buskampagne.deWäre Atheismus eine Konfession, wäre sie in Deutschland die zahlenstärkste. Doch die Nichtgläubigen waren bisher eine stille Mehrheit: Nur wenige äußerten sich öffentlich. Nun könnte sich das ändern - Atheisten fordern das Moral-Monopol der Religionen heraus.
Atheisten: Gottlose fordern Moral-Monopol der Kirche heraus - SPIEGEL ONLINE
Eben nicht, auch wenn es hier den Anschein hat.
Ich persönlich sage nicht, ich glaube nicht an Gott, sondern ich glaube nicht an Götter. Und frage dann, wie sich der religiöse Gegenüber seinen Gott und seine Götter vorstellt, welche Hinweise er hat, Belege, Gründe. Darauf kann man dann antworten.
Es ist illusorisch, Religion und Staat völlig zu trennen. Das funktioniert nur auf dem Papier. Selbst in Frankreich, Prototyp von Laizität, werden konfessionelle Schulen zum Teil subventioniert. Viele Atheisten diskutieren hier ohnehin viel zu formal - es wird die radikale Trennung von Kirche und Staat gefordert, ohne sich im Klaren zu sein, was das denn "praktisch" heißt für unsere Gesellschaft.
Warum wäre es unvernünftig. Die bloße Behauptung dass es unvernünftig sei ist zuwenig, oder meinen Sie, weil Sie es für unvernünftig halten? Dazu müssten Sie erstmal Vernunft definieren. So geben Sie nur Formeln wieder, denen Sie nicht einmal einen Inhalt geben. Was hat das mit Aufklärung und Rationalität zu tun?
Mh ich habe mich intensiv mit Glauben auseinandergesetzt und das erste, was ich aufgegeben habe, war irgendein Hoffen auf eine individuales Weiterleben... Ich denke nach vielen Gesprächen, dass 2012 auch Katholiken z.B. nicht mehr an irgendeine individuelle, einsame Seele glauben, allerhöchstens noch irgendein unbestimmtes Mitschwingen im Kosmos maxh dem eigen Tod. Wäre jetzt meine Antwort.