DPADie Energiewende in Deutschland vermasselt den großen Stromkonzernen das Geschäft, beim Branchenführer RWE hat sich der Gewinn im vergangenen Jahr fast halbiert. Außer dem Atomausstieg sieht der Konzern noch einen weiteren Grund für seine Misere: das teure Gas aus Russland.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819537,00.html
Gestern lief die Sendung „Unter den Linden“ Thema: „übereilt oder überfordert, warum stockt die energiewende“ Gäste. Claudia Roth (Bündnis 90 Die Grünen) und Michael Fuchs (CDU/CSU). Sender: Phönix. Und auch G. Jauch diskutierte dieses Thema.
Das war sehr interessant und aufschlussreich. Vor allem für jene, die noch nicht wissen, wen sie nächstes Jahr n-i-c-h-t wählen können, wenn sie hoffen, ihren Strom , in Zukunft noch bezahlen zu können.
Die Strom- Konzerne haben den Bund verklagt, die schnelle Abschaltung der AKWs war höchstwahrscheinlich nicht gesetzes- konform. ( nach Aussagen eines Verfassungsrechtlers a. d.) Sollten die Betreiber der abgeschalteten Anlagen die Prozesse gewinnen, muss der Bund viele Milliarden Schadensersatz berappen. Die Strom- trassen von der Nordsee (Offshore) ins Landesinnere kosten auch erhebliche Milliarden. Überhaupt nicht absehbar was da auf uns zukommt. Aber eines ist sicher, es wir eine menge Steuergeld verschlingen. Da wird eben mal die eine oder andere Subvention gestrichen werden müssen. Allen voran die pv- anlagen- Subvention. Wir brauchen die Mittel für wichtigeres, wie die Forschung nach Speichermöglichkeiten und auch noch die suche und eignungs-untersuchung von Endlagern. Ich bin kein AKWs- Befürworter. Doch ich sehe es nicht so, dass 2020 das letzte AKWs vom Netz geht. Werden wir uns gar nicht leisten können. Und wenn sich dann Gabriel und Trittin bei der Demo der Solar- Lobby hinstellen um diese Industrie verteidigen, wo wir eine Sonnen-Ausbeutung, ähnlich der von Alaska haben, (aussage eines Wissenschaftlers)muss man sich doch fragen dürfen, ob man da nicht doch wechsel-wähler werden muss. Von der Dämmverordnung gar nicht zu sprechen. Wenn die auf altere Häuser ausgedehnt wird, ob nun Dämmung des Hauses, des Dachs, 3fach- Verglasung der Fenster, neue Heizungen. 1,5 Milliarden stehen den Ländern zur Verfügung, um ihre öffentlichen Gebäude zu dämmen. Vor allem CDU regierte Länder blockieren die Verordnung, kann man auch verstehen, weit kommen alle B- Länder damit nicht. Da wir aber unsere klimaziele von 20% erreichen müssen, darf man gespannt sein, was da noch alles kommt.
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Die Leute sind von allen guten Geistern verlassen. Was ist denn im Flachbau untergebracht? Geschäfte! Ein Imbiss, ein Friseur, eine Fahrschule.
In der Fahrschule habe ich selten jemanden gesehen, ist ja auch logisch, denn dort ist nur jemand, wenn theoretische Schulung ansteht. Die meiste Zeit aber ist der Fahrlehrer mit einem Schüler unterwegs. Da wird ohnehin wenig geheizt.
Beim Frisur gibt's Gerätschaften, die ohnehin eine enorme Abwärme haben. Auch hier wird unterdurchschnittlich geheizt.
Und dann der Imbiss. Der Bursche hat einiges: Fritteuse, Pizzaofen usw. Der Junge braucht gar nicht mehr zu heizen.
Wozu also noch die Wärmedämmung? Und dann hat man ja auch diese tollen Schaufenster. Wärmedämmung lohnt sich ja kaum bei einem normal genutzten Gebäude, aber in diesem Falle ist es einfach nur Unfug.
Was hat das mit dem RWE zu tun? Eigentlich nicht viel, aber es ist doch diese Unvernunft, unter der auch RWE zu leiden hat. Die politischen Kräfte konzentrieren sich auf ein völlig nebensächliches Thema und vergeuden Geld.
Gutes Gedächtnis vorhanden?
Katastrophe in Japan: Erdbeben löst Störfälle in zwei AKW aus
Zitat von ewsz 11.03.2011
Das Turbinenhaus brennt; und für Pumpen gibt es keinen Strom. Im Moment hängt alles an ein paar Akkus, die noch die Kernschmelze verhindern
11.03.2011 16:22 von chico 76
Sie sollten schon angeben, dass diese Aussage von einem Greepeace-"Experten" kam und von N24 als Nachricht!! übernommen wurde.
Keiner weiss was,aber man macht einfach mit.
Das verstreuen von unbelegten Aussagen scheint Prinzip zu sein,wenn es um AKWs geht.
Zitat Zuversicht7:
So ist es!
Sie benötigen ehrliche Worte: Der überwiegende Teil der Energie-Versorger besteht aus volkswirtschaftlichen Parasiten, die ihre Gewinne bei den Kunden unter Missbrauch ihrer Kapitalstärke und oligopolen Marktstellung als Quasi-Kartelle abschöpfen dürfen. Diese Rechtssituation ist entstanden aus den Privatisierungen und massivem Lobbyismus auf Bundesebene.
Würden diese Unternehmen entsprechend ihrer Leistung im Markt und ihrer Kundennähe ihr Geld verdienen, würde der überwiegende Teil innerhalb eines Jahres in die Zahlungsunfähigkeit geraten.
Insolvenzen bei den aktuellen Energieversorgern würden nichts schaden, im Gegenteil!
Umgehend würden aus der Masse neue leistungsfähige Dienstleister entstehen, die ihre Geschäfte im Sinne ihrer Kunden führen.