kann nun wirklich niemand rechen, daß ein Atomkonzern die Gefahren der Kernkraft verharmlost...
DPAEr musste offenbar durch radioaktiv verseuchtes Wasser waten, richtige Schutzkleidung hatte er nicht: Ein Arbeiter wirft dem japanischen Atomkonzern Tepco vor, die Gefahren an der AKW-Ruine Fukushima verschwiegen zu haben. Das Unternehmen gibt zu: "Wir hätten wohl mehr nachdenken sollen."
http://www.spiegel.de/panorama/fukus...-a-864603.html
kann nun wirklich niemand rechen, daß ein Atomkonzern die Gefahren der Kernkraft verharmlost...
Gott sei dank!
Spiegel Online melkt die "Katastrophe" - ohne einen Toten durch durch Radioaktivität.
Tausende Tote durch Gas im Haushalt ... (was ist eigentlich das Restrisiko von Gasleitungen in einer Wohnung ;)
Tausende Tonnen Chemiemüll, der jeden Monat in Deutschland endgelagert wird. Kein Problem ...
4000 Tote PRO JAHR im Straßenverkehr?
Na und? Das Leben hat eben Risiken ...
Die Toten die es schon in der kurzen Umstellung in der Bio-Gas Produktion durch Unfälle gab? Eisiges Schweigen.
Wwährend in Deutschland 50 Jahre KKWs emissionsfrei und ohne überhaupt nur EINEN kritischen Zwischenfall gelaufen sind.
Es scheint in dieser Branche, die Betreiber von AKWs, zum guten Ton zu gehören die Mitarbeiter und die Öffentlichkeit zu belügen.
Es zählt nur der Gewinn, ein Menschenleben ist nicht von Bedeutung, nein es ist wertlos bei diesen Konzernen.
Man sollte annehmen das nach den Katastrophen der 70er und 80er Jahre Vernunft einzug gehalten hat. Leider ist diese Annehme falsch.
...ob die Leute von Tepco das mit Absicht machen, oder einfach nur dämlich sind. Sie wissen, dass es dort eine erhöhte Radioaktivität gibt und schicken ihre Arbeiter trotzdem ohne vernünftige Schutzausrüstung dahin...sie sollten doch als Kernkraftunternehmen doch einen gewissen Vorrat an Schutzkleidung besitzen und es ist immer besser eher corsichtig als nachsichtig mit solchen Situationen umgehen. In Deutschland gilt das Vorsichtsprinzip; und die Japaner, die doch sonst so akribisch mit Problemen umgehen, versagen bei dem Fukushima-Vorfall auf ganzer Ebene. Jetzt müssen die Verantwortlichen die Suppe auslöffeln. Haftstrafen für die Verantwortlichen und eine angemessene Entschädigung sind ein muss in so einem Fall, wobei die 500.000 Yen ja eher ein symbolischen Charakter haben. Ich hätte mindestens das 20-fache verlangt.
wenn das Dach eines AKW´s abhebt, ist alles nur halb so schlimm. Bei 6250€ kann der Schaden ja auch nicht so groß sein, da gibt es ja bei Mc doof mehr, wenn der Kaffee zu heiß war. Hätte er ein Stirnband und einen Sake vor dem Einsatz bekommen, wäre ihm vielleicht bewußt geworden, dass er die Rolle des "gamma-ray-Kamikaze" übernimmt.
So bedauerlich es ist: Wenn ein Reaktor havariert, und zwar in einer Weise, die nicht im Drehbuch steht, dann muss halt irgendjemand da rein und erst mal schauen was los ist. Und das schnell. Dabei nimmt man dann natürlich Geigerzähler, Dosimeter etc. mit. Wenn es mit der Strahlung zu übel wird geht man wieder raus, aber das war hier - lange oder kurze Gummistiefel hin oder her - ja anscheinend nicht der Fall.
Ich weiß ja nicht wie Sie sich ein Vorgehen nach dem "Vorsichtsprinzip" vorstellen? Soll im Falle des Unfalles erst mal 3 Wochen die Ethikkomission tagen und darüber debattieren, unter welchen Bedingungen es moralisch verantwortbar ist, Arbeiter da reinzuschicken?