Sind die Euro-Skeptiker. Auch die legen sich mit dem System an und werden dafür als Rechtspopulisten und Europafeinde diffamiert.
Der Westen versagt im Angesicht seiner Kritiker: Assange, Anonymous, Occupy - wer sich mit dem System anlegt wird zum Straftäter erklärt und muss um seine Sicherheit fürchten.
Julian Assange: Das Vertrauen in den Rechtsstaat ist zerbrochen - SPIEGEL ONLINE
Sind die Euro-Skeptiker. Auch die legen sich mit dem System an und werden dafür als Rechtspopulisten und Europafeinde diffamiert.
Ah ja, "könnte". Somit wären wir mal wieder im Reiche des Fiktiven. GB hätte ihn als enger Verbündeter der USA schon längst ausliefern können. In Schweden soll er lediglich vernommen werden wegen nicht gerade schöner Vorwürfe. Die Behauptung AugsteinJrs, er würde vor "dem Unrecht" (wieso schreibt er nicht gleich "vor dem Bösen"?) fliehen, ist eigentlich nur zweifellos linke notorische Stimmungsmache gegen die USA, wie üblich.Julian Assange ist ein Flüchtling. Aber er flieht nicht vor dem Gesetz. Sondern vor dem Unrecht. Er weiß, was ihm blühen könnte.
Es ist ja nicht so das die USA bereits einen Auslieferungsantrag gestellt haben, vielmehr haben sie immer noch nicht genügend Beweise vorlegen können um einen Richter dazu zu bewegen dies zu tun. Aber es ist ja sicher reiner Zufall das dem Assange Vergewaltigung vorgeworfen wird in dem Augenblick in dem die Amis ihm Spionage vorwerfen.
vielen Dank für Ihren Beitrag! Einfach toll! Solche Artikel vermißt man bei Spiegel. Aber ähnliche Gedanke gehen bei vielen durch den Kopf, wenn man die Entwicklung der letzten Jahren etwas mitverfolgt. Und leider es wird immer krasser...
Hoffentlich Sie müssen nicht Gedanken um Ihren Job wegen diesem Artikel machen...
Herr Augstein sieht vor lauter vermeintlich bösen und intriganten Bäumen den tatsächlichen rechtsstaatlichen Wald nicht mehr.
Niemand muss schweigen. Daher können Sie diese verirrte und nichtssagende Systemkritik ja schreiben. Sie wird sogar veröffentlicht.
Visa und Mastercard? Unternehmen sind nicht staatlich und können ihre Entscheidungen selbst treffen.
Trick 17 von Schweden? Natürlich gab es keine Vergewaltigung. Medienhelden vergewaltigen nicht. Genausowenig wie Topbanker das nicht tun. Sie tun es einfach nicht.
Wir schauen alle einfach zu? Nein, wir sind dieser Staat. Wir bilden ihn und wählen die Parteien, die uns vertreten sollen.
Und: Die Alternative zur repräsentativen Demokratie wären regelmäßige Volksabstimmungen zu allen Fragen... ja... zu welchen eigentlich? Stimmt... Zu denen, die Herr Augstein zur relevant hält. Sorry, mein Fehler.
Mh, das ist mal eine Ansage, Herr Augstein. Der erste Kommentar zum Thema, der auch tatsächlich als solcher gekennzeichnet ist. Oh Wunder!
Da gäbe es aber noch einige Dinge, die mich brennend interessieren und mit der Datenlage zu tun haben. Ich verstehe ja, dass der Kolumnenplatz begrenzt ist, wünschte mir aber, dass einige Redakteure des SpOn die Axt nochmal an die verschiedensten Kerben legen würden. Im Moment aber und mit Verlaub, klingt der Kommentar nach dem, was allgemein, oft und gern als VT bezeichnet wird.
Das Ende des Kalten Krieges mit der Sowjetunion und ihren Allierten hat die Machthabenden im Westen verunsichert. Neben neuen Feinden im Ausland wird nun auch wie in McCarthys Zeiten nach neuen inneren Feinden gesucht. Der Kommunismus hat mittlerweile ausgedient. Also sind es andere.
kann ich Augsteins Meinung schwer vertragen. Hier hat er aber absolut Recht. Man muss sich einmischen, man muss nachfragen und unbequem sein. Das erhält eine Demokratie und einen Rechsstaat am Leben. Gerade die Entwicklung in den USA ist inzwischen extrem bedenklich. Und das unter einem Präsidenten Obama. Wer hätte das vor 4 Jahren gedacht..