Mark W. Moffet/ National GeographicDie Insel Sokotra vor Ostafrika ist ein Wunder der Natur, sie hat sich bislang in paradiesischer Isolation entwickelt: Mehr als tausend Pflanzen- und Tierarten gibt es nur dort. Jetzt bedroht die Zivilisation das Idyll.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...835042,00.html
Selbst der SPIEGEL macht neuerdings die letzten Paradiese per "Leser-Weltkarte mit Reisetipps" für jeden letzten Trampel verfügbar. Jede Menge Geheimtipps, die ganz schnell keine mehr sind und in denen sich der Reisemob austoben kann, die Karavane zieht weiter und hinterher kann der SPIEGEL tränenreich über den Verlust eines weiteren Paradieses berichten. Widerlich !
Was hier angesprochen wird ist Klein Klein. Viel mehr sollte das Artensterben durch die Abfischerei vor Westafrika gesprochen werden. Dort sterben nicht nur Fischbestände, sondern auch die Menschen die vom Fischfang leben.
Die Abfischung durch Europa läßt nicht nur die Arten sterben, sondern auch die Menschen.
Ein wunderschöner Bildband des Fotografen Claudius Schulze über Socotra kam erst kürzlich heraus: http://lonely-island.com/
Das zweite Foto zeigt einen Flaschen- und keinen Drachen(blut)baum. Und "davon weniger" gibt es von den Bäumen, nicht von der Feuchtigkeit...
Übrigens findet man die Flaschenbäume (die große Ausprägung der "Wüstenrose") auch in anderen Teilen des Jemen, sie sind nicht auf Sokotra endemisch.
Zum selben Thema gab es vor einigen Jahren schon mal einen Spiegel-/Geo-Artikel (Sokotra: An den Hüter der Schönheit - SPIEGEL ONLINE) - scheinbar hat sich nichts geändert seitdem, außer dass der Präsident heute ein anderer ist.
Wunderschönes Land, leider aktuell nix für Touristen.