Das Geeiere um den Atomausstieg, das Bagatellisieren von Gefahren, das Offenhalten von Hintertürchen und Gerede von der Vernunft mit Augenmaß — all das hat auch die SPD jahrzehntelang getan. Wenn es ernst wurde mit dem Atomausstieg, haben sich die SPD-Granden, wie weiland Gerhard Schröder, stets windelweich verständnisvoll für die Milliardenscheffler der Stromkonzerne gezeigt.
Die einzige Partei, die seit den siebziger Jahren das einzig Vernünftige vertreten und konsequent gefordert hat — den schnellstmöglichen Atomausstieg und ökologischen Umbau der Energieerzeugung ohne Wenn und Aber — waren und sind die Grünen. Wer das leugnen möchte, hat aus den letzten drei Jahrzehnten Diskussion und gesellschaftlicher Auseinandersetzung nichts begriffen.
Es sind nicht die Grünen, die hier ausgebremst wurden, sondern — hoffentlich nur vorübergehend — der Verstand mancher politischer Beobachter und Kommentatoren.
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