buskampagne.deWäre Atheismus eine Konfession, wäre sie in Deutschland die zahlenstärkste. Doch die Nichtgläubigen waren bisher eine stille Mehrheit: Nur wenige äußerten sich öffentlich. Nun könnte sich das ändern - Atheisten fordern das Moral-Monopol der Religionen heraus.
Atheisten: Gottlose fordern Moral-Monopol der Kirche heraus - SPIEGEL ONLINE
Religionen sind die einzigen die an irgendetwas nach dem Tod glauben und sie verbinden das alle mit etwas übernatürlichem.
Ein Atheist der an einem Leben nach dem Tod glaubt ist keiner.
Das wird auch im Artikel sehr klar "deren Inhalte mit den Naturgesetzen in Einklang zu bringen sind".
In Deutschland haben wir eine Sondersituation, die durch den Dreißigjährigen Krieg entstanden ist. Die Dezimierung des deutschen Volkes auf die Hälfte, zumindest ausgelöst durch aggressive Religiosität, hat den Einfluss der Konfessionen auf die Politik durch den Westfälischen Frieden sehr stark begrenzt. Ich denke, dass dieser Schock bis heute andauert und auch religiösen Minderheiten und Atheisten zugute kommt. Einen Dawkins können wir Deutschen nicht wirklich verstehen.
Ich glaub da nicht dran.
Erstens, weil ich mich bemuehe, ueberhaupt nichts "zu glauben" und zweitens, was die Hypothese an sich angeht, weil ich keinen Grund sehe, dass das so sein koennte.
Ich geh davon aus, dass mit meinem Bewußtsein beim Sterben etwas aehnliches passieren wird, wie mit einer laufenden Software, wenn der Computer ausgeschaltet wird: Sie verschwindet einfach und existiert dann nicht mehr.
(Ich nehm hier einfach "Bewusstsein=Seele" an. Wenn Sie da anderer Meinung sind, muessten Sie den Seelenbegriff erstmal definieren, bevor ich da etwas zu sagen kann.)