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Atheisten-Treffen: Unter Gottlosen

buskampagne.deWäre Atheismus eine Konfession, wäre sie in Deutschland die zahlenstärkste. Doch die Nichtgläubigen waren bisher eine stille Mehrheit: Nur wenige äußerten sich öffentlich. Nun könnte sich das ändern - Atheisten fordern das Moral-Monopol der Religionen heraus.

Atheisten: Gottlose fordern Moral-Monopol der Kirche heraus - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Ich frage mich gerade als agnostischer Atheist, welcher Abstimmungspunkt für mich gilt? Habe ich was übersehen?
  2. #2

    Schade, dass hier nicht die Pastafaris erwähnt wurden .. ;)

    Religionen sind die Geißel Menschheit. Wird Zeit, dass sich die Menschen geistig weiterentwickeln und diese "Altlasten" ablegen ..
  3. #3

    Atheismus vs. organisierte Gläubigkeit

    Zwischen Atheismus und der Zugehörigkeit zur organisierten Gläubigkeit gibt es mehr, als SPON's Schulweisheit sich träumen lässt.
    Den meisten sog. "Atheisten" geht es darum, die sehr weltliche Macht der grossen Religionsgemeinschaften (Christentum und Islam vor allem) auf ein in säkularen Demokratien erträgliches Maß zu beschränken.

    Nicht "gottlose", sondern menschenwürdige Gesellschaften sind das Ziel, und das persönliche Weltbild, mit oder ohne Gottheiten, wird gerrn der Erkenntnisfähigkeit des Einzelnen überlassen.
  4. #4

    Im Grunde ist es ein Skandal, dass wir diesen Religionszirkus über Steuermittel (nicht nur aus der Kirchensteuer!) finanzieren.

    Da hilft eigentlich nur, den Kirchenbesitz zu verstaatlichen und den Klerus rauszuschmeissen.
  5. #5

    Und morgen ...

    Partei der Nichtwähler gegründet.

    Vorsitzender fordert 30 Prozent der Mandate im Bundestag.
  6. #6

    Ich bin selbst Atheist, nicht-getauft und sehr kirchenkritisch. Auch bin ich prinzipiell für eine möglichst strikte Trennung von Staat und Religion und bin auf jeden Fall strikt gegen Dinge wie immer noch andauernde Staatsleistungen an die Kirche, wie z.B. das Zahlen der Gehälter von Geistlichen.

    Auf der anderen Seite leisten kirchliche Stellen auch durchaus immer noch wichtige soziale Leistungen, von Kindergärten bis zur Diakonie. Für viele dieser Leistungen gibt es aktuell schlicht zu wenig nicht-religiöse Alternativen als das man jetzt einfach die Kirchen hier rausdrängen könnte.

    Ähnlich sehe ich es mit dem Einfluss der Kirchen in den diversen Gremien (Rundfunkräten, etc...). Ich wäre absolut dafür die Kirchen hier herauszunehmen.....aber wer soll sie dann dort ersetzen? Oder will man einfach den Parteien und der Wirtschaft noch mehr Einfluss überlassen?
    Die Alternative wäre zusätzlich zu den Kirchen den Atheisten dort eine Stimme zu geben, bloß wie schon im Artikel geschrieben: Die Atheisten sind eine komplett heterogene Gruppe wodurch das fast nicht möglich ist.
    Insofern finde ich dies einen relativ komplexen Punkt.
  7. #7

    BfG

    Für diejenigen, die sich keinem Glauben an spirituelle Wesen (welcher Art auch immer) zugehörig fühlen, gibt es auch noch den Bund für Geistesfreiheit. Netter Nebeneffekt - bei konfessionsverschiedenen Ehen (ein Partner konfessionslos, ein Partner kirchensteuerpflichtig) kann man auch noch Steuern sparen (besonderes Kirchgeld).
  8. #8

    unglaublig wie sich immer wieder Atheisten die Freiheit nehmen, einerseits von der Diskrimierung durch Religionen zu sprechen und im gleichen Atemzug alle Religionen und ihre Gläubiger verteufeln... Jeder kann Atheist sein wie er will, aber das geht auch ohne alle Gläubigen für dumm und extremistisch zu erklären...
  9. #9

    Risiken und Nebenwirkungen...

    Ich stelle mir vor, "Religion" wäre ein Medikament:
    Hilft gegen Depressionen, unmmoral, Verlorenheit, und so weiter.
    Nebenwirkungen sind aber, dass Manche das nicht vertragen. Sie zeigen Abhänigkeiten, übertreiben, einige wenige werden sogar getrieben, Selbstmord zu begehen, und Menschen in ihrer Umgebung zu töten...

    Wäre Religion ein Medikament, was zur Zulassung ansteht, es würde NIEMALS durchkommen.








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