immerhin gibt es in ecudaor eine presse, die es wagt die regierung zu kritisiern/beleidigen. in deutschland ist das nciht vorstellbar. hier bleibt die presse genau in der linie der regierung.
AFPFrieden, Wahrheit, Gerechtigkeit? WikiLeaks-Gründer Assange lobt Ecuador -ein Land, in dem Journalisten wegen Präsidentenbeleidigung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt werden. Ecuadors Präsident zeigt sich beeindruckt von diesen Worten, man prüfe Assanges Asylantrag ausführlich.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...840110,00.html
immerhin gibt es in ecudaor eine presse, die es wagt die regierung zu kritisiern/beleidigen. in deutschland ist das nciht vorstellbar. hier bleibt die presse genau in der linie der regierung.
Die Macht der "Diktatur Presse" haben wir z.B. im Fall Wulff gesehen. Komischerweise gab es keine tagelangen Berichte darüber, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf Basis der absurden Anschuldigungen der Presse. Aber gut, es bleibt das Bobbycar und kostenloses Übernachten bei Freunden. Ein Skandal!
Meinungsfreiheit ist wichtig, diese aber zum bewußten Verbreiten von Lügen oder für persönliche Schlammschlachten zu missbrauchen, untergräbt die Demokratie.
peinlich ...... für spon :
Der deutsche §90 StGB gehört in die Reihe der Paragrafen, die man ohne Probleme als politisches Strafrecht bezeichnen kann: historisch von der Majestätsbeleidigung abstammend kennt er nicht unter 3 Monaten und bis zu 5 Jahren Haft für jenen, der öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Bundespräsidenten verunglimpft
und unser freundlicher herr wulff hatte schon mal den einsatz von eben diesem paragrafen verlangt ........
tja lieber spon : keine ahnung aber immer schön auf den anderen rumdreschen . kritische berichterstattung ist wohl eher HIER ein fremdwort .
propagierte Transparenz in der Politik passt ja bestens zu Ecuador. Ein Witz der Geschichte, dass Assange nun gerade in Ecuador Asyl suchen muss, weil die Regierung dort die USA bekämpft und sich gern umschmeicheln läßt. In der Not muss man wohl faule Kompromisse eingehen. Aber warum nicht gleich Asyl in Nordkorea, die freiheitlichste und transparenteste Nation überhaupt. Dort ist man vor einer Auslieferung in die USA am sichersten.
"immerhin gibt es in ecudaor eine presse, die es wagt die regierung zu kritisiern/beleidigen. in deutschland ist das nciht vorstellbar. hier bleibt die presse genau in der linie der regierung."
Unter welchem Stein leben Sie denn? Unsere Zeitungen sind voll von Kritik an Regierungen (jeder parteipolitischen Richtung). Irgendwas läuft in Deutschland allerdings falsch, wenn es offenbar immer noch genug Leute gibt, die unsere fundamentalen Freiheitsrechte nicht sehen oder sehen wollen. Gefährlich.
Bitte erzählen Sie mehr über Ihr Paralleluniverum - das klingt ziemlich interessant. Der deutsche Staat von dem Sie sprechen existiert in dieser Realität seit 22 Jahren nicht mehr.
Übrigens hat die hiesige Presse vor wenigen Monaten den Rücktritt des Bundespräsidenten erzwungen...
... irgendwie wird dieser Wirrkopf immer schräger.
neben dem platz 104 für ecuador sollte man sich vielleicht auch dir positionen demokratischer leuchtfeuer anschauen:
ungarn: 40
griechenland: 70
bulgarien: 80 (schlechtestes eu-land)
deutschland: 16
usa: 47
israel: 92
keine aufstellung, die journalistenverfolgung in ecuador enstchuldigt, sondern die suggestion ins rechte licht rückt, bei uns und unseren nationalen freunden sei alles in ordnung und wir würden uns alle im wesentlichen auf platz 1 tummeln. dort finden sich übrigens finnland und norwegen.
mfg, carsten