Forum


 

Atomausstieg, schwächelndes Gasgeschäft: RWE-Gewinn schrumpft deutlich

DPARWE leidet unter dem Atomausstieg und einem schwächelnden Gasgeschäft: Im ersten Quartal 2012 machte Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern netto rund 1,3 Milliarden Euro Gewinn - 28 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832367,00.html
  1. #10

    Lieber Solomong,

    Zitat von solomong. Beitrag anzeigen
    ich habe da eine Frage:
    Das Taschengeld (Dividendenrendite RWE 2008-2010) unseres Bürgermeisters war in den vergangenen Jahren sehr hoch und er hat damit ......
    ...ich kenne Deinen Bürgermeister natürlich nicht, aber wenn er seine RWE-Aktien schon verkauft hat, bekommt er natürlich kein Geld mehr.
  2. #11

    ...

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    vielen Dank für die schlaue Frage von Cemi. Dazu müssst ihr wissen: viele Städte und Gemeinden sind schon gaaaaaaaanz lange Aktionäre bei RWE, manche noch länger als Euer Uropa alt ist. ...
    Dann kann Papi mir sicher erklären, wie eine Gemeinde, die maximal 63 Jahre existieren kann (Gründung der Bundesrepublik) länger Aktionär bei RWE sein kann, als Uropa alt ist?
    Und viel wichtiger: Was ist mit den staatlichen Subventionen (Kohle, Atom, Solar, Wind, etc.), die RWE in Milliardenhöhe erhalten hat? Wiegt die Dividende das denn wieder auf?
  3. #12

    Aus die Maus

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Dann kann Papi mir sicher erklären, wie eine Gemeinde, die maximal 63 Jahre existieren kann (Gründung der Bundesrepublik) länger Aktionär bei RWE sein kann, als Uropa alt ist?
    Jetzt mal wieder für Erwachsene: Sie glauben also ernsthaft, dass der Gründungstag von Städten wie Essen, Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen oder Bottrop zwangsläufig mit dem Gründungstag der Bundesrepublik Deutschland zusammenfallen muss? Dass es vor Gründung der Bundesrepublik in Nordrhein-Westfalen keine Städte und Gemeinden gab?

    Ich glaube, da hilft auch Sendung mit der Maus-Gucken nicht mehr viel.
  4. #13

    ...

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    Jetzt mal wieder für Erwachsene: Sie glauben also ernsthaft, dass der Gründungstag von Städten wie Essen, Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen oder Bottrop zwangsläufig mit dem Gründungstag der Bundesrepublik Deutschland zusammenfallen muss? Dass es vor Gründung der Bundesrepublik in Nordrhein-Westfalen keine Städte und Gemeinden gab?

    Ich glaube, da hilft auch Sendung mit der Maus-Gucken nicht mehr viel.
    Neinnein, genau lesen: Ich sprach von den Ihnen angeführten Gemeinden! Nicht die Städte. Und da die Gemeinde XY frühestens mit Gründung der Bundesrepublik in der heutigen Form existieren kann...

    Und was war mit dem Rest meiner Fragen?
    Wer zahlt z.B. bei Verlust? Doch nicht etwa der Steuerzahler?
    Was ist mit den erhaltenen Subventionen in Milliardenhöhe? Wiegen die Dividenden diese auf, oder war es doch eher ein Verlustgeschäft für die Städte und Gemeinden?
    Ohne staatliche Subventionen wäre RWE garnicht da, wo sie heute sind!
  5. #14

    Gaga?

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Neinnein, genau lesen: Ich sprach von den Ihnen angeführten Gemeinden! Nicht die Städte. Und da die Gemeinde XY frühestens mit Gründung der Bundesrepublik in der heutigen Form existieren kann...
    Offen gestanden, weiß ich nicht, was Sie von mir wollen und vermutlich versteht der Rest des Forums Sie auch nicht. Kommunale Miteigentümer an RWE gibt es schon seit der Gründungsphase der RWE Anfang des vergangenen Jahrhundert. Quasi public private partnership, auch wenn es diesen Anglizismus damals noch nicht gab.

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Und was war mit dem Rest meiner Fragen?
    Na, das ist ja mal ne Tonart

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Wer zahlt z.B. bei Verlust? Doch nicht etwa der Steuerzahler?
    Warum sollte der zahlen? Macht eine Aktiengesellschaft Verluste im operativen Geschäft wird sie geringe oder gar keine Dividenden zahlen können.

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Was ist mit den erhaltenen Subventionen in Milliardenhöhe? Wiegen die Dividenden diese auf, oder war es doch eher ein Verlustgeschäft für die Städte und Gemeinden?
    Ohne staatliche Subventionen wäre RWE garnicht da, wo sie heute sind!
    Etwas wirr, was Sie hier schreiben. Bezieht ein Unternehmen Subvention, so sind dies Einnahmen, die im Zweifel das Resultat verbessern. Diese wiegen Dividenden nicht auf. Aber vielleicht können Sie die Frage ja auch so formulieren, dass ein normaler Mensch versteht, was Sie eigentlich wissen wollen.
  6. #15

    ...

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Was ist mit den erhaltenen Subventionen in Milliardenhöhe? Wiegen die Dividenden diese auf, oder war es doch eher ein Verlustgeschäft für die Städte und Gemeinden?
    Ohne staatliche Subventionen wäre RWE garnicht da, wo sie heute sind!
    Was denn für Subventionen? Ich denk der EE-Anteil ist bei RWE gering? oder hat RWE Steinkohle abgebaut?
  7. #16

    k.T.

    Zitat von cemi Beitrag anzeigen
    Danke, Pappi!
    Und was haben wir dummen (linken) Kinderlein jetzt gelernt?
    Ganz schön bescheuert, wenn kommunale Schatzmeister meinen, Steuergeld auf den Aktienmärkten zu verbrennen.
    Ups, und die gleichen Leute, die auf Unternehmen meckern, sind es doch, die immer gegen Privatisierung von Infrastruktur sind, oder?

    Nun gibt es Kommunen, die Miteigentümer der Infrastruktur sind und dann ist das auch wieder nicht richtig? Oder dürfen das keine AGs sein? Ach so, wenn es keine AGs sind, ist auch die Profitabilität egal?

    Es bißchen mehr Denken in Zusammenhängen wäre manchmal nicht schlecht.
  8. #17

    k.T.

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Wer zahlt z.B. bei Verlust? Doch nicht etwa der Steuerzahler?
    Für Verluste gibt's Verlustvorträge. Die mindern den Gewinn der Folgejahre.

    Was ist mit den erhaltenen Subventionen in Milliardenhöhe? Wiegen die Dividenden diese auf, oder war es doch eher ein Verlustgeschäft für die Städte und Gemeinden?
    Am Ende verdient der Staat immer. RWE hat 72.000 Mitarbeiter. Alleine was da an Einkommensteuer zusammenkommt, dürfte gewaltig sein.
    Ohne staatliche Subventionen wäre RWE garnicht da, wo sie heute sind!
    Wie hoch waren die denn? War 'ne rhetorische Frage. Das wissen Sie bestimmt gar nicht.
  9. #18

    Nun ja,

    dann könne sich die RWE-Kunden ja schon mal auf eine sehr viel üppigere Preiserhöhung gefasst machen, als sie sowieso schon zu erwarten ist. Dafür wird dann wieder versucht, den Staat - also uns alle - unter Druck zu setzen, ärmeren Menschen einen Energie-Zuschuss zu zahlen, weil die sich sonst keinen Strom mehr leisten können.

    Denn weniger Gewinn - das geht ja gar nicht!
  10. #19

    Woher diese Ohnmacht?

    Zitat von Spr. Beitrag anzeigen
    dann könne sich die RWE-Kunden ja schon mal auf eine sehr viel üppigere Preiserhöhung gefasst machen, als sie sowieso schon zu erwarten ist. Dafür wird dann wieder versucht, den Staat - also uns alle - unter Druck zu setzen, ärmeren Menschen einen Energie-Zuschuss zu zahlen, weil die sich sonst keinen Strom mehr leisten können.

    Denn weniger Gewinn - das geht ja gar nicht!
    Strompreiserhöhung?

    Dazu nur ein kurzer Hinweis zur Rechtslage: bereits seit April 1998 (da war Helmut Kohl noch Kanzler) kann jeder Kunde in Deutschland seinen Stromanbieter frei wählen. Wenn Sie also meinen, RWE ist zu teuer, einfach wechseln. Ist kinderleicht.


TOP



TOP