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Asiatisches Splatterkino: Priester im Blutrausch

Nicht noch ein Vampirfilm? Doch! In "Durst" wird ein katholischer Priester durch eine Bluttransfusion zum Vampir. Der südkoreanische Kultregisseur Park Chan-wook hat aus dieser Prämisse einen aberwitzigen Splatterfilm gemacht, den auch Horror-Hasser lieben können.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,655117,00.html
  1. #1

    <->

    So ein Splatterfilm macht als Spaß? Gewinnt Jurypreise in Cannes. Selbst als Triebtäter ist er in seinem Element.
    Das alles ab FSK16!
    Killerspiele sind Böse! Die sind (fast) alle USK18 und selbst dann noch zensiert!
    Eventuell sollte die Medienlandschaft langsam mal komplett Umdenken, und vor allem auch die Politik!
  2. #2

    Überbewertet

    Formal und ästhetisch mag Park Chan-wook ein Genie sein. Intellektuell ist er mit seinen ambitionierten Werken völlig überfordert. Nach Lady Vengeance war bei mir der Ofen aus.

    Wenn ich mal wieder sichselbstzerfleischenden Katholizismus suche, greife ich lieber zu den reflektierteren Filmen von Abel Farrara oder beherzt beim Depressionisten Lars von Trier zu.
  3. #3

    Bild dir deine Meinung...

    Zitat von silenced Beitrag anzeigen
    So ein Splatterfilm macht als Spaß? Gewinnt Jurypreise in Cannes. Selbst als Triebtäter ist er in seinem Element.
    Das alles ab FSK16!
    Killerspiele sind Böse! Die sind (fast) alle USK18 und selbst dann noch zensiert!
    Eventuell sollte die Medienlandschaft langsam mal komplett Umdenken, und vor allem auch die Politik!
    Eventuell sollte man den Film erst sehen, bevor man so einen Kommentar postet. Dann könnte man bestimmte Entscheidungen eventuell nachvollziehen und fällt nicht unbedingt auf plakative, reißerische Ausdrücke wie "Splatterfilm" herein, die zu diesem Film nun wirklich überhaupt nicht passen.
  4. #4

    Der Splatter im Auge des Betrachters...

    Zitat von amy_wong Beitrag anzeigen
    Eventuell sollte man den Film erst sehen, bevor man so einen Kommentar postet. Dann könnte man bestimmte Entscheidungen eventuell nachvollziehen und fällt nicht unbedingt auf plakative, reißerische Ausdrücke wie "Splatterfilm" herein, die zu diesem Film nun wirklich überhaupt nicht passen.
    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich hatte im September das Vergnügen, den Streifen auf dem diesjährigen Fantasy Film Fest in Stuttgart zu sehen und fand ihn recht interessant und kurzweilig, allerdings habe ich wohl die Szenen verschlafen, die den Film zu einem Splatterfilm gemacht hätten. Der klassische Splatterfilm spielt in einer völlig anderen Liga!
  5. #5

    Fernsehtip

    Heute abend um 23:15 läuft übrigens Park Chan Wook's "I'm A Cyborg, But That's Okay" im WDR. Herrlich schräg und sehr romantisch.
  6. #6

    splatter?

    Hinter diesem Film steckt mehr, als es die Rezension von Herr Banaski vermuten lässt. Eine anspruchsvollere Berichterstattung findet sich unter folgendem Link:

    http://www.globe-m.de/de/boulevard/f...st-2009-thirst








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