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Astronomie: Forscher glauben an Abermilliarden erdähnliche Planeten

Wann erspähen*Astronomen endlich einen Planeten, der Leben ermöglicht? Neue Beobachtungen zeigen, dass jeder vierte sonnenähnliche Stern einen Planeten wie die Erde besitzen könnte. Außerirdische Wesen wären demnach wohl keine Seltenheit.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...726108,00.html
  1. #200

    Nachhaltigkeit

    Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    Vielleicht lohnt es dann doch eher, einen besseren Antrieb zu entwickeln.
    Das in jedem Falle. Aber aus vielen Gründen wird man sich auch damit deutlich unterhalb der Lichtgeschwindigkeit bewegen. Eine Reise zu einem anderen Sternensystem würde dann wohl immer noch eher Jahrhunderte als Jahre dauern.
    Zum Thema Finanzierung von Jahrtausendprojekten: Wir fliegen deswegen nicht zum Mars, weil dafür 20 Jahre durchgehender Finanzierung nötig werden, d.h. 4 US-Legislaturperioden. Ohne kalten Krieg ist das kaum durchzuhalten.
    Wir müssen Projekte durchführen, deren voller Nutzen nicht mehr zu Lebzeiten der Initiatoren anfällt. Das kommt heutzutage immer mehr außer Mode - aber sonst werden wir gar nichts Nachhaltiges schaffen.
  2. #201

    Nur unter der Bedingung ...

    Zitat von Knutie Beitrag anzeigen
    Aber so lange man keine Vergleichsmöglichkeiten hat, kann man nur davon ausgehen, dass die Entwicklung des Planeten und der Biospäre durchschnitllich normal verlaufen ist.
    ... dass sich später mehrzelliges Leben und Intelligenz entwickelte. Das kann eine exotische Bedingung sein. Für die allgemeine Entwicklung einer Biosphäre taugt unsere Erde kaum als typisches Beispiel.
  3. #202

    Mea culpa

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Wenn es Ihnen darum geht, dann sollten Sie auch entsprechend korrekt zitieren und dies in der Schriftform zum Ausdruck bringen.
    Da haben Sie Recht. Ich hätte den (bedingten) Wahrscheinlichkeitsbegriff an dieser Stelle nicht einführen sollen ohne gleichzeitig entsprechende Prämissen zu benennen.
  4. #203

    Lebenszone

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Insgesamt würde mich natürlich interessieren, wie Sie bei der Berechnung oder Schätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrer höherer Lebensformen auf ein "komplexes Problem mit vielen unbekannten Parametern" kommen. Stellen Sie Ihre Formeln doch mal hier vor.
    Ich habe dafür keine Formeln, sondern verweise noch einmal auf die Lebenszonenthematik, die auf der Grundlage bestimmter naturwissenschaftlicher Annahmen durchaus quantitativ valide Schätzungen ermöglicht (ähnlich dürften die zitierten Forscher wohl auch vorgegangen sein):

    http://www.br-online.de/br-alpha/alp...8268896562.xml
  5. #204

    Hoffnung

    Sollte im Weltall ein von einer Art Menschen bewohnter Planet entdeckt werden kann man nur hoffen, dass die Bewohner dieses Planeten nicht so kurzsichtig-egoistisch-blöde sind, wie die politisch Verantwortlichen unserer Erde. Ich denke, dass das Trauerspiel auf unserem Planeten einmalig ist. Alleine eine Steigerung des Patrionismus- und Nationalismuswahns auf unserer Erde ist wohl nicht mehr zu überbieten!!!
  6. #205

    Evolution kennt keinen Perfektionismus

    Zitat von alibaba2010 Beitrag anzeigen
    Sollte im Weltall ein von einer Art Menschen bewohnter Planet entdeckt werden kann man nur hoffen, dass die Bewohner dieses Planeten nicht so kurzsichtig-egoistisch-blöde sind, wie die politisch Verantwortlichen unserer Erde. Ich denke, dass das Trauerspiel auf unserem Planeten einmalig ist. Alleine eine Steigerung des Patrionismus- und Nationalismuswahns auf unserer Erde ist wohl nicht mehr zu überbieten!!!
    Die Evolution treibt immer nur soviel Aufwand, wie zum Überleben notwendig ist. Perfektionismus ist ihr unbekannt, da er ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis hat. Es genügt, wenn man nicht ganz so dumm ist wie die Arten bzw. Artgenossen, mit denen man konkurriert.


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