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Assange-Gegner: WikiLeaks-Aussteiger haben Datenschatz entführt
Es sind brisante Enthüllungen über die Enthüllungsplattform: Ehemalige WikiLeaks-Mitarbeiter um Daniel Domscheit-Berg haben große Teile des Datenmaterials "sichergestellt", auch die Software haben die Aussteiger mitgenommen. Das berichtet Domscheit-Berg in seinem Buch "Inside WikiLeaks".
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...744456,00.html
- #10 09.02.2011 10:45 von
Dr.
In diesem Fall behindert man sich allerdings nur gegenseitig. Openleaks wird ein wikileaks 2.0-Abklatsch. Es fehlt einfach die klassische Diskussionsrunde und die Informationsfreiheit. Wenn Verträge bzw. die Vertriebswege festgelegt werden, dient das defintiv nicht der Sache an sich...
- #11 09.02.2011 10:45 von
Frage
Lassen die geplanten Veröffentlichungen über US-Banken deswegen auf sich warten?
- #12 09.02.2011 10:46 von
Rivalität?
Vielleicht bin ich ja nicht so ganz im Bilde, aber mir fehlt die Begründung, weshalb dieser Herr sich abgewandt hat und was er nun im Schilde führt. Im ersten Moment fühlt es sich für mich eher an wie Neid oder Eifersucht, nicht aber nach "Verantwortungsbewusstsein" oder "Schadensbegrenzung" o. Ä.
- #13 09.02.2011 10:47 von
...
Der hat ja alles, um WikiLeaks und dessen Ruf zu zerstören. Erst klaut er Daten, mißbraucht also das Vertrauen der Informanten, dann zerstört er die Infrastruktur von WL und entpuppt sich jetzt auch noch als absolut unsympathischer Egomane, bei dem einen so ein bißchen Ekel hochkommt. Man muß ja meinen, die CIA hätte den installiert...
- #14 09.02.2011 10:48 von
Voyeure
Dieser Wunsch wird wohl nicht in Erfüllung gehen, hoffen doch sicher einige Voyeure auf Sensatiönchen.
Hr. Domscheit-Schlagmichtot tut sich keinen Gefallen wenn er ins eigene Nest pinkelt, aber das hat er wohl nicht verstanden.Langsam kann es einem egal sein was z.T. Wikileaks passiert, es ist nur noch peinlich - #15 09.02.2011 10:49 von
Kinderkram
Du meine Güte, da haben Leute ein Projekt am Laufen, das sich auf die Entwicklung des Selbstverständnisse von Demokratien weltweit auswirkt und politisches Handeln in Frage stellt und dann geht das Ganze den Bach runter, weil sie sich intern in die Wolle kriegen. Wie im Buddelkasten: "Das ist aber mein Backförmchen und ICH bestimme, wo der Sandkuchen hinkommt.".
Mich erinnert die ganze Sache an die nächtelangen Diskussionen und nutzlosen Flamewars, die man in den frühen Neunzigern um Sprachsyntax im Mud Morgengrauen geführt hat. Genauso zersetzend, ermüdend und letztlich nutzlos. Nur gings da um eine pillepalle-Freizeitbeschäftigung und nicht um Dinge von weltpolitischer Bedeutung.
Schade auch, Wikileaks/Openleaks-Leute: verkackt und für die Welt verloren. Schade um die vertane Chance und es wird nicht mal mehr in den Geschichtsbüchern landen, obwohl ihr alle Chancen hattet. - #16 09.02.2011 10:50 von
ausgerechnet der Egomane Domscheit-Berg
schwingt sich dazu auf einen anderen Egomanen, Assange, vorfuehren zu wollen. Das kann nur nach hinten losgehen, wirkt peinlich und muss wohl als PR-Nummer in Sachen Buchverkauf angesehen werden, auf welche die serioesen Journalisten, auch prompt reinfallen. da kann man nur muede gaehnen...es lebe der investigative Journalismus.
- #17 09.02.2011 10:54 von
-
Sie müssen Bayer, Sachse oder Schwabe sein - von Seefahrt keine Ahnung, oder? Es heißt keineswegs, die Ratten gingen bei Sturm von Bord. Sie verlassen das sinkende (Präsens, keineswegs Futur, schon gar kein Konjunktiv) Schiff.
Ratten als Indikator für die Katastrophe, die sind eigentlich recht schlau und abgehauen, wenn's brenzlig wurde und sie selbst nix mehr ausrichten konnten. Heutzutage gilt es aber offenbar als besonders clever, auf dem sinkenden Schiff zu bleiben und so hat sich der Spruch tatsächlich zur Beschimpfung entwickelt.
Mal sehen, wann harte Business-Kasper auch verächtlich ein "Der Typ steigt vom toten Pferd ab" am Priem vorbei zischen :D - #18 09.02.2011 10:55 von
- #19 09.02.2011 10:56 von
Wäre einer hier anders
Ich glaube das ist symphtomatisch. Ein paar Idealisten tun sich zusammen, einer wird berühmt, die anderen sind dadurch beleidigt und schon ist das Projekt gestorben.
Stellt sich die Frage ob irgendeiner hier anders wäre.
Der Egoist ist immer der andere.
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