DPARWE leidet unter dem Atomausstieg und einem schwächelnden Gasgeschäft: Im ersten Quartal 2012 machte Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern netto rund 1,3 Milliarden Euro Gewinn - 28 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832367,00.html
Dann kann Papi mir sicher erklären, wie eine Gemeinde, die maximal 63 Jahre existieren kann (Gründung der Bundesrepublik) länger Aktionär bei RWE sein kann, als Uropa alt ist?
Und viel wichtiger: Was ist mit den staatlichen Subventionen (Kohle, Atom, Solar, Wind, etc.), die RWE in Milliardenhöhe erhalten hat? Wiegt die Dividende das denn wieder auf?
Jetzt mal wieder für Erwachsene: Sie glauben also ernsthaft, dass der Gründungstag von Städten wie Essen, Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen oder Bottrop zwangsläufig mit dem Gründungstag der Bundesrepublik Deutschland zusammenfallen muss? Dass es vor Gründung der Bundesrepublik in Nordrhein-Westfalen keine Städte und Gemeinden gab?
Ich glaube, da hilft auch Sendung mit der Maus-Gucken nicht mehr viel.
Neinnein, genau lesen: Ich sprach von den Ihnen angeführten Gemeinden! Nicht die Städte. Und da die Gemeinde XY frühestens mit Gründung der Bundesrepublik in der heutigen Form existieren kann...
Und was war mit dem Rest meiner Fragen?
Wer zahlt z.B. bei Verlust? Doch nicht etwa der Steuerzahler?
Was ist mit den erhaltenen Subventionen in Milliardenhöhe? Wiegen die Dividenden diese auf, oder war es doch eher ein Verlustgeschäft für die Städte und Gemeinden?
Ohne staatliche Subventionen wäre RWE garnicht da, wo sie heute sind!
Offen gestanden, weiß ich nicht, was Sie von mir wollen und vermutlich versteht der Rest des Forums Sie auch nicht. Kommunale Miteigentümer an RWE gibt es schon seit der Gründungsphase der RWE Anfang des vergangenen Jahrhundert. Quasi public private partnership, auch wenn es diesen Anglizismus damals noch nicht gab.
Na, das ist ja mal ne Tonart
Warum sollte der zahlen? Macht eine Aktiengesellschaft Verluste im operativen Geschäft wird sie geringe oder gar keine Dividenden zahlen können.
Etwas wirr, was Sie hier schreiben. Bezieht ein Unternehmen Subvention, so sind dies Einnahmen, die im Zweifel das Resultat verbessern. Diese wiegen Dividenden nicht auf. Aber vielleicht können Sie die Frage ja auch so formulieren, dass ein normaler Mensch versteht, was Sie eigentlich wissen wollen.
Ups, und die gleichen Leute, die auf Unternehmen meckern, sind es doch, die immer gegen Privatisierung von Infrastruktur sind, oder?
Nun gibt es Kommunen, die Miteigentümer der Infrastruktur sind und dann ist das auch wieder nicht richtig? Oder dürfen das keine AGs sein? Ach so, wenn es keine AGs sind, ist auch die Profitabilität egal?
Es bißchen mehr Denken in Zusammenhängen wäre manchmal nicht schlecht.
Für Verluste gibt's Verlustvorträge. Die mindern den Gewinn der Folgejahre.
Am Ende verdient der Staat immer. RWE hat 72.000 Mitarbeiter. Alleine was da an Einkommensteuer zusammenkommt, dürfte gewaltig sein.Was ist mit den erhaltenen Subventionen in Milliardenhöhe? Wiegen die Dividenden diese auf, oder war es doch eher ein Verlustgeschäft für die Städte und Gemeinden?
Wie hoch waren die denn? War 'ne rhetorische Frage. Das wissen Sie bestimmt gar nicht.Ohne staatliche Subventionen wäre RWE garnicht da, wo sie heute sind!
dann könne sich die RWE-Kunden ja schon mal auf eine sehr viel üppigere Preiserhöhung gefasst machen, als sie sowieso schon zu erwarten ist. Dafür wird dann wieder versucht, den Staat - also uns alle - unter Druck zu setzen, ärmeren Menschen einen Energie-Zuschuss zu zahlen, weil die sich sonst keinen Strom mehr leisten können.
Denn weniger Gewinn - das geht ja gar nicht!