Assange-Gegner: WikiLeaks-Aussteiger haben Datenschatz entführt

Es sind brisante Enthüllungen über die Enthüllungsplattform: Ehemalige WikiLeaks-Mitarbeiter um Daniel Domscheit-Berg haben große Teile des Datenmaterials "sichergestellt", auch die Software haben die Aussteiger mitgenommen. Das berichtet Domscheit-Berg in seinem Buch "Inside WikiLeaks".

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...744456,00.html
  1. #10

    Dr.

    Zitat von berpoc Beitrag anzeigen
    Wettbewerb belebt eben das Geschäft und dient dem Verbraucher.
    In diesem Fall behindert man sich allerdings nur gegenseitig. Openleaks wird ein wikileaks 2.0-Abklatsch. Es fehlt einfach die klassische Diskussionsrunde und die Informationsfreiheit. Wenn Verträge bzw. die Vertriebswege festgelegt werden, dient das defintiv nicht der Sache an sich...
  2. #11

    Frage

    Lassen die geplanten Veröffentlichungen über US-Banken deswegen auf sich warten?
  3. #12

    Rivalität?

    Vielleicht bin ich ja nicht so ganz im Bilde, aber mir fehlt die Begründung, weshalb dieser Herr sich abgewandt hat und was er nun im Schilde führt. Im ersten Moment fühlt es sich für mich eher an wie Neid oder Eifersucht, nicht aber nach "Verantwortungsbewusstsein" oder "Schadensbegrenzung" o. Ä.
  4. #13

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind brisante Enthüllungen über die Enthüllungsplattform: Ehemalige WikiLeaks-Mitarbeiter um Daniel Domscheit-Berg haben große Teile des Datenmaterials "sichergestellt", auch die Software haben die Aussteiger mitgenommen. Das berichtet Domscheit-Berg in seinem Buch "Inside WikiLeaks"....
    Der hat ja alles, um WikiLeaks und dessen Ruf zu zerstören. Erst klaut er Daten, mißbraucht also das Vertrauen der Informanten, dann zerstört er die Infrastruktur von WL und entpuppt sich jetzt auch noch als absolut unsympathischer Egomane, bei dem einen so ein bißchen Ekel hochkommt. Man muß ja meinen, die CIA hätte den installiert...
  5. #14

    Voyeure

    Zitat von skorpianne Beitrag anzeigen
    Weh interessiert es, ob sich irgend ein Heini auf Assenge-"Berühmtheit" reitend, bereichern will? Ich hoffe, das Buch kauft niemand.
    Dieser Wunsch wird wohl nicht in Erfüllung gehen, hoffen doch sicher einige Voyeure auf Sensatiönchen.
    Hr. Domscheit-Schlagmichtot tut sich keinen Gefallen wenn er ins eigene Nest pinkelt, aber das hat er wohl nicht verstanden.Langsam kann es einem egal sein was z.T. Wikileaks passiert, es ist nur noch peinlich
  6. #15

    Kinderkram

    Du meine Güte, da haben Leute ein Projekt am Laufen, das sich auf die Entwicklung des Selbstverständnisse von Demokratien weltweit auswirkt und politisches Handeln in Frage stellt und dann geht das Ganze den Bach runter, weil sie sich intern in die Wolle kriegen. Wie im Buddelkasten: "Das ist aber mein Backförmchen und ICH bestimme, wo der Sandkuchen hinkommt.".

    Mich erinnert die ganze Sache an die nächtelangen Diskussionen und nutzlosen Flamewars, die man in den frühen Neunzigern um Sprachsyntax im Mud Morgengrauen geführt hat. Genauso zersetzend, ermüdend und letztlich nutzlos. Nur gings da um eine pillepalle-Freizeitbeschäftigung und nicht um Dinge von weltpolitischer Bedeutung.

    Schade auch, Wikileaks/Openleaks-Leute: verkackt und für die Welt verloren. Schade um die vertane Chance und es wird nicht mal mehr in den Geschichtsbüchern landen, obwohl ihr alle Chancen hattet.
  7. #16

    ausgerechnet der Egomane Domscheit-Berg

    schwingt sich dazu auf einen anderen Egomanen, Assange, vorfuehren zu wollen. Das kann nur nach hinten losgehen, wirkt peinlich und muss wohl als PR-Nummer in Sachen Buchverkauf angesehen werden, auf welche die serioesen Journalisten, auch prompt reinfallen. da kann man nur muede gaehnen...es lebe der investigative Journalismus.
  8. #17

    -

    Zitat von systemmirror Beitrag anzeigen
    Leute die das Schiff verlassen, wenn es stürmisch wird, sind im Seemannsgebrauch einfach nur Ratten.
    Sie müssen Bayer, Sachse oder Schwabe sein - von Seefahrt keine Ahnung, oder? Es heißt keineswegs, die Ratten gingen bei Sturm von Bord. Sie verlassen das sinkende (Präsens, keineswegs Futur, schon gar kein Konjunktiv) Schiff.

    Ratten als Indikator für die Katastrophe, die sind eigentlich recht schlau und abgehauen, wenn's brenzlig wurde und sie selbst nix mehr ausrichten konnten. Heutzutage gilt es aber offenbar als besonders clever, auf dem sinkenden Schiff zu bleiben und so hat sich der Spruch tatsächlich zur Beschimpfung entwickelt.

    Mal sehen, wann harte Business-Kasper auch verächtlich ein "Der Typ steigt vom toten Pferd ab" am Priem vorbei zischen :D
  9. #18

    Keil

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Du meine Güte, da haben Leute ein Projekt am Laufen, das sich auf die Entwicklung des Selbstverständnisse von Demokratien weltweit auswirkt und politisches Handeln in Frage stellt und dann geht das Ganze den Bach runter, weil sie sich intern in.....
    Vollste Zustimmung. Genau das habe ich auch gedacht.

    Wobei: Der Verdacht liegt nahe, dass ein Keil zwischen die beiden getrieben wurde. Dann wäre es "schade" wenn die beiden das nicht durchschaut und drübergestanden haben.
  10. #19

    Wäre einer hier anders

    Ich glaube das ist symphtomatisch. Ein paar Idealisten tun sich zusammen, einer wird berühmt, die anderen sind dadurch beleidigt und schon ist das Projekt gestorben.
    Stellt sich die Frage ob irgendeiner hier anders wäre.
    Der Egoist ist immer der andere.