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Assads Mann auf dem Golan: Im falschen Ort geboren

SPIEGEL ONLINEDer junge Araber Hamad Awidat lebt auf dem israelisch besetzten Teil der Golanhöhen. Er hat die israelische Staatsbürgerschaft - ist aber glühender Anhänger des syrischen Assad-Regimes. Von seinem Dorf aus verbreitet er dessen Staatspropaganda in die ganze Welt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860213.html
  1. #1

    Gut

    das der Spiegel sich traut auch zu zeigen das nicht alle Assad los werden wollen und im Prinzip stinkt doch die ganze revolutionäre(reaktionäre) Bewegung. Arabischer Frühling eher arabischer Spätherbst man denkt schön sieht das aus und endlich stehen sie auf aber man weiss auch was folgt ist der Winter. Da wär man wohl besser beim alten geblieben zeigt sich ja grade in Agypten etc....
  2. #2

    langsam.....

    ähneln sich die inhaltlich Berichterstattungen deren der arabischen Presse ( oder ehem. Stürmer ). Gibt,s konstruktive Vorschlaege ? Z.B., verhasste Juden nach Alaska ( Australienswueste, Nevada wäre nicht schlecht , Niederbayern oder Sahara, usw. ) umzusiedeln und 12000 km biblicher Wueste judenfrei zu machen und arabische Patrioten, denen 1/3 der Weltflaeche zu wenig ist ( die mittlerweile in Euroraum mehr als 15 mln gibt ) frenetisch samt deren demokratisch - brüderlichen Regierungen zu feiern ?
  3. #3

    Wie wunderbar einfach...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der junge Araber Hamad Awidat lebt auf dem israelisch besetzten Teil der Golanhöhen. Er hat die israelische Staatsbürgerschaft - ist aber glühender Anhänger des syrischen Assad-Regimes. Von seinem Dorf aus verbreitet er dessen Staatspropaganda in die ganze Welt.

    Araber berichtet vom Golan über Bürgerkrieg in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    ...ist die Lösung des Problems, wenn man sich nur den ersten Satz zu Herzen nimmt:

    "Wenn Hamad Awidats Leben so verlaufen wäre, wie er es geplant hatte, wäre der 28-Jährige an diesem Morgen in Tel Aviv. Er würde als Programmierer in einem großen internationalen Unternehmen arbeiten..."
    Ergo, gebt den Leuten vernünftige Arbeit und es herrscht Frieden!
    Diejenigen sind die Kriegstreiber die den Leuten keine anständige Arbeit geben wollen, weil sie am Leid oder der Angst der anderen verdienen!
  4. #4

    Teile-und-herrsche-Logik

    Ja, woher kommen all die Mauern und der Stacheldraht und der Hass? Vielleicht benötigen das einige, um sich besser fühlen zu können als andere.

    Die Frage von Staatsangehörigkeit und Nationalität ist auch in Deutschland nicht ganz unproblematisch, wie Google-Benutzer leicht erfahren können. Ebenso kann man bei Google erfahren, was am 01.01.1938 geschah.
  5. #5

    ein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der junge Araber Hamad Awidat lebt auf dem israelisch besetzten Teil der Golanhöhen. Er hat die israelische Staatsbürgerschaft - ist aber glühender Anhänger des syrischen Assad-Regimes. Von seinem Dorf aus verbreitet er dessen Staatspropaganda in die ganze Welt.

    Araber berichtet vom Golan über Bürgerkrieg in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    sehr guter Mann. Meinen Respekt, dass er seine Zeit opfert um die Wahrheit zu verbreiten. Lügen über Assad werden schon genug losgelassen. Jeder der Israel mag sollte übrigens froh sein, wenn Assad an der Macht bleibt. Wenn die radikalen Sunniten an die Macht kommen.....

    Im übrigen ist der Golan ein Teil Syriens und es ist nur der weitsicht, Güte und Vernunft Assads zu verdanken, dass es Israel noch nicht gelungen ist Assad in einen Krieg um den Golan zu verwickeln.
  6. #6

    Zitat von frank.w Beitrag anzeigen
    ...ist die Lösung des Problems, wenn man sich nur den ersten Satz zu Herzen nimmt:

    "Wenn Hamad Awidats Leben so verlaufen wäre, wie er es geplant hatte, wäre der 28-Jährige an diesem Morgen in Tel Aviv. Er würde als Programmierer in einem großen internationalen Unternehmen arbeiten..."
    Ergo, gebt den Leuten vernünftige Arbeit und es herrscht Frieden!
    Diejenigen sind die Kriegstreiber die den Leuten keine anständige Arbeit geben wollen, weil sie am Leid oder der Angst der anderen verdienen!
    Ein wenig arg simpel wie Sie argumentieren. Wenn der Mann tatsächlich was in seinem Fach kann, und auch wirklich arbeiten wollte, würde er sicher einen Job in einer anderer Firma bekommen, die nicht gerade an einem sicherheitsrelevanten Projekt arbeitet. Aber möglicherweise will er ja gar nicht, weil er lieber Propaganda für einen abgehalfterten Diktator macht, und für einen staatlich iranischen Propagandasender arbeitet, welcher Tag und Nacht für die Vernichtung des Landes wirbt, welches ihm die Freiheit gibt, sogar das zu tun.
  7. #7

    Drusen

    Wie im Nahen Osten so häufig eine weitere der vielen mysteriösen Religionsgemeinschaften, die nach strengen Regeln leben, nix von wegen Intergration, man bleibt unter sich.
    Die Golan Drusen haben sich nie zu Israel bekannt im Gegensatz zu denen in der Gegend von Haifa.
    In der israelischen Segregationsgesellschaft ist es auch leicht, in einer Parallelgesellschaft zu leben, da Integration staatlicherseits eigentlich abgelehnt wird ( Schulsystem, wen das interessiert).
    Das es nun Drusen gibt, die für Assad stimmen ist nicht weiter verwunderlich, da sie in Augen konservativer Muslime als Ketzer gelten und dementsprechend auch Verfolgungen erlitten, die sie in die Berge trieben.
  8. #8

    Zitat von martin-z. Beitrag anzeigen
    Jeder der Israel mag sollte übrigens froh sein, wenn Assad an der Macht bleibt. Wenn die radikalen Sunniten an die Macht kommen.....
    Dann was? Israel wird durch die Achse Iran-Syrien-Hezbullah weitaus unmittelbarer bedroht als durch alle anderen Strömungen des Mittleren Ostens. Syrien ist auch nicht sekulär wie manche es gerne darstellen. Die Scharia ist Teil der Justiz, die Arbeit mit Islamisten in Libanon und Iran unbestritten und das Regime selber so anti-semitisch wie es nur gehen kann. Ein sunnitisch geführter, syrischer Staat wäre keine größere Bedrohung als ein alawitisch-schiitischer. Tatsächlich gehen sich Saudi-Arabien und Israel nicht nur aus den Weg, sondern sehen im Iran einen gemeinsamen Feind. Aussprechen würde das natürlich keiner von beiden. Die Israelis fürchten nur, dass die Giftgasreserven im Bürgerkriegs-Chaos an Splittergruppen oder der Hezbullah fallen könnten. Der Fall Assads hingegen spielt ihnen in die Karten.

    Zitat von martin-z. Beitrag anzeigen
    Im übrigen ist der Golan ein Teil Syriens und es ist nur der weitsicht, Güte und Vernunft Assads zu verdanken, dass es Israel noch nicht gelungen ist Assad in einen Krieg um den Golan zu verwickeln.
    Satire? Wenn Israel es wöllte, könnte es - selbst ohne Bürgerkrieg - problemlos Damaskus erreichen. Israels Luftwaffe hat schon mehrfach den syrischen Luftraum durchflogen, während die syrische Luftabwehr nur daneben geschossen hat, wenn sie sie überhaupt etwas auf den Radarschirmen sehen konnte. Nur hat Israel kein Interesse sich am Bürgerkrieg zu beteiligen, würde es nur Assad nutzen und den Erosionsprozess kurzfristig aussetzen. Jerusalem ist klug genug, den Gang der Dinge einfach laufen zu lassen.
  9. #9

    Zitat von abc-xyz Beitrag anzeigen
    Dann was? Israel wird durch die Achse Iran-Syrien-Hezbullah weitaus unmittelbarer bedroht als durch alle anderen Strömungen des Mittleren Ostens. Der Fall Assads hingegen spielt ihnen in die Karten.
    Das ist ja das fatale. Der Zionistenstaat wurde durch den Westen so
    stark aufgerüstet das ihm selbst ein Al-Quaida geführtes Syrien keine Angst mehr bereitet. Wäre Israel millitärisch nicht so stark wäre es viel mehr an friedlicheren Verhälnissen in der Region interressiert.








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