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Astronomisches Modell: Milchstraße hat Milliarden erdähnliche Planeten
AFP/ ESO/ L. CalcadaEin europäisches Forscherteam hat neu abgeschätzt, wie viele lebensfreundliche Planeten es in unserer kosmischen Nachbarschaft geben könnte. Die Zahl fällt extrem hoch aus - auch wenn viele der Himmelskörper wohl regelmäßig von Strahlungsblitzen geröstet werden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...824575,00.html
- #120 02.04.2012 20:07 von
- #121 02.04.2012 21:31 von
Weder noch; eine Singularität hat keinen Raum, andernfalls wäre es keine Singularität. Wenn die Welt auf eine Singularität komprimiert ist, dann gibt es kein Maß für einen Raum. Die Begriffe "groß" und "klein" verlieren dann jeden Sinn! Den absoluten Raum gibt es nicht. Raum ist nur dort, wo Materie oder Energie vorhanden ist und den Maßstab liefert für den Raum, z.B. die Wellenlänge elektromagnetischer Strahlung.
Niemand weiß bisher, wie Raum und Zeit in der Singularität wirklich aussehen. Deshalb passen ART und Quantenphysik nicht zusammen. Wahrscheinlich gibt es gar keine Singularität beim Urknall, sondern eine Art Gegenbewegung. - #122 03.04.2012 08:03 von
- #123 03.04.2012 13:44 von
Nunja, hier ging es um die Frage, ob denn irgendwo Leben existiert und wenn ja, ob wir da überhaupt etwas von mitkriegen. Der OP meinte zu beiden Fragen nein. Zur zweiten stellte er irgendwelche Radiusberechnungen an, die auf der Prämisse beruhen, dass Signale ja hin & her gehen müssen.
Zur ersten Frage würde ich persönlich antworten "Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja.". Inzwischen muss ich aber einräumen, dass zur zweiten Frage einfach eine genaue Definition fehlt. Ist die Definition "Existiert jetzt und heute irgendwo im Weltall außerhalb der Erde intelligentes Leben.", so wird diese Frage sich in der Tat nur sehr schwer beantworten lassen. Die Definition war, "Und selbst, wenn es das irgendwo geben würde, würden wir davon nichts mitkriegen.". Nun, bei solchen Entfernungen, die es im Universum gibt, spielt - wie das Sonnenbeispiel auch so schön zeigt - das heute und jetzt eigentlich keine große Rolle, denn das Wissen würde uns nicht viel nützen. Und genauso habe ich die Definition verstanden. Als die generelle Frage nach Leben außerhalb der Erde. Und da ist die angestellte Radiusberechnung einfach verkehrt. Aber wie gesagt nur dann, wenn man auf das Heute und jetzt keinen Wert legt. Aber dann ist schon die Frage, ob es auf dem Mond jetzt Leben gibt, nicht beantwortbar. - #124 03.04.2012 22:18 von
Alles klar!
Was ich schon immer vermutete, - nichts genaues weiss man nicht.
Es wäre ja schön, wenn die Wissenschaftler das so erklären würden. Wie z.B. es sind Hypothesen, man vermutet, nichts ist bewiesen.
Aber wenn jemand die Theorie des Urknalls in Frage stellt, ist er sofort ein Ignorant von Gestern, mit dem man noch nicht einmal diskutiert.
Das mag unter angestellten Wissenschaftlern ok sein, die wollen ihre Position behalten.
Aber gerade hier im Forum sollte man da umso freier sich über die grundlegenden Fragen unterhalten.
Auch wenn es über die Ideen von Irek ist. - #125 04.04.2012 08:28 von
Man wird nie alles wissen. Das ist nichts Neues.
Mir ist kein Wissenschaftler bekannt, der anderes behauptet hätte. Es sind die Medien und die Autoren von Trivialliteratur (Däniken, v.Buttlar u.a.), die mit Sensationsmeldungen und eigenwilligen "Theorien" als Wahrheiten Kasse machen wollen.Es wäre ja schön, wenn die Wissenschaftler das so erklären würden. Wie z.B. es sind Hypothesen, man vermutet, nichts ist bewiesen.
So einfach ist es auch wieder nicht. Der Urknall ist gut begründet und man hat sich bis auf den winzigen Bruchteil einer Sekunde an ihn herangetastet. Man weiß aber nicht, wie er genau ausgesehen hat. Es ist letztlich die Division einer Zahl durch Null.Aber wenn jemand die Theorie des Urknalls in Frage stellt, ist er sofort ein Ignorant von Gestern, mit dem man noch nicht einmal diskutiert.
Zwischen Wissenschaft und den Ideen von Irek liegen wahre Welten. Natürlich kann man sich auch über beliebige Fiktionen und Schöpfungsberichte unterhalten, aber das ist dann keine Wissenschaft.Aber gerade hier im Forum sollte man da umso freier sich über die grundlegenden Fragen unterhalten.
Auch wenn es über die Ideen von Irek ist.
Die Grundlagen von Wissenschaft bleiben immer noch Empirie mittels Beobachtung oder Experiment und die Logik. An den Grenzen des Erkenntnis- und des Vorstellungsvermögens ist allerdings auch die Wissenschaft zunächst auf spekulative Hypothesen angewiesen, die dann jedoch kritisch überprüft werden. Forschung ist ein dynamischer und langwieriger Prozess und unsere Kindeskinder werden auch noch Forschung betreiben. Man sollte sich überlegen, dass der Homo sapiens etwa 200.000 Jahre alt ist und erst in den letzten 400 Jahren die Erkenntnisse explosionsartig gewachsen sind.
Durch die öffentlichen Medien kann der Bürger heute an der laufenden Arbeit der Wissenschaftler teilhaben. Das heißt aber auch, dass manche Meldungen voreilig und manche Erkenntnisse vorläufig sind, so wie die Neutrinoberichte kürzlich. Es wäre wenig sinnvoll, einen Künstler oder Handwerker und seine Werke nur an einem Zwischenprodukt zu beurteilen! Die Forscher sind auf Zusammenarbeit und auch auf öffentliche Ressourcen angewiesen und können sich daher nicht von der Welt abschließen, bis sie endgültige Resultate haben.
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