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Asylantrag des WikiLeaks-Gründers: Assange preist Ecuador als Hort der Wahrheit

AFPFrieden, Wahrheit, Gerechtigkeit? WikiLeaks-Gründer Assange lobt Ecuador -ein Land, in dem Journalisten wegen Präsidentenbeleidigung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt werden. Ecuadors Präsident zeigt sich beeindruckt von diesen Worten, man prüfe Assanges Asylantrag ausführlich.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...840110,00.html
  1. #150

    keine Prinzipien

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frieden, Wahrheit, Gerechtigkeit? WikiLeaks-Gründer Assange lobt Ecuador -ein Land, in dem Journalisten wegen Präsidentenbeleidigung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt werden. Ecuadors Präsident zeigt sich beeindruckt von diesen Worten, man prüfe Assanges Asylantrag ausführlich.
    Damit dürften seine Prinzipien auch dargestellt worden sein.
    Seine Haut ist ihm wohl wichtiger als sein Erbe.
    Dass die USA bereits am Intervenieren ist, dürfte klar sein.
    Viel Glück!
  2. #151

    3456789

    Zitat von sophistocat Beitrag anzeigen
    Warum ist es eigentlich für einige Leute so schwer zu ertragen, daß jemand, der mal eine ganz gute Idee hatte, ansonsten sehr banal und schäbig sein kann?............................................. ..............................................
    Gute Frage. Woran ist Amenophis IV (Echnaton) gescheitert? Viele Menschen wollen gar nicht die Idee verstehen, wie wollen sich in ihrer Horde geborgen fühlen. Dazu gehört ein Leithammel, dessen Bild verehrt wird. Deshalb wird zu Ideen ja auch immer der Ideengeber verehrt.
  3. #152

    Zitat von darksystem Beitrag anzeigen
    Schlechtes Argument. Schweden und die gesamte EU haben ebenfalls solche Abkommen abgeschlossen.
    Im Moment besteht von GB aus gar keine Gefahr da es keinen Haftbefehl von Interpol auf Basis einer US-Anklage gibt. Das wid sich ändern sobald die "Sache" in Schweden "erledigt" ist.
    Es gibt bisher keinen Haftbefehl. Korrekt. Deshalb wurde Assange bisher nicht ausgeliefert. Korrekt.
    Ob der Haftbefehl ausgestellt wird, ist völlig unabhängig davon ob die "Sache in Schweden" erledigt ist.
    Die USA interessiert bei der Ausstellung des Haftbefehles nämlich nicht die Bohne, ob sich Assange gerade in Schweden vor Gericht befindet oder sich in einem englischen Landhaus in der Nase popelt.
    Falls er sich allerdings in Schweden befindet, gibt es immerhin - im Gegensatz zu GB - eine juristische Hürde: Von Schweden aus wird nur ausgeliefert bei Vergehen, die auch in Schweden strafbar sind, was bei einer "Verschwörung zum Geheimnisverrat" nicht der Fall ist.
    In GB gibt es diese Hürde nicht.
    Haben Sie diese logische GEdankenkette jetzt verstanden?

    Zitat von darksystem Beitrag anzeigen
    (...)Assange kann auch durchaus als politisch verfolgter gelten. In fast jedem Land dürfte die Offenlegung von Informationen welche "unbequem" für die Regierung sind strafbar sein. Wenn durch Lücken des Schweigens herauskommt das in China/Nordkorea/Iran/Irak etc. Menschen gefoltert werden ist es für D ein Skandal, bei den USA (selbst getan oder geduldet, spielt keine Rolle)... naja, da gehört der Veröffentlicher natürlich hinter Gitter.

    Typisch deutsche Doppelmoral.
    Ich habe erstens nie behautet, daß Assange hinter Gitter gehört. Ich habe behauptet, daß er ein überschätzter, eitler Narziss ist. Davon gibts viele, wenn die alle hinter Gitter sollen ist kein Platz mehr im Knast frei.
    Ich würde mich allerdings auch nicht zu der Maßlosigkeit versteigen, Assange als politsch Verfolgten zu bezeichnen - und en passent die USA mit China/Nordkorea/Iran/Irak gleich zu setzten.
    Im aktuellen Spiegel ist übrigens rein zufällig der Bericht eines aus Nordkorea geflohenen KZ-Insassen. Den könnten Sie sich evtl. mal zu Gemüte führen. Damit Sie wissen, wovon Sie reden.
  4. #153

    ...

    In Ecuador gibt seit Anfang der 90er einen extremem Journalismus der "Angst und Schrecken" verbreitet. Es wird nur über Mord und Totschlag und Gefahren um Leib und Leben berichtet. Darüber hinaus werden seit dem die Hauptverlage von elitären Industriellen-Familien geführt. Es gab bzw. gibt eine Minderheit in Ecuador die bisher alles gesteurt hat, unahängig davon welcher Präsident an der Macht war. Erst seit dem Correa an der Macht ist gibt es nennenswerten Fortschritt und es entsteht dadurch eine neue Mittelschicht. Der Bevölkerung geht es seit seinem Antritt sehr viel besser. Es wurde unter Anderem die komplette behördliche Verwaltung renoviert/modernisiert und auf den technisch aktuellsten internationalen Standart gesetzt. Ein neues Verkehrsnetzt ist entstanden, wirtschafteliche unabhängigkeit und die Förderung von Kleinunternehmen. Sachen die zuvor in diesem land in so kurzer Zeit unrealisierbar waren. Die Machtelite in Ecuador ist die Einzige die sich tatsächlich beschwert bzw. leidet. Die besagten Journalisten gehörten habe eine Hetzkampagne gegen Correa betrieben. Wer einen halbwegs gebildeten Ecuadorianer kennt wird es bestätigen können...
  5. #154

    Zitat von mr.brand Beitrag anzeigen
    ...Im Großen und Ganzen hat es sich aber gelohnt, da eine Menge Schweinereien sonst wohl nie ans Licht gekommen wäre...
    Kriegsverbrechen gehören nun einmal aufgeklärt und bestraft - völlig egal wer Diese begeht...
    Das man von ihnen nur *einmal* einen Nachweis dieser sog. "Schweinereien" oder "Kriegsverbrechen" bekommen wuerde, gehoert allerdings inzwischen auch in's Reich des Osterhasens und Pfingstlamms.

    Hauptsache "Die Legende lebt"!








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