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Atomkraftgegner Jochen Stay: Am Ziel? Von wegen!

Ein Leben, eine Mission: Jochen Stay ist von Beruf Atomkraftgegner, seit 26 Jahren streitet er für den Ausstieg. Bedeutet Merkels Energie-Kehrtwende nun, dass er endlich am Ziel ist? Oder gar am Ende? Überhaupt nicht,*sagt er*- und plant die nächsten Proteste und Blockaden.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,767466,00.html
  1. #1

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Leben, eine Mission: Jochen Stay ist von Beruf Atomkraftgegner, seit 26 Jahren streitet er für den Ausstieg. Bedeutet Merkels Energie-Kehrtwende nun, dass er endlich am Ziel ist? Oder gar am Ende? Überhaupt nicht,*sagt er*- und plant die nächsten Proteste und Blockaden.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,767466,00.html
    Nur wenige Semester studierte er Germanistik und Politik, einen Beruf erlernt hat er nie. "Ich habe keinen Abschluss, aber viel über das Leben gelernt", sagt Stay und fährt sich durch sein dichtes, lockiges Haar. Jahrelang unterstützten Weggefährten Stays Engagement und finanzierten seinen Lebensunterhalt. Seit Januar hat er bei ".ausgestrahlt" eine Vollzeitstelle.
  2. #2

    Alternativen?

    Vielleicht sollte er mal bei den 9live-Moderatoren nachfragen, was man dann machen kann.

    Es ist unglaublich, dass jemand hauptberuflich sein Geld damit verdienen kann, gegen etwas zu sein. Und wenn dann das Ende absehbar ist immer noch dagegen sein. Aber man hat eben nichts anderes gelernt. Es soll ja einen Vergnügungspark in einem ehemaligen Kernkraftwerk geben, vielleicht sollte er da mal nachfragen. Genügend Authentizität sollte ja vorhanden sein und vielleicht braucht die Folklore-Truppe noch etwas Verstärkung.
  3. #3

    .

    Bitte: Was sind "strümpfige Füße"? Und was ist daran wichtig, daß Herrn Stay Füße bestrumpft sind?

    Und was ist das "Ende der gegenüberliegenden Wand", das Herr Stay "fixiert"? Sollte er wohl als nicht ganz von dieser Welt dargestellt werden?

    Und wie springt jemand in die "Presche"? Ist er völlig von dieser Welt?

    Man wird den Eindruck nicht los, daß dies kein Portrait ist, sondern eine Denunziation. Herrn Stays Position hätte durchaus auch als durchaus gemäßigt im Vergleich zum alltäglichen Wachstumswahn dargestellen werden können. So wird ein Aktivistenclown aus ihm gemacht.
  4. #4

    Berufsdemonstranten

    Und dann darf man diese Leute nicht so nennen?

    Wenn die KKWs abgeschaltet sind, dann steht er eben vor Kohlekraftwerken und agitiert gegen diese Industrie und am Ende steht er auch vor den Windanlagen, weil die Krach machen und Vögel zerschreddern.

    Zerstören als Lebensinhalt. Tja, wenn man sonst nichts gelernt hat.

    Viel schlimmer ist, dass man überhaupt auf diese Spinner hört.
  5. #5

    richtig

    Zitat von henrytheeighth Beitrag anzeigen
    Und dann darf man diese Leute nicht so nennen?

    Wenn die KKWs abgeschaltet sind, dann steht er eben vor Kohlekraftwerken und agitiert gegen diese Industrie und am Ende steht er auch vor den Windanlagen, weil die Krach machen und Vögel zerschreddern.

    Zerstören als Lebensinhalt. Tja, wenn man sonst nichts gelernt hat.

    Viel schlimmer ist, dass man überhaupt auf diese Spinner hört.
    das sind genau die leute die sich auf den meriten anderer ihr leben lang ausruhen und prinzipiell gegen alles sind.
    heute atomkraft, morgen genmais, übermorgen was weiss ich denn.
  6. #6

    Verstehe ich nicht ...

    Zitat von Sequester Beitrag anzeigen
    Es ist unglaublich, dass jemand hauptberuflich sein Geld damit verdienen kann, gegen etwas zu sein.
    ... dass macht doch jeder.
    Der Baecker mag nicht, dass die Leute keine Broetchen haben, da ist er dagegegn und baeckt welche; der Polizist ist dagegen, wenn man falsch parkt, also geht er hin und kassiert ab; Herr Stay ist halt dagegen, dass Atomkraftwerke betrieben werden also geht er hin und demonstriert.
    Finde ich legitim. Fuer mich ist die Frage eher unklar, wer dies bezahlt. Baecker - klar, Polizist - klar, Herr Stay - unklar. (Die Anmerkung zu dem Thema im Artikel war eher verwaschen.) Kann da mal jemand aufklaeren?
    Danke im voraus.
  7. #7

    Lebenskünstler

    Es ist schön, wenn man Lebenskünstler ist und die Sorge um sein tägliches Dasein anderen aufbürden kann. Das ist ein Fürwahr erstrebenswertes Leben und um dem nachzueifern gibt es einige Fragen, deren Antwort interessieren:
    Woher kommt das Geld, von dem er lebt?
    Woher kommt das Geld, mit dem er seine Flipcharts und Miete finanziert?
    Wie kommt er an die verschiedenen Demonstrationsorte?

    Zu guter Letzt noch zwei Fragen: Wenn wir alle Berufsdemonstranten wären, wovon würden wir leben, wenn sich keienr mehr kümmert?
    Ist ein Mensch, der grundsätzlich gegen alles ist, ein besserer Mensch, als jemand, der gestaltet und sich abmüht?
  8. #8

    sehr auffällig...

    wie sehr der Herr Stay hier empfindlich attackiert wird :)

    Wieso ist es falsch davon zu Leben um etwas zu bekämpfen? Fragen sie doch mal Polizisten, Ärzte, Soldaten oder Anwälte :) ..die sind halt schon gesellschaftlich etabliert..und wenn es keine AKW´s mehr gibt, dann zeigt uns Herr Stay eben wie man gegen Chem-Trails, GVO´s, ABC-Waffen und die neue Weltordnung demonstriert..ob er sich dafür interessiert ist ja dann auch egal...ist ja nicht der erste der Demonstranten Profi-Tipps gibt und davon leben kann..
  9. #9

    oh je...

    Zitat von zulu1980 Beitrag anzeigen
    das sind genau die leute die sich auf den meriten anderer ihr leben lang ausruhen und prinzipiell gegen alles sind.
    heute atomkraft, morgen genmais, übermorgen was weiss ich denn.
    Auf wessen Meriten ruht er sich denn aus? Auf Ihren? Ich habe gar nicht gesehen, was Sie vorzuweisen haben, ausser einem dämlichen Kommentar im Spon-Forum.

    So wie ich das sehe, ruht sich der Mann nicht aus, sondern ist ganz schön aktiv.

    Und wenn sich der Mann morgen gegen Genmais stark machen kann, weil dann die Atomkraftwerke abgeschaltet sind, dann fände ich das sehr begrüßenswert.

    Vielleicht wollen Sie sich in das Thema mal einlesen?








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