer. Siehe z.B. UTD Herfa-Neurode. Dort wurde übrigens auch schon wieder ausgelagert (z.B. Trafos mit PCB zum Kupfer recycling). Ist das Lager dann verschlossen fallen gar keine Kosten mehr an.
    Ich befürchte, in diesem Punkt sind wir sehr weit auseinander.

    MfG
    np
  2. #141

    ...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise, wie dort mit hochradioaktiven Stoffen umgegangen wurde, läßt nichts Gutes für andere Endlager erwarten.
    Dort gab es keine hochradioaktiven Stoffe. Nur mittel- und schwachaktive.
    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Die Asse wird uns noch viele Milliarden kosten, die Schuld trägt unter anderem Frau Dr. Merkel.
    Schuld tragen die, die damit Politik machen wollen. Man könnt die Asse wie geplant verschließen.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Darf ich Sie zitieren, wenn diverse Atomkraftbefürworter hier die Entlassungen auf die Energiewende schieben?
    Geänderte Rahmenbedingungen machen Umstrukturierungen nötig. Enteignungen ebenso.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Die faktische Enteignung wurde lange vorher angekündigt, einzig die Ignoranz hat die Unternehmen weiter auf Kernkraft setzen lassen.
    Normales Kalkül. CDU/FDP haben angekündigt die Laufzeiten zu verlängern.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Keine Investitionen in die Zukunft?
    Natürlich Investitionen in die Zukunft. Wie gesagt: Gewinn ist das, was nach den Investitionen übrig bleibt. Btw, die Geschäftsberichte der Unternehmen sind öffentlich.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, in diesem Punkt sind wir sehr weit auseinander.
    Was meinen Sie denn wie das bei den anderen Endlagern laufen wird? Davon sind zZt vier in Betrieb. Meinen Sie die PV- oder Energiesparlampenhersteller müssen anteilig für immer dafür zahlen?
  3. #142

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Dort gab es keine hochradioaktiven Stoffe. Nur mittel- und schwachaktive.
    Da ist sich selbst das BfS nicht sicher.....

    Zitat von BfS
    Die gemäß Begleitliste stark strahlenden Abfälle sind bekannt und bei den laufenden Sicherheitsbetrachtungen des Bundesamtes für Strahlenschutz berücksichtigt worden.
    [...]
    Da dem BfS keine umfassenden Angaben über die in der Asse lagernden Abfälle vorliegen, müssen alle geplanten Arbeiten zur Rückholung mit Sicherheitsvorgaben versehen werden, die diese Unsicherheiten berücksichtigen.
    BfS - ASSE II - Weitere Meldungen - Zu aktuellen Berichten über hochradioaktive Abfälle in der Asse:
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Schuld tragen die, die damit Politik machen wollen. Man könnt die Asse wie geplant verschließen.
    Nein, das kann man nicht, wenn man verantwortungsvoll zu handeln gewillt ist.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Geänderte Rahmenbedingungen machen Umstrukturierungen nötig. Enteignungen ebenso.
    Niemand wurde enteignet.
    Die Rahmenbedingungen zur Energieerzeugung wurden geändert, den Produzenten ein Zeitraum zugestanden, die Produktionsmethoden zu ändern.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Normales Kalkül. CDU/FDP haben angekündigt die Laufzeiten zu verlängern.
    Fehlkalkulationen sind dem Management anzulasten, nicht der Politik oder gar den Bürgern.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Natürlich Investitionen in die Zukunft. Wie gesagt: Gewinn ist das, was nach den Investitionen übrig bleibt. Btw, die Geschäftsberichte der Unternehmen sind öffentlich.
    Hätten die Unternehmensvorstände klug und weitsichtig gehandelt, hätten die Unternehmen in alternative Stromerzeugungsverfahren investiert und würden heute mit erneuerbaren Energien Gewinne machen.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Was meinen Sie denn wie das bei den anderen Endlagern laufen wird? Davon sind zZt vier in Betrieb. Meinen Sie die PV- oder Energiesparlampenhersteller müssen anteilig für immer dafür zahlen?
    Was nicht recycelt werden kann, muss endgelagert werden und die Produzenten sollten sich daran beteiligen.
    Hier ist der Gesetzgeber gefragt, entsprechende Regelungen zu schaffen.

    Darüber hinaus sind die Hersteller schon verpflichtet, das Recycling voranzutreiben.

    MfG
    np
  4. #143

    ...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Da ist sich selbst das BfS nicht sicher.....
    Das ist die Politik, von der ich sprach.
    es ist bekannt, was in der Asse eingelagert wurde. Hochaktive abfälle sind wärmeentwickelnde, die waren nicht dabei. Abfälle, die stark strahlten (jedoch nicht im Sinne der Definition hochaktiver Abfälle) sind inzwischen weitgehend abgeklungen (kurze Halbwertszeiten von z.B. Co60).

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Nein, das kann man nicht, wenn man verantwortungsvoll zu handeln gewillt ist.
    Kann man. Die Lösung wurde nur a priori ausgeschlossen, da nicht politisch oportun.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Niemand wurde enteignet.
    Weder Moratorium noch die endgültige Abschaltung waren mit geltendem Recht vereinbar, somit ist es m.E. eine Enteignung. Ich bin kein Jurist aber ich denke mal diese Frage wird noch vor Gericht geklärt werden.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Fehlkalkulationen sind dem Management anzulasten, nicht der Politik oder gar den Bürgern.
    Das Fehlen von Planungssicherheit ist der Politik anzulasten.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Hätten die Unternehmensvorstände klug und weitsichtig gehandelt, hätten die Unternehmen in alternative Stromerzeugungsverfahren investiert und würden heute mit erneuerbaren Energien Gewinne machen.
    Machen sie auch. Nur eben z.T. außerhalb Deutschlands.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Was nicht recycelt werden kann, muss endgelagert werden und die Produzenten sollten sich daran beteiligen.
    Hier ist der Gesetzgeber gefragt, entsprechende Regelungen zu schaffen.
    Das tun sie auch. Eine Tonne endlagern kostet ca. 250€. Das wird ein mal gezahlt und das wars. Warum sollte es bei Atommüll anders sein?

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus sind die Hersteller schon verpflichtet, das Recycling voranzutreiben.
    Das wurde beim Atommüll von Rot/Grün verboten (aus zwei Gründen: um zu behaupten für die direkte Endlagerung von Brennelementen wären höhere Sicherheitsanforderungen nötig; sonst hätte man eine Eignung von Gorleben eingestehen müssen und hätte das Moratorium nicht begründen können und um Transporte zu sparen)
  5. #144

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Das ist die Politik, von der ich sprach.
    es ist bekannt, was in der Asse eingelagert wurde. Hochaktive abfälle sind wärmeentwickelnde, die waren nicht dabei. Abfälle, die stark strahlten (jedoch nicht im Sinne der Definition hochaktiver Abfälle) sind inzwischen weitgehend abgeklungen (kurze Halbwertszeiten von z.B. Co60).
    Nochmal BfS.
    Zitat von BfS
    Bei einigen Fässern, die Abschirmbehälter enthielten, war auf Grund der dadurch herabgesetzten Dosisleistung an der Außenhaut der Fässer die Aktivität des Fassinhalts falsch ermittelt und zu niedrig deklariert worden. Die Abfalldeklaration entspricht nicht den heutigen Standards und war zum Teil unvollständig und fehlerhaft. Dies betraf insgesamt 22 von 155 in Geesthacht untersuchten Fässern. Das BfS muss sich deshalb darauf einstellen, dass möglicherweise auch fehlerhaft deklarierte Abfälle in die Schachtanlage Asse eingelagert wurden.
    BfS - ASSE II - Radioaktive Abfälle

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Kann man. Die Lösung wurde nur a priori ausgeschlossen, da nicht politisch oportun.
    Das ist Ihre Meinung.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Weder Moratorium noch die endgültige Abschaltung waren mit geltendem Recht vereinbar, somit ist es m.E. eine Enteignung. Ich bin kein Jurist aber ich denke mal diese Frage wird noch vor Gericht geklärt werden.

    Das Fehlen von Planungssicherheit ist der Politik anzulasten.
    Zitat von AGENDA21
    Abkommen zum Atomausstieg:
    Am 14.06.2000 hatte die Bundesregierung (Koalition: SPD + Grüne) mit führenden Energieversorgungsunternehmen nach langwierigen "Konsensgesprächen" (daher die Bezeichnung "Atomkonsens") im Abkommen zum Atomausstieg vereinbart, die Nutzung der Kernenergie in Deutschland geordnet zu beenden. Am 14.12.2001 wurde dann gegen die Stimmen der Opposition (CDU/CSU, FDP) das neue Atomgesetz vom Bundestag beschlossen. Mit dem neuen Atomgesetz, das am 26.04.2002 in Kraft trat, wurde die Ausstiegsvereinbarung rechtsverbindlich umgesetzt . Das "Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Energie" enthält u.a. folgende Eckpunkte:
    - Laufzeitbefristung der Atomkraftwerke (AKW) auf 32 Jahre seit Inbetriebnahme
    - Reststrommenge von 2623 TWh, danach Abschalten aller Kraftwerke
    - Reststrommenge für jedes der 19 Atomkraftwerke (AKW), danach Stilllegung
    - Ende der Atommülltransporte ab Juli 2005
    - Atommüllendlager: Moratorium der Erkundung von Gorleben bis 2010
    Agenda 21, Lexikon: Atomausstieg, Atomkonsens/ Restlaufzeiten der AKW, Laufzeitverlängerung, Moratorium nach der Atomkatastrophe in Japan/ Hintergrund, Aktuelles, Daten, Dokumente, Links

    Wenn die EVU nach einem Konsens darauf hoffen, eine andere Regierung kippt diese Beschlüsse wieder, statt in Alternativen zu investieren und neues zu entwickeln, dann nenne ich das "zocken"!

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Das tun sie auch. Eine Tonne endlagern kostet ca. 250€. Das wird ein mal gezahlt und das wars. Warum sollte es bei Atommüll anders sein?
    Weil Atommüll eine andere "Qualität" aufweist, die höherer Anforderungen bedarf?
    Weil die Entsorgungskosten von PV Modulen und zB Energiesparlampen bereits eingepreist sind?

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Das wurde beim Atommüll von Rot/Grün verboten (aus zwei Gründen: um zu behaupten für die direkte Endlagerung von Brennelementen wären höhere Sicherheitsanforderungen nötig; sonst hätte man eine Eignung von Gorleben eingestehen müssen und hätte das Moratorium nicht begründen können und um Transporte zu sparen)
    Vermutung?

    MfG
    np
  6. #145

    ...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Nochmal BfS.
    Widerspricht meiner Aussage nicht.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Das ist Ihre Meinung.
    Es wurden verschiedene Szenarien untersucht was mit der Asse zu tun sein. Es war politische Vorgabe, dass das Szenario "Schließung wie geplant" nicht darin vorkam.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Wenn die EVU nach einem Konsens darauf hoffen, eine andere Regierung kippt diese Beschlüsse wieder, statt in Alternativen zu investieren und neues zu entwickeln, dann nenne ich das "zocken"!
    Das Vorhaben war in den Wahlprogrammen der jetzt regierenden Parteien für jeden nachzulesen.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Weil Atommüll eine andere "Qualität" aufweist, die höherer Anforderungen bedarf?
    Wieso andere "Qualität"? Beide Müllarten müssen langfristig von der Biosphäre fern gehalten werden da ein Austreten in signifikanten Mengen umwelt- und gesundheitsschädigend sein kann.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Weil die Entsorgungskosten von PV Modulen und zB Energiesparlampen bereits eingepreist sind?
    Beim Atommüll ebenso.
    Das geht aber an der Frage vorbei: warum sollte Atommüll so viel teurer sein als Giftmüll? Warum sollte man den einen Müll überwachen müssen, den anderen nicht? Beides muss, wie gesagt, langzeitsicher von der Biosphäre fern gehalten werden.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Vermutung?
    Zu Gorleben nachzulesen im Atomkonsens: Gorleben ist geeignet, durch die direkte Endlagerung könnten aber möglicher Weise andere Anforderungen nötig sein (da man mehr Plutonium vergräbt als nötig z.B.). Das mit den Transporten stimmt eher nicht, da sowieso nur ins Zwischenlager transportiert wird.
    Fällt Ihnen eine bessere Begründung ein?
  7. #146

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Widerspricht meiner Aussage nicht.
    Post#141
    [QUOTE=x+n;9279386]Dort gab es keine hochradioaktiven Stoffe. Nur mittel- und schwachaktive.[QUOTE=x+n;9279386]

    Zitat von BfS
    Bei einigen Fässern, die Abschirmbehälter enthielten, war auf Grund der dadurch herabgesetzten Dosisleistung an der Außenhaut der Fässer die Aktivität des Fassinhalts falsch ermittelt und zu niedrig deklariert worden. Die Abfalldeklaration entspricht nicht den heutigen Standards und war zum Teil unvollständig und fehlerhaft. Dies betraf insgesamt 22 von 155 in Geesthacht untersuchten Fässern. Das BfS muss sich deshalb darauf einstellen, dass möglicherweise auch fehlerhaft deklarierte Abfälle in die Schachtanlage Asse eingelagert wurden.
    Ich lese da: "Wir wissen nicht, was hier rumliegt!"

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Es wurden verschiedene Szenarien untersucht was mit der Asse zu tun sein. Es war politische Vorgabe, dass das Szenario "Schließung wie geplant" nicht darin vorkam.
    Der Zustand der Asse und der darin lagernden Gebinde läßt eine Schließung nicht zu.
    Das ist keine politische Vorgabe sondern Folge der Schlamperei.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Das Vorhaben war in den Wahlprogrammen der jetzt regierenden Parteien für jeden nachzulesen.
    Sind die Manager der EVU so dumm zu glauben, was in Wahlprogrammen steht?
    Herrgott, nichtmal Lieschen Müller glaubt das......

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Wieso andere "Qualität"? Beide Müllarten müssen langfristig von der Biosphäre fern gehalten werden da ein Austreten in signifikanten Mengen umwelt- und gesundheitsschädigend sein kann.
    Für die eine Müllart sind Recyclingverfahren in der Entwicklung, schon aus ökonomischen Gründen und die sind immer wichtiger als ökologische, deshalb geht da ja auch was.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Beim Atommüll ebenso.
    Das geht aber an der Frage vorbei: warum sollte Atommüll so viel teurer sein als Giftmüll? Warum sollte man den einen Müll überwachen müssen, den anderen nicht? Beides muss, wie gesagt, langzeitsicher von der Biosphäre fern gehalten werden.
    Die eingepreisten Kosten für die Endlagerung des Atommülls waren aber zu niedrig angesetzt, außer man kippt den Dreck doch irgendwann ins Meer.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Zu Gorleben nachzulesen im Atomkonsens: Gorleben ist geeignet, durch die direkte Endlagerung könnten aber möglicher Weise andere Anforderungen nötig sein (da man mehr Plutonium vergräbt als nötig z.B.). Das mit den Transporten stimmt eher nicht, da sowieso nur ins Zwischenlager transportiert wird.
    Fällt Ihnen eine bessere Begründung ein?
    Es gibt aber erhebliche Zweifel an der Eignung Gorlebens.
    Daher wird auch wieder neu gesucht, wenn auch halbherzig.
    Dies wird sich aber ändern, handeln wird immer dringender.

    MfG
    np
  8. #147

    ...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Ich lese da: "Wir wissen nicht, was hier rumliegt!"
    Die Wärmeentwicklung von HAW wäre aufgefallen.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Der Zustand der Asse und der darin lagernden Gebinde läßt eine Schließung nicht zu.
    Doch, wäre wohl möglich gewesen, diese Möglichkeit wurde jedoch duch politische Vorgabe a priori ausgeschlossen.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Sind die Manager der EVU so dumm zu glauben, was in Wahlprogrammen steht?
    Die Regierungsparteien waren für einen atomfreundlichen Kurs bekannt.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Für die eine Müllart sind Recyclingverfahren in der Entwicklung, schon aus ökonomischen Gründen und die sind immer wichtiger als ökologische, deshalb geht da ja auch was.
    Genau. Und was wird mit dem Giftmüll?

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Die eingepreisten Kosten für die Endlagerung des Atommülls waren aber zu niedrig angesetzt,
    Wie kommen Sie darauf? Wenn man mal die 250€/t ansetzt die man bei anderen Stoffen zahlt um sie langzeitsicher von der Biosphäre abzuschließen...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Es gibt aber erhebliche Zweifel an der Eignung Gorlebens.
    Jedoch nicht von wissenschaftlicher Seite.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Dies wird sich aber ändern, handeln wird immer dringender.
    Warum? Zeit hat man genug.
  9. #148

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Die Wärmeentwicklung von HAW wäre aufgefallen.
    Sicher?
    Die Aussagen der BfS belegen doch, daß die Gebinde mit zusätzlichen Maßnahmen abgeschirmt waren.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Doch, wäre wohl möglich gewesen, diese Möglichkeit wurde jedoch duch politische Vorgabe a priori ausgeschlossen.
    Sie sind also dafür, die Asse zu verschließen, sie absaufen zu lassen und darauf zu warten, daß die teilweise schon beschädigten und undichten Gebinde das Grundwasser verseuchen, welches über kurz oder lang in obere Schichten aufsteigt und dann evtl zur Trinkwassergewinnung genutzt wird?

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Die Regierungsparteien waren für einen atomfreundlichen Kurs bekannt.
    Schrieb ich doch. Zocken!

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Genau. Und was wird mit dem Giftmüll?
    Danke. Hatte heute noch nichts zu lachen.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie darauf? Wenn man mal die 250€/t ansetzt die man bei anderen Stoffen zahlt um sie langzeitsicher von der Biosphäre abzuschließen...
    In Herfa-Neurode kostet es 260,-€.

    Das Problem des strahlenden Mülls haben Sie selber angesprochen, er erzeugt Wärme.
    Wärme verändert auf Dauer die Struktur des Salzes, nachgewiesen von holländischen Geologen (den passenden Link hatte ich Ihnen schon geliefert, hab jetzt keine Lust, den nochmal zu suchen, morgen vielleicht),
    es wird durchlässig, mürbe.

    Wie Sie Atommüll recyclen und unschädlich machen wollen, ist mir bisher nicht klar, ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, daß es irgendwann mal möglich ist und plädiere u.a. daher für die Rückholbarkeit.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Jedoch nicht von wissenschaftlicher Seite.
    Sicher von wissenschaftlicher Seite.
    Ich kenne Ihre Qualifikation nicht, bin aber sicher, daß Sie nicht die Qualifikation promovierter Wissenschaftler beurteilen können!

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Warum? Zeit hat man genug.
    Hat man?

    Wie lange hat die Erkundung von Gorleben gedauert, bis man die Nichteignung festgestellt hat?

    Wie viele Versuche geben Sie uns noch?

    Wie lange hält die Scheune in Gorleben?

    Oder bauen wir 'nen Sarkophag drüber?

    MfG
    np








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