DPADas Stadt an der Ostsee wollte alles richtig machen und zugewiesene Asylbewerber in ein Wohngebiet integrieren. Doch dann zeigte ein TV-Bericht, wie Anwohner gegen die neuen Nachbarn ätzen. Seitdem hat Wolgast sein Image weg. Jetzt will auch noch die NPD einen Fackelzug veranstalten.
NPD will in Wolgast vor Asylbewerberheim ziehen - SPIEGEL ONLINE
"mit Fackeln vors asylbewerberheim ziehen"..fehlen nur noch die Mistgabeln und der braune Pöbel wird seinem Image gerecht...
und bei den Ostdeutschen einen Nährboden der durch den Verfassungsschutz unterstützt und politisch geduldet wird.
Wieso wird Frau Merkel und Herr Gauck alles Ostdeutsche nicht aktiv?
Ich finde es jedes Mal bemerkenswert, dass sich Städte und Gemeinden "gegen das braune Image" wehren, dennoch nichts dagegen unternehmen. Wir besitzen auch in einer Demokratie genügend und umfassende Rechte, um antidemokratische Umtriebe in ihre Schranken zu weisen. Dies aber wird allseits durch deutsche Behörden nicht genutzt. Aber genau das scheint bewusst gesteuert zu werden, nachdem wir über ein breitgestreutes Nazi-Sympathisantentum deutscher Behörden bereits ausführlich ausführlich unterrichtet wurden. Na dann: Willkommen im Naziland!
Man kann die Menschen natürlich auch ganz einfach als "absolute Verlierer" betiteln und in einem Ghetto zusammenpferchen.
Was das Ergebnis ist, sah man in Rostock und sieht es jetzt in Wolgast. Solche Zustände, wie sie der Bürgermeister fördert, sind ein gefundenes Fressen für die Rechten.
Bleibt in diesem Zusammenhang noch anzumerken, dass Sellerings "Großer" Koalition in Schwerin zu Wolgast nichts Dümmeres einfällt, als bei ihrer willkürlichen und verlogenen "Anpassung der Gerichtsstrukturen an die Kreisgebietsreform" das erst kürzlich für Millionen sanierte Wolgaster Amtsgericht zu schließen. Wie höhnte ein Nazi dazu im Landtag: "Der Staat zieht sich aus der Fläche zurück — wir bleiben!".