Atomausstieg und teures Gas: RWE-Gewinn bricht um 45 Prozent ein

DPADie Energiewende in Deutschland vermasselt den großen Stromkonzernen das Geschäft, beim Branchenführer RWE hat sich der Gewinn im vergangenen Jahr fast halbiert. Außer dem Atomausstieg sieht der Konzern noch einen weiteren Grund für seine Misere: das teure Gas aus Russland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819537,00.html
  1. #10

    Dr.

    "Das betriebliche Ergebnis des Konzerns sank um 24 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis verringerte sich sogar um 45,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro."

    Wie schrecklich, solche Sorgen möchte ich als Mittelständler auch mal haben...
  2. #11

    Da die RWE-Dividende einen wichtigen Haushaltsposten bei den kommunalen Anteilseignern ausmacht, handelt es sich teilweise um eine Umverteilung von kommunalen Geldern in den Bundeshaushalt (Atomsteuer).
  3. #12

    Danke, Frau Merkel!!

    Da hab ich noch so ein altes Foto in Erinnerung. Grossmann und Dickmadame mit einem Schnappsglas in der Hand. Und nun, Herr Grossmann, der Schnaps ist inzwischen verduennt auf "Trinkstaerke!"
    Bin nicht im Besitze irgendeiner Aktie, schade nur 2 Euro aufs Jahr??

    Gute Nacht Deutschland!!
  4. #13

    unklug

    Ein kluges Unternehmen schaut nicht auf Strohfeuergewinne,sondern orientiert sich an der Zukunft.,Hier stehen Goldgräbermöglichkeiten offen,man sollte diese nur nutzen(bevor es andere tun)
  5. #14

    Schlechter Vergleich

    Zitat von Hebbe29 Beitrag anzeigen
    Das ist kein Wunder. Wenn eine Firma teilweise enteignet wird, können Umsatz und Gewinn nicht konstant bleiben. Wenn man dem Besitzer eines Mietshauses einen Teil seiner Wohnungen sperrt, wird er neu bauen müssen, um zu seinen alten Einkünften zu kommen. Vernünftigerweise wird er dies aber in einem anderen Staat tun, wo Eigentumsrechte noch gelten.
    De facto wurden die "Energieriesen" nicht enteignet, sondern die Betriebserlaubnis der Kraftwerke ist erloschen. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Wenn der Besitzer eines Mietshauses Jahr für Jahr die Gewinne abschöpft und nichts in die Instandhaltung investiert, werden evtl. teils Wohnungen als nicht mehr bewohnbar, da z.B. einsturzgefährdet, eingestuft. Natürlich kann man dann in einem neuen Land in ein Mietshaus investieren, wo diese Rahmenbedingungen bezüglich Bewohnbarkeit nicht mehr gelten (Brasilien?). Das wäre aber wieder ein anderes Thema....
  6. #15

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende in Deutschland vermasselt den großen Stromkonzernen das Geschäft, beim Branchenführer RWE hat sich der Gewinn im vergangenen Jahr fast halbiert. Außer dem Atomausstieg sieht der Konzern noch einen weiteren Grund für seine Misere: das teure Gas aus Russland.

    45 Prozent weniger Gewinn: Merkels Energiewende vermasselt RWE-Geschäft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Hallo,

    ja sorry der bürger wollte nun mal den sofortigen atomausstieg und da dürfen gewinne von einzelnen nicht berücksichtigt werden UND man kann bei RWE ja noch froh sein das man immer noch fette gewinne macht. Dann bekommt der aktionäre eben auch mal was weniger ABER der ist am ende ja der bürger ALSO was soll die aufregung wenn selbst der aktionäre das so will.
  7. #16

    Was zeigt uns das denn?

    Jahrelang hat RWE so svchöne hohe Gewinne gemacht, weil es an den ihnen geschenkten Atomkraftwerken und Netzen so fleißig verdient hat. Selbst die Entsorgung hat RWE auf den Staat abgewälzt.
    (Man schenke mir ein Haus und ich darf die Mieteinnahmen steuerfrei behalten, die Instandhaltungskosten und Betriebskosten darf ich voll auf die MIeter umwälzen)
    In alternative Anlagen wurde so gut wie nichts investiert!
    Den Rest kaufe ich einfach bei Gasprom (Schröder hats gerichtet) und schon habe ich mit Fremdarbeit einen schönen Gewinn.
    Das war halt kein Energieunternehmen sondern lediglich ein Großhändler..Großmann hats gerichtet. Energiekonzept Null!

    Das dieser Großhändler jetzt immer noch so exorbitant Gewinne macht ist doch ein zu hohes Ergebnis.
    Vielleicht sollte RWE einfach mal mithelfen ein neues Energiekonzept zu verwirklichen, statt immer nur fremder Firmen Arbeit teurer zu verkaufen!
  8. #17

    Zitat von limrz Beitrag anzeigen
    Da die RWE-Dividende einen wichtigen Haushaltsposten bei den kommunalen Anteilseignern ausmacht, handelt es sich teilweise um eine Umverteilung von kommunalen Geldern in den Bundeshaushalt (Atomsteuer).
    Hallo,

    dann fangen die kommunen vieleicht mal an das geld nicht mehr zum fenster rauszuwerfen zb. hier in meinem dorf hat die stadt 2 junge bäume geüflanzt (warum auch immer) dazu waren 2 städtische wagen vor ort plus 5 arbeiter die einen ganzen arbeitstag gebraucht haben um diese 5 meter bäume zu pflanzen.
  9. #18

    .

    Zitat von Hebbe29 Beitrag anzeigen
    Das ist kein Wunder. Wenn eine Firma teilweise enteignet wird, können Umsatz und Gewinn nicht konstant bleiben. Wenn man dem Besitzer eines Mietshauses einen Teil seiner Wohnungen sperrt, wird er neu bauen müssen, um zu seinen alten Einkünften zu kommen. Vernünftigerweise wird er dies aber in einem anderen Staat tun, wo Eigentumsrechte noch gelten.
    Können sie dies vielleicht mal in "sachlich" umformulieren?
  10. #19

    Erschütternd, wie wenig hier Leute von Wirtschaft verstehen. Ein Milliardenkonzern muss Milliarden von Gewinnen einfahren, denn sonst investiert keiner in ihn. Man muss einfach mal dem Gewinn das eingesetzte Kapital gegenüberstellen.