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Atomausstieg: EnBW verzichtet auf Klage und will trotzdem Schadensersatz

dpaZwei AKW musste EnBW auf Geheiß der Bundesregierung abschalten - und verlor dadurch viele Millionen Euro. Nun muss der Energiekonzern auch noch auf eine Klage verzichten - aus formellen Gründen. Ihm bleibt nur die Hoffnung, von einem möglichen Sieg der Konkurrenz zu profitieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...847191,00.html
  1. #1

    Diese Firmen gehoeren sofort verstaatlicht. Seit wann ist denn bitte Energieversorgung Privatsache? Dann baue ich mir jetzt auch ein Windrad in den Garten und komme mir hier keiner mit Bauvorschriften. Dafuer entsorge ich das Windrad nach Gebrauch auch wieder vollstaendig.
  2. #2

    Immer noch nicht kapiert

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Diese Firmen gehoeren sofort verstaatlicht. Seit wann ist denn bitte Energieversorgung Privatsache? Dann baue ich mir jetzt auch ein Windrad in den Garten und komme mir hier keiner mit Bauvorschriften. Dafuer entsorge ich das Windrad nach Gebrauch auch wieder vollstaendig.
    Diese Firma ist dank Mappus verstaatlicht!
  3. #3

    bitte informieren Sie sich mal

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Diese Firmen gehoeren sofort verstaatlicht. Seit wann ist denn bitte Energieversorgung Privatsache? Dann baue ich mir jetzt auch ein Windrad in den Garten und komme mir hier keiner mit Bauvorschriften. Dafuer entsorge ich das Windrad nach Gebrauch auch wieder vollstaendig.
    Es gab noch nie ein Staatsmonopol auf Energieversorgung. Die privatisierung der großen Energieversorger ging im wesentlichen darauf zurück, dass die Kämmerer der Kreise und Städte, denen bis vor 10-20 Jahren sie Mehrheit von RWE, EON + Co gehörte, die Anteile zur Aufbesserung ihrer chronisch klammen Haushalte an die Börse brachten.

    Erst Mappus hat dem entgegengesteuert und verstaatlicht - und wird dafür gerade von Grünlinks und dem Staatsanwalt in die Mangel genommen.

    Windräder werden fast ausschließlich privat betrieben. Windkraft genießt dank guter Lobbyarbeit - im Gegensatz zu anderen regenerativen Energien wie zB Biomasse oder Wasserkraft - zwar schon etliche Privillegien im Baurecht, aber in ihrem Garten dürften sie sowas dann doch nicht stellen.
    Ach, und wenn Sie sagen, Sie würden das nach Gebrauch komplett selbst entsorgen, dann erklären Sie mal wie Sie das praktisch anstellen. Haben Sie zufällig eine eigene Deponie/Müllverbrennung/Aluschmelze etc?
    Den Dreck der Müllabfuhr andienen hat mit "selbst entsorgen" nix zu tun!
  4. #4

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Diese Firmen gehoeren sofort verstaatlicht.
    EnBW war von jeher "verstaatlicht", weil die bisherigen badischen und württembergischen Stromversorger, die auch schon ganz überwiegend in öffentlicher Hand waren, zur EnBW verschmolzen wurden. Dann ist der Laden teilweise zu rund 45 Prozent an EdF verscherbelt worden -- ein zu 85 Prozent in französischem Staatsbesitz befindlicher Konzern. Diesen Anteil hat BaWü jetzt durch die Mappus-Aktion erworben. Weitere 45 Prozent gehörten aber stets einem baden-württembergischen Zweckverband, sprich Städte und Gemeinden.

    Gar nicht so sehr anders sieht es auch bei den übrigen pösen pösen Stromkonzernen aus. Profitgierige Kapitalisten gibt es da äußerst wenige. Aber es lässt sich so gut auf "die Strommafia" schimpfen.
  5. #5

    Wem gehört En-BW

    "Zudem hätte der Gang zum Verfassungsgericht die grün-rote Landesregierung in Stuttgart brüskiert, einen wichtigen Anteilseigner des Konzerns."- einer Landesregierung? Wie geht das denn?
  6. #6

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen

    Erst Mappus hat dem entgegengesteuert und verstaatlicht - und wird dafür gerade von Grünlinks und dem Staatsanwalt in die Mangel genommen.
    Nö, der wird in die Mangel genommen, weil er die Verfassung missachtet und einen zu hohen Preis bezahlt hat.
  7. #7

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen

    Erst Mappus hat dem entgegengesteuert und verstaatlicht - und wird dafür gerade von Grünlinks und dem Staatsanwalt in die Mangel genommen.
    Verschweigen Sie doch bitte nicht, das der ne knappe Milliarde Euronen an Steuergeldern bewusst zu viel bezahlt hat. Aber das wollten Sie bewusst weglassen, nicht wahr??
  8. #8

    Öko-Pharisäer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei AKW musste EnBW auf Geheiß der Bundesregierung abschalten - und verlor dadurch viele Millionen Euro. Nun muss der Energiekonzern auch noch auf eine Klage verzichten - aus formellen Gründen. Ihm bleibt nur die Hoffnung, von einem möglichen Sieg der Konkurrenz zu profitieren.

    EnBW klagt nicht gegen Atomausstieg - SPIEGEL ONLINE
    Kretschmann wird natürlich sein EVU nicht klagen lassen, gegen den Atomausstieg. Hofft aber insgeheim auf einen Erfolg der anderen bösen EVU's, denn das Geld nähme man natürlich gerne, um damit die Löcher bei EnBW zu stopfen.
    "Pecunia non olet“, gilt auch bei den Grünen.
  9. #9

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Kretschmann wird natürlich sein EVU nicht klagen lassen, gegen den Atomausstieg. Hofft aber insgeheim auf einen Erfolg der anderen bösen EVU's, denn das Geld nähme man natürlich gerne, um damit die Löcher bei EnBW zu stopfen.
    "Pecunia non olet“, gilt auch bei den Grünen.
    Mal eben so zurechtgedichtet oder möchten Sie das belegen?

    Was Kretschmann will, ist im Namen der Steuerzahler die durch Mappus zuviel gezahlten Steuergelder zurückzufordern.








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