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Atheisten-Treffen: Unter Gottlosen

buskampagne.deWäre Atheismus eine Konfession, wäre sie in Deutschland die zahlenstärkste. Doch die Nichtgläubigen waren bisher eine stille Mehrheit: Nur wenige äußerten sich öffentlich. Nun könnte sich das ändern - Atheisten fordern das Moral-Monopol der Religionen heraus.

Atheisten: Gottlose fordern Moral-Monopol der Kirche heraus - SPIEGEL ONLINE
  1. #110

    bedauerlicherweise bleibt der Artikel nur an der Oberfläche

    Dem Autor ist vorzuwerfen, dass ausser über das liebe Geld (und hier kennt er nicht einmal die tatsächliche Situation, dass die Einziehung der Kirchensteuer nur eine Dienstleistung ist, welche sich der Bund mit ausreichender Anteilnahme an den Einnahmen versüßen läßt) er sich in keinster Weise mit der Entwicklung bis zur jetzigen Situation auseinandersetzt. Im Übrigen gibt es keine Ungläubigen - denn selbst die Atheisten glauben - eben nur daran, dass sie nicht an einen Gott glauben - aber diese kann ja auch durch Materie, Selbstgefälligkeit u.ä. ersetzt werden.
  2. #111

    Zitat von Trondesson Beitrag anzeigen
    Agnostiker ODER Atheist. Beides gleichzeitig geht nicht.
    Mei..., vielleicht sollten Sie mal ein paar mehr Posts lesen, als sofort auf einen zu reagieren. Dann hätten Sie mehrfach lesen können, dass es eben doch geht. Ich habe keine Lust, mich hier noch fünf weitere Male wiederholen zu müssen.

    Googlen Sie "Agnostischer Atheismus"!

    - Ende der Durchsage.
  3. #112

    Zitat von unimatrix Beitrag anzeigen
    Ich frage mich gerade als agnostischer Atheist, welcher Abstimmungspunkt für mich gilt? Habe ich was übersehen?
    "Agnostischer Atheist" ist Blödsinn. Als Agnostiker weiß man nicht, ob es einen Gott gibt (und es ist einem ggf. auch egal). Ein Atheist ist überzeugt, dass es keinen Gott gibt.
  4. #113

    laßt die Menschen glauben, was sie wollen. Aber schafft die Kirchen ab!

    laßt doch die, die in ihrem Leben allein keinen Sinn finden und deshalb einen externen Sinnspender brauchen/suchen genau so in Ruhe wie jene, die einer solchen nicht brauchen/suchen.
    Die Beziehung zu seinem Gott bzw. die Auffassung, dass es einen solchen nicht gibt bzw. man seiner nicht bedarf o. ist die höchstpersönliche Angelegenheit des Individuums. Der Ärger fängt erst an, wo es eine Lobby oder andere Institutionalisierungen gibt, die letztlich nichts anderes tun, als Denkschablonen zu stanzen und Andersdenkende auszugrenzen
  5. #114

    Zitat von unimatrix Beitrag anzeigen
    Ich frage mich gerade als agnostischer Atheist, welcher Abstimmungspunkt für mich gilt? Habe ich was übersehen?
    Das wäre dann wohl der Punkt:

    "Ich zweifele, bin mir nicht sicher"
  6. #115

    Ass im Ärmel

    Da hatte aber jemand noch ein Ass im Ärmel und hat leider übersehen, dass Bube Trumpf ist...

    Gerade in Ihrer Argumentation sieht man ja, dass sich z.B. die Physik mit ihren konstituierenden Gesetzen auch selbst in Frage stellt und ihr Werte ständig überprüft. Das ist Wissenschaft.

    Wie läuft das bei Religionen ab?

    Ich wüsste nicht, dass z.B. Bibel oder Koran in den letzen Jahrzehnten umgeschrieben wurden. Lehrbücher über Naturwissenschaften dagegen schon.

    Zitat von sample-d Beitrag anzeigen
    Die Naturgesetze - genauso wie alle anderen naturwissenschaftlichen Theorien sind prinzipbedingt nicht beweisbar, und damit auch nicht bewiesen.

    Naturwissenschaft

    Und die zentralen Erkenntnisse der Physik können und müssen sogar ständig in Frage gestellt werden - angenommen am LHC wird das Higgs nicht gefunden - dann wäre zum Beispiel eine zentrale Theorie der Physik korrekturbedürftig..
  7. #116

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Religion hatte in früheren Zeiten eine wichtige Funktion, denn von ihr wurde ein Wertesystem abgeleitet, das für das gesellschaftliche Zusammenleben wichtig war.

    Mittlerweile sind wir aufgeklärt genug, dass wir diesen Umweg nicht brauchen.
    Religion hatte seit jeher nur den einen Zweck: Kontrolle der Mehrheit durch eine Minderheit. Sonst nichts.
  8. #117

    süß

    Ihr Beitrag ist auch süß und animiert mich fast dazu, auch an solch einer Tagung teil zu nehmen, damit die Atheisten den nächsten Schwanzvergleich mit dem Papst gewinnen können.

    Ein Hoch auf alle Lemminge!

    Zitat von güti Beitrag anzeigen
    anbiedert.
    ganze 300 Leute beim Atheisten treffen während der Papst in Mailand vor 1 000 000 sprach.
  9. #118

    Zitat von memphis60 Beitrag anzeigen
    Wie können diese Leute behaupten es gäbe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott?

    Woher nehmen sie diese Gewissheit, haben Sie mit Toten gesprochen, oder sonstige parapsychologische Quellen, die wir Normalbürger nicht kennen?
    Ob es einen Gott gibt oder nicht ist ein großes Geheimnis und wie es ja schon heißt eben Glaubenssache. Es ist eine ziemliche Anmaßung so eine Behauptung aufzustellen und damit indirekt alle Gläubigen als Phantasten etc. hinzustellen.
    Wir alle werde bei unserem Tod, oder besser gesagt danach wissen ob es einen Gott gibt oder nicht. Alles andere ist total Spekulation oder eben Glaubenssache.
    Sie können es deshalb behaupten, weil derjenige der eine existenzielle Behauptung aufstellt nachweispflichtig ist. Solange es also keinen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt, ist es wohl anzunehmen das es keinen gibt. Und damit sind weder Argumente gemeint wie "Es gibt Gott, der Beweis ist ja das ICH existiere" noch eine kindische Nullargumentation wie "Beweis doch das es keinen gibt".
    Und die diversen Gottesbeweise, die wir "Ungläubigen" nicht erkennen wollen halten irgendwie wohl keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand.
  10. #119

    [QUOTE=Glossator;10308248]1)

    3) Es ist mir schleierhaft, wie sich A. bei uns diskriminiert fühlen können.

    Um den Schleier etwas zu lüften: wenn im Sozialen Bereich (mein Berufsfeld) durch das Subsidiaritätsprinzip kirchliche Träger einen wesentlichen Teil der Arbeitsstellen stellen und ich als Atheist dort keinen Job finde, obwohl der Glaube für die Berufsausübung in einigen Bereichen NULL zum Tragen kommen, sondern wir es hier mit einer "Historie" zu tun haben...ja, dann fühle ich mich diskriminiert!

    Und ich würde nie in eine Kirche eintreten, um einen Job zu bekommen, und zwar aus Respekt vor dem Glauben!








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