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Atomkatastrophe in Japan: AKW-Betreiber schlampt erneut bei Strahlenmessung

Die Pannenserie im Katastrophen-AKW*geht weiter: Erst räumt Tepco erneut einen Messfehler ein, dann durchbricht ein Mann mit einem Auto ein Tor zum Gelände*von Fukushima II. In der Krisenregion suchen jetzt Soldaten nach Tsunami-Opfern, aber nicht rund um das AKW - wegen der hohen Strahlung.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,754404,00.html
  1. #300

    ok, wenn sie die wahl hätten, ...

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Bis jetzt gibt es keinen Toten durch Strahlung in Japan, aber Zehntausende durch Erdbeben und Wasser.
    Die Hysterie in Deutschland ist unglaublich!
    ... zwischen schnellem tod oder jahrelangem, vielleicht jahrzehntelangem siechen in unterausgestatteten krebsquarantänen - auf was fiele ihre wahl?

    die fotostrecken der krebskliniken in der ukraine könnten ihnen als entscheidungshilfe dienen.
  2. #301

    +1 !

    Zitat von Rauschgelb Beitrag anzeigen
    Zitat: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Zitat Ende (Albert Einstein)


    Übrigens hat Einstein auch mal gesagt, dass er 80% der Bevölkerung für blöd hält. Aber hier irrt der Meister, es müssen mehr sein. Darunter, ganz sicher, viele Japaner! (Und Finnen).
    Ich bin sehr sicher, es ist genau EINER mehr, als sie meinen...
  3. #302

    Makaber oder unwissend?

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Bis jetzt gibt es keinen Toten durch Strahlung in Japan, aber Zehntausende durch Erdbeben und Wasser.
    Die Hysterie in Deutschland ist unglaublich!
    Die Toten aufgrund Erdbeben und Tsunami wären nicht vermeidbar gewesen - die riesigen Probleme, die es aufgrund der Fukushima-Katastrophe gibt und noch geben wird, aber sehr wohl !!!

    Die radioaktive Strahlung sorgt selten für einen schnellen Tod, aber für jede Menge anderer Probleme, die sich allerdings eher mittel- und langfristig auswirken: Anreicherung in der Nahrungskette, Gen-Schädigungen, Verseuchung von großen Gegenden, Strahlenerkrankungen etc. pp.
    Sie sollten mal "Hiroshima" oder "Tschernobyl" googeln oder sonstwie nachlesen - bei vielen Opfen wäre ein schneller Tod gnädig gewesen!!!! Jetzt damit zu argumentieren, dass ja noch keiner durch erhöhte Radioaktivität gestorben ist, ist extrem makaber bis bösartig gegenüber den Opfern von allen Strahlungsunfällen - und da gibt es mehr, als sie sich vorstellen können!
    Ihre Argumentation ist menschenverachtend !

    Den Atomkraftgegnern in D. geht es darum, solche Folgen möglichst auszuschließen. So etwas als Hysterie zu bezeichnen, ist ignorant und unwissend!
    Das einzige, was zu kritisieren ist, ist, dass es erst jetzt passiert!
  4. #303

    In Tschernobyl sind die Brennstäbe explodiert

    Zitat von jaypi Beitrag anzeigen
    ....
    Sie sollten mal "Hiroshima" oder "Tschernobyl" googeln oder sonstwie nachlesen - bei vielen Opfen wäre ein schneller Tod gnädig gewesen!!!! Jetzt damit zu argumentieren, dass ja noch keiner durch erhöhte Radioaktivität gestorben ist, ist extrem makaber bis bösartig gegenüber den Opfern von allen Strahlungsunfällen - und da gibt es mehr, als sie sich vorstellen können!
    Ihre Argumentation ist menschenverachtend !....
    In Tschernobyl sind die Brennstäbe explodiert, da als Moderator Graphit verwendet wurde. Der Reaktor konnte nicht abgeschaltet werden.
    Brennstäbe in Leichtwasseraktoren können nicht explodieren, wenn es keinen Moderator mehr gibt.
    Die Explosion in Fukuschima war eine Wasserdampfexplosion durch Erhitzung des Wassers (bei abgeschalteten Reaktoren) und daraus resultierenden Wasserdruck.
    Da gibt es gravierende Unterschiede zwischen Graphitasche und Wasserdampf.
    Deshalb die deutlich geringere Verstrahlung.
    Fazit: Das Kühlsystem muss redundant auch nach dem Abschalten des Reaktors (Abklingen) funktionieren. Es kostet sehr viel Geld (mehr) aber ist unvermeidlich.


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